Archiv für 12. Juni 2013

Der innovative Journalismus hat versagt

Das Versagen der Pressezumindest bei der Hochwasserberichterstattung. Also bei der Jahrhundertflut. Die ja immer noch andauert. Und alle 10 – 20 Jahre wiederkehrt. Uns, die wir gewohnt sind, daß uns der innovative Journalist, also der, der uns statt des X ein U vormacht, täglich einhämmert, wie froh wir sein können, über die zugewanderten Mitbürger, die uns das Leben erleichtern, als Integrationsbeauftragte oder Mathematikspezialist oder Genderbevollmächtigte oder nur jemand, der den deutschen Sozialetat schmälert oder den Deutschen sagt, wo sie hinziehen sollen, wenn ihnen die Zuwanderung nicht passt, stinkt eines ganz gewaltig. Wo man auch hinschaut, überall sieht man nur Weiße arbeiten und man muß sich doch, tapfer im Nirgendwo,  fragen, ist das nur Nachlässigkeit, Gedankenlosigkeit oder offene Sabotage?

Ist es denn so schwer, fragt der Blogwart, mal ins nächstgelegene Asylbewerberzentrum zu laufen, 50 Leuten oder auch nur 10  jeweils einen 50 € – Schein in die Hand zu drücken und sie zu bitten, vor dem Hintergrund irgendeines Gewässers mit Sandsäcken zu posieren und so zu tun, als würden sie arbeiten? Ist das denn so schwer? Man könnte als Anreiz ja auch die Vergewaltigung der blonden Kameraassistentin in Aussicht stellen und dann schnell davonbrausen. Unter Zurücklassung des Mädchens. Opfer müssen eben gebracht werden. Für die gute Sache. Aber nein!

Nichts. Gar nichts. Es ist, als wären die innovativen Journalisten alle in eine kollektive, unkreative Starre verfallen. Nicht mal die sonstigen Vorzeigemigranten haben sie ins Bild geholt. In Gummistiefeln. Und mit der Aussage, daß ohne Zuwanderung den Überschwemmungsgebietlern das Wasser nicht nur bis zum Hals, sondern noch einen Meter darüber stehen würde.

Aber noch ist ja Zeit, mahnt der Blogwart. Das Wasser fließt noch immer und der bisher angerichtete Schaden durch deutsche Journalisten läßt sich noch ausmerzen. Aber gehandelt werden muß und das schnell.

Bild: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und das hier sagt aus, deutsche Bildberichterstatter unterschlagen den mutigen Einsatz farbiger Mitbürger zur Rettung deutschen Menschenlebens, sowie deren Hab und Gut vor der Öffentlichkeit. Das ist ein Skandal. Findet der Blogwart. Und außerdem zynisch und menschenverachtend. Gegenüber Phillipa Ebene oder Naika Foroutan.

Vor 80 Jahren

Nachkommen Luthers

schreibt die *Freiburger Zeitung vom 12.06.1933* u.a.:  Katholisches Bekenntnis zum neuen Staat. Gemeinsamer Hirtenbrief der deutschen Bischöfe. Essen, 10. Juni. (Eig. Meldg) Die deutschen Bischöfe haben einen Hirtenbrief erlassen, in dem es u.a. heißt:

Wir deutschen Bischöfe sind weit davon entfernt, das nationale Erwachen zu unterschätzen oder gar zu verhindern. Wir deutschen Katholiken brauchen keine neue Einstellung dem Volk und Vaterlande gegenüber, sondern setzen höchstens bewußter und betonter fort, was wir bisher schon als unsere natürliche und christliche Pflicht erkannten und erfüllten. Gerade weil in der katholischen Kirche die Autorität ganz besonders zur Geltung komme, falle es den Katholiken keinesfalls schwer, die neue starke Betonung der Autorität im neuen deutschen Staatsleben zu würdigen. Man dürfe andererseits aber erwarten, daß die staatliche Autorität die menschliche Freiheit nicht mehr beschneide, als es das Gesamtwohl verlange.

In seinen weiteren Ausführungen begrüßt der Hirtenbrief die Ziele, die die neue Staatsautorität für die Freiheit des deutschen Volkes erstrebte. Der Hirtenbrief verlangt von den Siegernationen Gerechtigkeit, da sich eine Vergewaltigung und Verkümmerung des einzelnen Gliedes an der Gesamtheit räche. Wenn die neue Staatsautorität sich weiter bemühe, die eigene Volkskraft zu fördern und damit unser Volk zu verjüngen und es zu einer neuen, großen Sendung zu befähigen, so liege es auch ganz in der Richtung des katholischen Gedankens. Es sei aber dringend zu verlangen, daß dabei nicht die Seele über den Körper notleide und daß die staatliche Autorität bei der Förderung der Volksgesundheit nicht zu Gesetzen und Verfahren greift, die sie vor Gott, dem alleinigen Herrn allen Lebens, nicht verantworten kann.

Wir glauben, so erklärten die Bischöfe, daß eine Volkseinheit sich nicht nur durch die Blutsgleichheit, sondern auch durch die Gesinnungsgleichheit verwirklichen läßt und daß bei der Zugehörigkeit zu einem Staatswesen, die ausschließliche Betonung der Rasse und des Blutes zu Ungerechtigkeiten führt. Was bisher für jede Volksgemeinschaft galt, daß die Gerechtigkeit die Grundlage aller Volkswohlfahrt sei, muß erst recht bei der Neuordnung des deutschen Volkswesens gelten. Diese Gerechtigkeit darf auch dem bisherigen Feinde gegenüber nicht versagen. Den politisch nur Andersgesinnten aber wird diese Gerechtigkeit, sofern er aufrichtig entschlossen ist, im neuen Staat ehrlich und opferwillig zu dienen, nicht einem ungewissen Schicksal überliefern, sondern seine Mitarbeit wieder ermöglichen.

Ferner tritt der Hirtenbrief für konfessionelle Schule und konfessionelle Lehrerbildung, für Beibehaltung der karitativen Vereinigungen und für eine katholische Presse ein.

Zum Schluß heißt es u.a.: Wir wollen dem Staat um keinen Preis die Kräfte der Kirche entziehen. Ein abwartendes Bereitstehen oder gar Feindseligkeit der Kirche dem Staat gegenüber müßte Kirche und Staat verhängnisvoll treffen. Nur vertrauen auch wir darauf, daß so manches, was uns vom katholischen Standpunkt aus in den letzten Monaten als befremdlich und unbegreiflich erschien, sich nur als ein Gärungsvorgang erweist, der bei der Klärung der Verhältnisse als Hefe zu boden sinkt. Wir vertrauen, daß die Gerechtigkeit sich nunmehr auch jenen gegenüber großmütig bewähre, die bisher unter den Zusammenbrüchen, Umschaltungen und Ausschaltungen Unsägliches erlitten und unser innigstes Mitleid verdienen. Wir vertrauen, daß es der Umsicht und Tatkraft der deutschen Führer gelingt, alle jene Funken und glimmende Kohlen zu ersticken, die man da und dort zu furchtbaren Bränden gegen die katholische Kirche anfachen möchte.

Der Blogwart merkt an, im Gegensatz zu den heutigen Medien findet sich im Text weder ein Kommentar noch eine Wertung des Hirtenbriefes. Der Leser wird einfach nur mit den Fakten versorgt, im Vertrauen darauf, daß er selbst in der Lage ist, sich eine Meinung zu bilden.  Ist das nicht sonderbar?


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