Zschäpe wickelt ein Hustenbonbon aus

KreuzeUnd das, sagt der Blogwart, ist schon das Interessanteste, was die Berichterstattung zu den vorgeblichen NSU – Morden hergibt. Während das Mordopfer irgendwelcher Killer, die der Staat nun der Überlebenden des „Terrortrios“ in die Schuhe zu schieben versucht, auf der Leinwand in seinem Blute schwimmt, nimmt Frau Zschäpe die Brille ab, wickelt ein Bonbon aus und redet mit ihren Anwälten, anstatt laut aufheulend zusammenzubrechen und „ich war es, ich war es!“ zum Richtertisch zu rufen.

Der Zeuge Günther B. sieht zwei Männer in Radlerkleidung am Mordfahrzeug vorübergehen aber offensichtlich keine Frau. Wo ist da, fragt der Blogwart, die Verbindung zu Frau Zschäpe und wer waren die Männer in Radlerkleidung? Als Radler verkleidete Radler?

Antwort geben könnte Semiya Simsek, die Tochter des von irgendwem Ermordeten, die hat nämlich ein Buch geschrieben, „Am Tag, als Enver Simsek starb und alle Glohocken klangen …“ oder so, die wird doch wenigstens Frau Zschäpe gesehen haben, die rauchenden Colts in den Händen? Aber wenigstens regt sich Scham im Leser, beim Lesen des Erinnerungsbandes, so wie sich manchmal Scham regt, wenn man sich fragt, wie können Journalisten so etwas verzapfen ohne anschließend den Kopf in den Backofen zu stecken und das Gas anzudrehen? Kann  das mal jemand erklären?

Bild: Die Zahl der Toten ist Legion aber wie beweist ein Staat, der sich stolz selbst Rechtsstaat nennt, denen, denen er für den Tod der Toten eilfertig die Schuld zuwies und Entschädigungen zahlte, ohne je diese Schuld bewiesen zu haben, daß sie die Toten ermordeten? Aber, meint der Blogwart, in einer Bananenrepublik wie der unsrigen, geht das schon. Auch wenn Frau Zschäpe weder selbst geschossen, noch die Waffen geladen oder sie nur transportiert hätte, verurteilt werden muß sie. Und wenn es nur für die Vernachlässigung ihrer Katzen ist.

6 Responses to “Zschäpe wickelt ein Hustenbonbon aus”


  1. 1 eulenfurz 11. Juli 2013 um 10:36

    Wieso, die beiden Mörder haben doch ihre Schuld eingestanden in dem rosaroten Bekennervideo, das sie nach ihrem Tod teilw. unfrankiert in Briefkästen in allen möglichen Städten einwarfen!? Außerdem, so teilt ein Zeuge mit, sollen sie kurz nach ihrem Ableben „Ich war’s“ gerufen und einen ermordeten Döner in die beweisselektierende Asche ihres Wohnwagens geschleudert haben.

  2. 2 Karl Eduard 11. Juli 2013 um 11:00

    Du machst Dich über die Ermordeten und ihre Angehörigen lustig, he? Schämen soltest Du Dich, nach der Lektüre des Erinnerungsbuches der neuen Anne Frank, Semiya Simsek, schämen! Und ab sofort den Genuß von Bonbons meiden. Du, Du, Unsensibelchen.

  3. 3 ostseestadion 11. Juli 2013 um 15:02

    Das ist ja, … das ist ja … Sie sind ja … Sie sind ja…Sie sind ja … eine elende Schuft_In. Möchte man der Bankräuber_Innenhelfer_In entgegenbrüllen.
    Ich muß jetzt erstmal die Geifer vom Monitor wischen. Entschuldigt mich kurz….

  4. 4 vitzli 11. Juli 2013 um 16:05

    wenigstens haben sie kultursensibel die staatsangehörigkeit des hustenbonbons weggelassen. nicht daß das vorurteile aufkommen … 😦

  5. 5 eulenfurz 11. Juli 2013 um 16:46

    Um Himmels Willen, über Opfer und Angehörige wird sich nicht lustig gemacht, im Ernst, auch nicht im Ansatz! Diese Familientragödien sind wirklich schlimm! Klare Trennlinie!

    Man kann aber den politischen und medialen Mißbrauch der zugeschriebenen Taten durch den Kakao ziehen bzw. die ganzen dubiosen Umstände der Täterzuschreibung, zumal die abgezogene Show Stoff genug bietet.

  6. 6 Karl Eduard 11. Juli 2013 um 17:45

    Naja, dann wollen wir Dir mal glauben.


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