Dumm dümmer Politiker

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) appellierte an die Versicherungswirtschaft, den von der Flut betroffenen Menschen den Versicherungsschutz nicht zu verwehren. „Sprechen sie keine Schadensfallkündigung aus“, appellierte er im Bundesrat an die Versicherungswirtschaft. Selbst so eine geistige Null sollte doch wissen, daß ein geschlossener Vertrag zur Einhaltung verpflichtet und ein Vertragspartner sich seiner Verpflichtung zum Schadenersatz nicht durch Kündigung im Schadenfall entziehen kann. Hinterher, also nach Schadenregulierung, haben allerdings Kunde und Versicherungsunternehmen ein Sonderkündigungsrecht. Das hat aber nichts damit zu tun, daß, sind Elementarschäden versichert worden, das Unternehmen erst einmal leisten muß. Daß es bei so einem Hochwasser jede Menge Verluste einfährt, sollte sich dieser Tillich an den Fingern abzählen können, so er dazu in der Lage ist.

Wenn so ein Haus seine Hunderttausend Euro gekostet hat und der Jahresbeitrag für den Versicherungsschutz, samt Hochwasserschutz , na, sagen wir mal 200 € im Jahr, dann müßte so ein Hochwassergeschädigter im Falle eines Totalverlustes 500 Jahre den Beitrag abstottern, bis die finanzielle Einbuße, die so ein Unternehmen erlitten hat wieder ausgeglichen ist. Aber was versteht ein Politiker schon von Geld, außer, daß man es mit vollen Händen zum Fenster rauswirft. Und da so ein Jahrhunderthochwasser immer nur alle 100 Jahre daherkommt, und nicht alle 15 0der 20, sieht es finanztechnisch noch düsterer für die Versicherung aus. Aber wie gesagt, was versteht ein Politiker schon vom Geld? Wo der doch praktisch von einer Dauerverschuldung lebt, länder – und staatstechnisch betrachtet. Ein Unternehmen kann sich so etwas nicht leisten. Es geht dann pleite.

Wenn ein Land pleite ist, können dessen Politiker immer noch die eigenen Taschen füllen, weshalb sich jede Null auch in die Politik drängt. Schon von Kindesbeinen an, wie Nahles, Pau oder Schröder.  Das ist wie HARTZ IV, auf sehr viel höherem Niveau und man kann die Höhe seiner Bezüge selbst bestimmen. Ist das nicht Klasse? Ja. das ist es.

10 Responses to “Dumm dümmer Politiker”


  1. 1 Sledge 9. Juni 2013 um 08:21

    Das muß man bei Tillich nachsehen, er hat manchmal Gedächtnisprobleme bzw. ein selektives Erinnerungsvermögen. Wie schon bei der Überprüfung wegen Staatssicherheitstätigkeit – hat er doch glatt vergessen den Fragebogen vollständig auszufüllen. Darum muß er jetz Binsenweisheiten von sich geben, damit Alle mitbekommen, daß Klein Sta(n)i auch was weiß -Wir tun wichtig-!

    Daß die wenigsten Menschen da noch eine Elementarschadenversicherung haben – zwecks vorheriger Kündigung 2002 und Verweigerung eines neuen Vertrages- ficht den verbalen Heilsbringer natürlich auch nicht an. Hauptsache es kostet nix – kleiner Mann ganz groß…

    Die Spezies Homo Politicus muß irgend ein anderer Evolutionszweig sein, oder der Genpool der Menschheit ist schon total verrottet – das macht mir Angst ;).

  2. 2 vitzli 9. Juni 2013 um 17:26

    ja, die politiker sind immer besorgt um den bürger.

    ich werde nie vergessen, daß pop-siggi von sich gab :wir müssen jetzt aufpassen, daß die atombetreiber diese kosten nicht auf die verbraucher umwälzen!“, als sie denen gerade wieder irgendwelche kosten aufgedrückt haben.

    als ob nicht ALLES in die preiskalkulation eingehen würde. die verkaufen uns ganz frech für blöde.

