Archiv für 22. Mai 2013

Damenmode 1933

Damenmode 1933

Das Bild stammt aus einer Ausgabe von „Sport im Bild“ des Jahrgangs 33. Ausgewählt wurde es, weil es dem Blogwart gefallen hat.

Vor 80 Jahren

Trauung v Luckner Schulenburg mit Gneisenau 1933schreibt die *Freiburger Zeitung*, am 22. Mai 1933, und wir müssen uns immer wieder sagen, wenn damalige Journalisten sich dem System andienten, dann hatten sie ebenso ihre Gründe, wie die heutigen Journalisten,  und wer nun sagt, die könnten auch auf ehrliche Weise ihr Brot verdienen, der hat das Wesen dieses Berufsstandes nicht begriffen:

Neuyork, 20. Mai. (W.T.B.) Der aus Deutschland zurückgekehrte ehemalige amerikanische Botschafter Hougton erklärte Pressevertretern, er habe in Deutschland nur Ruhe und Frieden vorgefunden. Er habe nie gesehen, daß Juden belästigt worden seien, oder gehört, daß gegen Juden agitiert worden sei. Die Stimmung in Deutschland sei heute erheblich besser als bei seinem letzten Besuch im Vorjahre. Damals seien die Menschen niedergeschlagen gewesen. Das sei jetzt alles anders geworden: es herrsche jetzt unter ihnen die tiefe Überzeugung, daß Deutschland wieder hochkommen werde. Nirgends sei von Krieg die Rede. Die Deutschen dächten nur an Frieden, und obwohl sie empfänden, daß der polnische Korridor eine schwere Belastung darstelle, werde er sie nicht in einen Krieg hineinziehen.

Scharfe Maßnahmen gegen Wucherer. München 20. Mai. (W.T.B.) In den letzten Tagen haben verschiedene Geschäftsinhaber bei Gegenständen des täglichen Bedarfs ungerechtfertigte Preiserhöhungen vorgenommen. Die Staatsregierung hat daraufhin an die Öffentlichkeit nachdrücklich Warnungen ergehen lassen.

Im Laufe des Samstags wurde in eine Reihe von Geschäften, die Überpreise für ihre Waren verlangt hatten, scharf zugegriffen. Die Polizei erschien in einer großen Zahl von Lebensmittelgeschäften und nahm etwa 100 Personen fest. Die Festgenommenen wurden im Auto zum Polizeigebäude gebracht. Die beanstandeten Geschäfte wurden geschlossen und mit einem Plakat folgenden Inhaltes versehen: „Geschäft wegen Preiswucher polizeilich geschlossen. Geschäftsinhaber in Dachau in Schutzhaft.“

Die Zahl der festgenommenen Geschäftsinhaber, die unberechtigt Preiserhöhungen bei Gegenständen des täglichen Bedarfs vorgenommen hatten hat sich bis gesern abend auf 220 erhöht. Unter den Festgenommenen befinden sich etwa 100 Frauen. Während die Männer in das Dachauer Konzentrationslager abtransportiert wurden, wurden die Frauen in das Strafvollstreckungsgefängnis Stadelheim gebracht.

Gerichtshalle. Hitlergruß gilt als Nationalgruß. Karlsruhe, 20. Mai. Der Einzelrichter des Amtsgerichtes Karlsruhe hat am Freitag ein Urteil gefällt, das wegen seiner grundsätzlichen Bedeutung von weitgehendem Interesse ist. Ein früherer Bankangestellter hatte sich wegen groben Unfugs zu verantworten, dadurch begangen, daß er beim Absingen des Horst – Wessel – Liedes die Hand nicht erhob. Er wurde damals von der Hilfspolizei in Schutzhaft genommen und am gleichen Tage zu sieben Tagen Haft verurteilt. Der Angeklagte erhob Einspruch und beantragte gerichtliche Entscheidung. Das Gericht  verurteilte ihn wegen groben Unfugs zu einer Haftstrafe von zwei Tagen und der Tragung der Kosten. In der Urteilsbegründung heißt es unter anderem, es sei richtig, daß bis vor kurzem der Hitlergruß nur in der nationalsozialistischen Bewegung gebraucht wurde. Aber seit dem 1. Mai müsse man annehmen, daß dieser Gruß über die Grenzen der Parteibewegung hinaus Gemeingut des ganzen deutschen Volkes geworden sei. Das habe sich auch bei der Eröffnung des Badischen Landtages gezeigt, wo auch andere Parteien den Hitlergruß erwiesen und damit zum Ausdruck gebracht wurde, daß er ein Symbol des ganzen deutschen Volkes geworden ist. Der Anstoß zur Störung der öffentlichen Ordnung liege im vorstehenden Falle darin, daß der Angeklagte auch dann nicht die Hand zum Gruß erhob, als er dazu aufgefordert worden war.

