Archiv für 17. Juni 2013

17. Juni 1953

Der Blogwart empfiehlt dazu: Die Enkel fechtens besser aus. Die Heuchler von der Linkspartei.

In Kurzfassung: Die SED, deren Nachfolger DIE LINKE ist, hatte die Normen erhöht und die Lebensmittelpreise. Die Menschen sollten mehr arbeiten, damit sie für dasselbe Geld weniger kaufen können. Ein Teil der Bevölkerung, Handwerker, Selbständige,  sollte durch Aushungern in die Arbeiterklasse gezwungen werden.

Wer weiß heute schon, worum genau es den Menschen, die 1953 auf die Straße gingen und Parteibüros verbrannten, wirklich ging? Um Freiheit und Demokratie? Zuallererst wollten sie wohl besser leben. Die Marmeladenbrotfrage ist die Grundfrage, die der Mensch lösen muß. Erst danach macht er sich naturgemäß Gedanken darüber ob er in Unfreiheit lebt, ob die Erde überbevölkert ist oder welcher Deichbau zu verhindern ist, damit die brokatschillernde Feenlibelle und der putzige Elbwühler von der Roten Liste der aussterbenden Arten verschwindet.

Das Beste am 17. Juni aber ist, er wird von einem Staat und seinen Volldemokraten gefeiert, die ähnliches genauso zu verhindern wüßten. Auch mit Brachialgewalt. Da ist es wie mit den terrortouristischen Politikern, die ins Ausland zur Randale fahren, um eine Opposition zu unterstützen, die sie in Deutschland jeglicher Rechte berauben. Und wenn sich heute Volldemokraten in salbungsvollen Worten des Mutes der verzweifelten Menschen vom Juni 1953 erinnern, die Panzern und Kugeln trotzten, damit sie besser leben können, dann erleben wir ein Bühnenstück allererster  Heuchelei. Volldemokratie eben. Freuen wir uns darauf.

Sonne Mond und Sterne

Auf der Suche nach Grundnahrungsmitteln, wie Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Demokratie, Transparenz reiste die Bundestagsabgeordnete Roth in die Türkei, denn überall, wo es Randale gegen die bestehende Ordnung gibt, dürfen deutsche GRÜNE nicht fehlen, das ist für die ein Menschenrecht, und außerdem haben wir so etwas in Deutschland ja nicht,  Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Demokratie, Transparenz, aber vielleicht gibt es das ja in fernen Landen und zur Not kann man es auch herbeitanzen.  Und obwohl der repressive türkische Staat ihr eine volle Ladung Tränengas ins häßliche Antlitz blies, jubelt die Dame erfreut: „Zum ersten Mal bildet sich eine Zivilgesellschaft heraus, die nicht von den klassischen Parteien beherrscht wird!“

Und der Blogwart freut sich mit ihr. Und, stimmt er zu, „wie Erdoğan zu sagen, die Mehrheit hat mich gewählt, und deshalb darf es keine Demonstrationen geben. Es geht doch um grundsätzliche demokratische Werte, die die Regierung Erdoğan mit Füßen tritt!“ Jawoll! Da hat die Frau Roth Recht. In Deutschland ist das völlig anders. Jeder darf da demonstrieren, ob er darf oder nicht. Das macht den deutschen Rechtsstaat aus. Daran sollte sich auch die Türkei orientieren.

Blumen für den deutschen Wutbürger


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