  3. 3 Sledge 9. Juni 2013 um 17:33

    @ Vitzli

    warum nicht, das klappt doch prima. Blöde Kunden (der Plebs) kaufen auch die blödeste Aussage ab, Hauptsache das Hirnimitat bleibt aus- und die Glotze eingeschaltet. Den Tiefpunkt sehe ich da noch lange nicht erreicht 😦

  4. 4 Waffenstudent 9. Juni 2013 um 20:55

    Ja, ja, diese Fluten: 600 Milliarden war die SBZ-Wirtschaft 1989 noch wert. Dann kam die Flut, äh die Treuhand. Danach hatte die SBZ-Wirtschaft nur noch einen Minus-Wert von 40 Milliarden.

  5. 5 ostseestadion 10. Juni 2013 um 05:46

    Ich halte diese Kriminellen nicht für dumm.
    Als Beweis führe ich an: die Effektivität und Gründlichkeit mit der sie Europa in die Katastrophe steuern.
    Es ist Cleverness mit einer gehörigen Portion krimineller Energie und Empathielosigkeit.
    Eine hochexplosive, gefährliche Mischung. Sagen jedenfalls die Geschichtsbücher.

  6. 6 eulenfurz 10. Juni 2013 um 09:29

    In potentiellen Überschwemmungszonen bekommt man doch keine Hochwasserversicherung, bestenfalls eine gegen Blitzschlag und Feuer!?

    Wie man so hört, sind im südlichen Mitteldeutschland auch Gelder geflossen, von den Kolchosen an die Verantwortlichen, daß die Schleusen geschlossen bleiben und die beackerten Polder nicht geflutet werden. Nur weg mit der fast überschwappenden Brühe im eingedeichten Kanal!

    Was Tage später in Halle, Dresden oder Magedeburg passiert, ist egal. Und wenn dann ein früheres Jahrhunderthochwasser alle 10 Jahre auftritt, ist der Klimawandel Schuld, wer sonst.

  7. 7 Waffenstudent 10. Juni 2013 um 17:15

    DER SOZIALE HINTERGRUND:

    Dort wo die Hochwasser entstehen, wohnen kaum zugereiste Menschen, sondern nur Ureinwohner. Dort, wo die Hochwasser wüten, wohnen sehr viele zugereiste Menschen. Ein Bevölkerungsaustausch, könnte also das Problem lösen.

  8. 8 Karl Eduard 10. Juni 2013 um 17:19

    Der menschengemachte Klimawandel. Ordnung muß sein.

    Natürlich hat die Versicherungswirtschaft Elementarschadenzonen nach Überschwemmungshäufigkeit festgelegt. Wer also keine Hochwasserversicherung hat, wird auch nicht wegen Überschwemmungsschadens gekündigt.

    Hört man das so? Subventionierte Ackerfläche, zum Anbau subventionierter regenerativer Energieträger, muß geschützt werden. Was sollten denn die Leute in der Stadt sonst essen, nach der großen Flut? Etwa das importierte Zeug, das auch sonst auf den Tisch kommt?

  9. 9 Waffenstudent 10. Juni 2013 um 17:44

    DIE MODERNE AUFGABE DER VERSICHERUNGEN:

    Die Versicherungen beschäftigen sich doch schon lange nicht mehr mit so primitiven Angelegenheit, wie einer Schadenregulierung. Versicherungen sind inzwischen viel weiter und investieren in Schadenverhinderung. Dabei bezahlt man weltweit Wahrsager und Wetterschamanen, die für unser bekömmliches Klima kräftig mit dem muskulösen Hintern wackeln.

    Und wenn das mit den Arschbacken dann doch nicht klappt, und arme deutsche Versicherungen fürchten, zahlen zu müssen, dann wackeln die Bräute von Maschmeier und CO so lange mit den Titten, bis die BRDDR die Zahlungen subventioniert und gleichzeitig einer sittenwidrigen, satten Beitragserhöhung zustimmt. So wird Hochwasser zur Geschäftsidee!

  10. 10 Karl Eduard 11. Juni 2013 um 02:42

    Ach? Tatsächlich? Eine interressante Betrachtungsweise.


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