Bild: Seit dem Richterspruch eines Einzelrichter gelten soziale Gesten, wie die von den SA – Leuten zelebrierten, als deutscher Nationalgruß. Es ist müßig, darüber nachzugrübeln, was diesen Richter zu seinem Urteilsspruch veranlaßt hat, zweifellos aber war es sein Gewissen, so wie wir das auch von heutigen Richtern kennen, die Mördern mit Migrantenbonus einen wohlwollenden Klaps geben, um sie dann wieder unter ihre Opfer zu schicken.

Wolf reisst bummelnde Schnucke

Wesenstest

Fachleute empfehlen Elektrozäune.

Beim Illustriertenkauf fielen dem Blogwart heute diese Zeilen auf der Seite Nr 1 irgendeiner Tageszeitung auf und er fragt sich, wann die Schäfer und Nutztierhalter sich auf die Socken machen, um den Fachleuten, die solche Ratschläge erteilen, einen Zaunpfahl ganz tief in den Hals zu stopfen, daß er zum Südpol wieder austritt. Denn das verdienen diese Fachleute. Die sagen, wie die Innenminister zu den Bürgern, die über gestiegene Einbruchzahlen klagen, „he, Ihr müßt einfach Eure Wohnungen besser sichern“, also zusätzliches Geld ausgeben, das für Anderes geplant war, um es den Einbrechern oder den Wölfen schwerer zu machen.

Wie kommen die überhaupt darauf, daß es eine Verpflichtung dazu gibt, es irgendwem schwerer zu machen, damit das sauer Erarbeitete nicht geklaut oder von Wolfszähnen gerissen wird?

Sicher, aus dem Film „Der mit dem Wolf tanzt“, wissen wir, daß dieser eine spezielle Wolf ein ganz lieber ist, er frißt dem  Kevin Costner aus der Hand und spielt mit ihm Wolf und Heidschnucke und seither wissen wir, Wölfe sind eine unverstandene Tierart, die im Grunde genommen nur Herumtollen will und sich mit dem Menschen anfreunden, das hat das Wolfsbild dieser Fachleute geprägt, wie auch das Migrantenbild von Soziologinnen, die diesen Beruf ergreifen mußten, da der Quotenarbeitsplatz vorm Hochofen leider bereits  vergeben war.

Was der Film aber nicht zeigt, liebe Leute, ist das Leben des Wolfes außerhalb des Soldatenforts, da reißt er andere Wildtiere, denn das ist seine Natur, da kann er nicht dagegen an, warum sollte er auch? Und wenn die Menschen sich Nutztiere halten, die den Wolf nur noch aus den Märchen der Gebrüder Isegrimm kennen und deshalb weder fliehen noch sich verteidigen, dann kann doch der Wolf nichts dafür. Würden jetzt manche argumentieren.

Wer dann? Fragt der Blogwart. So sehr die Fachleute, die raten, zum Schutz gegen den Verlust des Eigentums doch Zäune aufzustellen oder Gesprächskreise zu bilden, es sind, die die Köpfe der Menschen verwirren, und sie daran hindern instinktiv zu handeln, letztendlich ist es der Wolf, der das Blutbad im Pferch anrichtet, und der deshalb abgeschossen gehört.

Bild: Vielleicht hätte er erst einmal einen Wesenstest durchführen lassen sollen? Komischerweise müssen sich ja Kampfhunde einem solchen unterziehen, während Wölfe von Natur aus gut sind, sie können nur zwischen mein und dein nicht unterscheiden.


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