Archiv für 28. Mai 2013

Für Volk und Vaterland

Leutnant Wilhelm Günther1*Das interessante Blatt vom 02. Juni 1938* berichtet über das verheerende Hochwasser in der Steiermark, sicher, meint der Blogwart, die Strafe Gottes wegen des Beitritts Österreichs zum nunmehrigen Großdeutschen Reich. Obwohl es ja  auch einige wenige Gerechte unter den Steiermärkern gegeben haben muß, die den Beitritt nicht wollten. Kommunisten, Sozialdemokraten, Juden, Diebe, Mörder, Schwule, Kinderschänder  und andere Verfolgte des Naziregimes, die Reihenfolge der Aufzählung geschah völlig ohne Wertung. Der Blogwart schreibt absichtlich von Beitritt und nicht von Anschluß, da die militärische Vereinigung eine zweiseitige war. Deutsche Einheiten wurden in Österreich stationiert, österreichische Einheiten des Bundesheeres in Deutschland, wo sie begeistert begrüßt wurden.

Eines der deutschen Truppenteile, die in Österreich ihren neuen Standort fanden, war das Gebirgs-Artillerie-Regiment 79. In ihm diente ein gewisser Leutnant Wilhelm Günther, der, so schreibt die Illustrierte, bei dem selbstlosen Einsatz seines Lebens während der Rettungsarbeiten den Heldentod gefunden hat. Von 28, in einer Papierfabrik von Wassermassen eingeschlossenen und bedrohten Personen, konnte er 17 retten, dann verunglückte er selbst. Offenbar erfolgte die Rettung über Hochspannungsdrähte und der Offizier nahm jeweils eine Person mit auf den Rückweg. Es muß, denkt sich der Blogwart, eine Mordstortour gewesen sein, unter einem schiesst das Wasser dahin und man muß sich den ganzen Weg, wieder und wieder, an den Drähten ziehend, vorwärtsbewegen und eine Strecke mit doppelter Last. Alle Achtung. Hier kann man mit Fug und Recht von Heldentod sprechen.

Noch ein Opfer der deutsch – französischen Freundschaft

Erschießung Schlageters

Die *Coburger Zeitung vom 28.05.1923* schreibt: Das Urteil gegen Schlageter vollstreckt. Aus Düsseldorf wird gemeldet, daß das Todesurteil gegen Schlageter durch Erschießen vollstreckt worden ist. Schlageter ging gefaßt in den Tod. Die Leiche wurde von den Franzosen in den frühen Morgenstunden auf dem Düsseldorfer Nord – Friedhof in aller Heimlichkeit eingescharrt.

In einer amtlichen Auslassung über die Eschießung Schlageters heißt es:  Auch Schlageter ist ein Martyrer für die deutsche Sache. Versuche, durch Einwirkung auf die französische Regierung das Leben Schlageters zu retten, sind vergeblich geblieben und mußten vergeblich bleiben, weil die Franzosen bewußt darauf ausgehen, durch brutale Anwendung des kriegsgerichtlichen Verfahrens die Bevölkerung in den besetzten Gebieten einzuschüchtern und auf die Knie zu zwingen. Aber weil dieses System der Brutalisierung einer aufrechten Bevölkerung so deutlich ist, müssen alle kriegsgerichtlichen Verfahren und Verurteilungen gerade die entgegengesetzte Wirkung haben. Sie können die Bevölkerung nur in dem Widerstand gegen einen Gegner bestärken, der im Mißbrauch seiner Macht keine Grenzen kennt. – Der stellvertretende Regierungspräsident hat gegen die Vollstreckung des Todesurteils gegen den Kaufmann Schlageter bei dem General Danvignes Protest eingelegt.

Bild: Erschießung eines deutschen Martyrers, übertitelten die „Wiener Bilder“ diese Illustration. Während der „Ruhrkampf“ immer  schärfere Formen annimmt, reißen die deutschen Kommunisten in einigen besetzten Städten die Macht an sich, ohne vom französischen Militär daran gehindert zu werden. Ein zerrissenes, gespaltenes Deutschland, das sich im Bürgerkrieg selbst aufreibt, besser hätten die Besatzer es gar nicht treffen können.

Die Weltarbeitslosigkeit

Roosevelt1933analysiert Dr. Carl von Tyska, Professor an der Universität Hamburg, in der *Freiburger Zeitung vom 28. Mai 1933* und der Blogwart bringt das in Auszügen. Vollständig lesen muß es dann aber jeder selbst. Und natürlich ist das alles Nazi – Propaganda, weshalb im Regime Merkel gelebter Antifaschismus dadurch praktiziert wird, statt der Massenarbeitslosigkeit, die Arbeitslosen zu bekämpfen. Recht(s) so, applaudiert der Blogwart.

