Hat der NABU den Deichbau sabotiert

Noch bessere Fotosoder war es der BUND oder der Bauer Heiner? Wie auch immer, der sachsen-anhaltinische Ministerpräsident hat jedenfalls geklagt, die seit dem letzten Jahrhunderthochwasser, 2002, geplanten Hochwasserschutzanlagen, hätten in weitaus größerem Umfange fertiggestellt werden können, wären da nicht die schleppenden Genehmigungsverfahren. Offensichtlich wurde der Bau also verzögert. Wem kommt das noch bekannt vor? Es ist doch so, kaum soll etwas gebaut werden, rotten sich die Verteidiger von Feldmaus, Hamster, Lurch und Fledervieh zusammen, zumeist irgendwelches intellektuelle Geschmeiss, das weltfremd im Elfenbeinturm haust, um das Projekt zu Fall zu bringen. Und wie bringt man ein Projekt zu Fall? Indem man den Bau auf dem Rechtsweg auf den Sankt Nimmerleinstag verzögert und seine Kosten untragbar macht. Die Ausnahme sind natürlich Windkraftparks, weil die sogenannten Naturschützer selbst ihre dreckigen kleinen Pfoten im Geschäft haben. Wo einerseits Trara um einen Juchtenkäfer gemacht wird, oder das letzte Paar Säbelzahntiger, sind Tausende zerschredderte Vögel kein Problem. Nein, das ist kein Widerspruch, das ist Geschäftssinn.

Also, während die Fluten über die zu niedrigen Deiche schwappen oder sie brechen, könnten investigative Journalisten, so es solche noch in Deutschland gibt, doch einmal herausfinden, was die rasche Errichtung der Hochwasserschutzanlagen nach dem letzten Hochwasser behinderte. Die abgesoffenen Menschen sollten schliesslich erfahren, wer sie durch seine Arbeit ruiniert hat. Vielleicht war es auch nur ein einzelner Sachbearbeiter, der lieber dem Büroschlaf frönte? Wer weiß? Aber die vom Hochwasser Betroffenen könnten sich dann bei ihm persnlich einmal bedanken. Und nein, der Blogwart redet nicht der Lynchjustiz das Wort, er findet nur, die bisher anonyme Verantwortungslosigkeit sollte unbedingt konkrete Namen erhalten. Vielleicht hilft das ja. Falls das nächste Jahrhunderthochwasser kommt.

Bild: Unsere Heimat, singt der kleine Björn Torben, das sind nicht nur die Städte und Dörfer, unsere Heimat das sind auch die Bäume im Wald … . Und Recht hat er, der kleine Naturforscher, sagt der Blogwart, nur, hat sich da in den letzten 20 Jahren wohl etwas auf der Werteskala verschoben. Verlangte bisher der Überlebensinstinkt, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, nimmt die Zahl der Bescheuerten immer mehr zu, die von Anderen verlangen für Fuch, Hase und Igel Platz zu machen, möglichst durch rasches Ableben. Leider ist es aber wie überall. So, wie die GRÜNEN eifrig mit ihren Fliegern und Dienstwagen Kilometer fressen, statt umweltbewußt mit dem Ballon zu fahren oder nach Kyoto mit dem Rad, klammern sich die, die die Reduzierung der Menschheit fordern, hartnäckig ans eigene Leben. Wer soll auch ihre kruden Theorien verbreiten, wenn sie tot sind? Na bitte!

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4 Responses to “Hat der NABU den Deichbau sabotiert”


  1. 2 Let my people go 5. Juni 2013 um 19:34

    Mitteleuropa erlebt derzeit ein „Jahrhunderthochwasser“. Also eines, wie es nur alle 100 Jahre vorkommt. Das letzte „Jahrhunderthochwasser“ war im Jahr 2002.

    Kommt es mir nur so vor, oder waren 100 Jahre früher länger?
    Schnelllebige Zeit heute.

    Gibt es heute mehr Regen als früher?
    Nein. Früher haben fruchtbare Äcker, mit meterdicken saugfähigen Humus-Schichten, den starken Regen aufgesaugt wie ein Schwamm und das Wasser dann, wenn kein Regen mehr fiel, langsam, über Monate verteilt, abgegeben. An die Pflanzen, die es ohnehin brauchten.

    Heute sind die fruchtbarsten Äcker mit Wohnbauten und Einkaufzentren zubetoniert, mit Straßen zu-asfaltiert, um den Platzbedarf der hereingeschaufelten Neubürger zu befriedigen.

    Diese versiegelten Flächen nehmen null Wasser auf. Speichern keines mehr. Das Regenwasser fließt daher sehr schnell in die Flüsse, welche sofort über die Ufer treten. Wie in Regensburg und Passau und vielen, vielen anderen Gegenden. Land unter!

    Auch das sind Folgen und Kosten der Zuwanderung und der Überbevölkerung. Sollte man mal in Rechnung stellen.

    Übrigens, unter den -überwiegend freiwilligen- Kräften, welche unter Lebensgefahr gegen Wassermassen, Schlamm und Geröll kämpfen, sehe ich gar keine „Südländer“. Wo sind die alle hin? Bei Schönwetter sind doch die Straßen voll von ihnen!

    Wir blöden Nutztiere.

  2. 3 Grafenwalder 6. Juni 2013 um 10:42

    Tja, das waren wohl sog. „Wutbürger“, die vielerorts effektiven Deichbau verhindert und verzögert haben.

    Aber diese stellen sich auch schon mal gegen ihre grünen Herren, wie jetzt in B.-W. beim geplanten Nationalpark. Ist schwer, in Deutschland noch was Größeres zu bauen, da muss man regelmäßig schon mit 10-20 Jahren planen.

  3. 4 Beipflichter 6. Juni 2013 um 14:56

    @Let….
    Die aus dem Südland mitgebrachte „Religion“ schreibt doch dezidiert vor, dass man Dhimmis für sich arbeiten lassen soll. Ergo kann es doch mitnichten Angelegenheit der „Südländer“ sein, sich derlei Schufterei zu unterziehen.


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