Wie ein furchtbarer Alp liegt auf der Wirtschaft der ganzen Welt die Arbeitslosigkeit. … Die beiden in dieser Hinsicht am schwersten betroffenen Länder sind Deutschland und die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Zahl der bei den Arbeitsämtern gemeldeten Arbeitslosen stellt sich bei uns in Deutschland auf rund 5,2 Millionen. Dazu kommt freilich noch die sog. „unsichtbare Arbeitslosigkeit“, nämlich die Zahl derjenigen Erwerbslosen, die nicht bei den Arbeitsämtern geführt und daher nicht unterstützt werden. … so daß wir in unserem Vaterlande rund 6,7 Millionen Arbeitslose zu verzeichnen hätten.

… das heißt also, jeder vierte Erwerbstätige ist in unserem Vaterlande ohne Beschäftigung. … Alle diese Arbeitslosen sind aus ihrer Bahn geworfen, ihr Einkommen ist aufs äußerste beschränkt, ihre Lebenshaltung gedrückt, ihre Ernährung mangelhaft, ihr Gesundheitszustand schlecht. … In deutschen Großstädten entfällt an Unterstützung für die „Vollperson“ (Kinder auf Erwachsene umgerechnet) in der Woche nur 1 Reichsmark. Davon ist alles zu beschaffen, außer Heizungsmaterial, das die Wohlfahrt gewährt, und vielleicht Bekleidung von der „Winterhilfe“. …

… So tut Hilfe hier Not. Und deshalb sieht auch unsere Regierung den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit als eine ihrer ersten und vornehmsten Aufgabe an. Von den verschiedensten Seiten aus wird die Beseitigung der Arbeitslosigkeit in Angriff genommen: durch Einrichtung eines Arbeitsdienstes, durch Ansiedlung von bäuerlichen Familien, Vergebung öffentlicher Arbeiten und unmittelbare Belebung der Wirtschaft. Denn wenn auch die Arbeitslosigkeit ein Weltübel ist, das fast alle Länder betroffen hat, so ist doch ihre Bekämpfung in erster Linie Sache des eigenen Landes. Das gilt ganz besonders für uns Deutsche. Wir sind auf uns alleine angewiesen, haben keine Hilfe zu erwarten und wollen auch keine. …

Bild: Wir wissen heute, welch teufliche Maßnahmen die Regierung Hitler ergreift, um die Zahl der Arbeitslosen zu verringern. Erst drillt sie sie, dann zwingt sie sie zu arbeiten und anschließend werden sie in den Kriegen von 1933 bis 1945 zahlenmäßig auf Null reduziert. Der amerikanische Präsident ist da vorsichtiger. Er befragt vor wichtigen Entscheidungen die Karten.

Hitler hätte die Arbeitslosigkeit auch völlig ohne Blutvergiessen bekämpfen können, meint der Blogwart, durch den Massenimport Millionen analphabetischer Nichteuropäer. So, wie es das Regime Merkel seit Amtsantritt erfolgreich praktiziert. Leider gab es damals noch keine CDU und keine Frau, wie Angela Merkel, die Geschichte  Deutschlands wäre ganz anders verlaufen.

Jonny K. hatte 2 Promille Alkohol im Blut

schrieben gestern die Online – Medien, als er gemeinschaftlich von Nichtweißen ermordet wurde. Nun, meint der Blogwart, das läßt den Fall natürlich in einem ganz neuen Licht erscheinen, sonst hätten es die Online – Medien ja auch nicht gebracht. Es handelt sich, nach erneuter Prüfung der Sachlage, jetzt nicht mehr um Mord, der sowieso kein Mord war, setzt er doch niedere Motive voraus, sondern eine Aktion, die die Bevölkerung auf die Gefahren des Alkohols aufmerksam machen sollte. Mit Spannung erwartet der Blogwart folgerichtig weitere unerfreuliche Einzelheiten aus dem Leben des Jonny K.. Hat er vielleicht in der Schule abgeschrieben, sein Zimmer nie aufgeräumt oder bei Rot die Fußgängerampel überquert? Mit der Enthüllung solcher tatrelevanter Fakten, die das deutsche Gericht der Presse mitteilen wird, wird die gemeinschaftliche Auslöschung eines Lebens durch Nichtweiße immer irrelevanter. Freuen wir uns darauf.


Mai 2013
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Blog Stats

  • 2.216.633 hits

Archiv