Archiv für 12. Juli 2013

Ein Wort zu Israel

Der Großmufti von JerusalemHeute wollen wir mal vulgär sein. Aber keine Angst, das wird kein Artikel über Feuchtgebiete! Es gibt ja einen Haufen Deutscher, die sich an Israel abarbeiten, ja, Israel zu ihrem Hobby erkoren haben. Denen wird von berufener Seite der Vorwurf gemacht, sie sollten sich doch auch ebenso um Somalia oder Takatukaland kümmern. Das ist natürlich völliger Blödsin, der aber, nichtsdestotrotz, hartnäckig wiederholt wird. Menschen haben Hobbys. Einige züchten Hunde, andere sammeln Briefmarken und wiederum andere sammeln, was sie für Menschenrechtsverletzungen Israels halten. Warum sie das tun, ist egal, sie tun es eben. Wenn uns das auch etwas absonderlich erscheinen mag.

Aber, sagt der Blogwart, bezeichnen wir den, der Hunde züchtet, als Hundehasser oder verlangen von ihm, er möge sich doch genauso liebevoll um Pferde kümmern, wie er das mit Hunden tut? Oder verlangen wir von der Feministin, für Männerrechte zu streiten, und beschimpfen sie,  wäre sie eine üble Frauenhasserin? Nein, das tun wir nicht, wegen fehlender angeborener Bescheuertheit oder weil es die Privatsache desjenigen ist, der Israel zu seinem Hobby erkoren hat.

Das mit dem Existenzrecht Israels ist übrigens genau solch triefender Schwachsinn, wie auf ein Existenzrecht Deutschlands zu pochen. Recht hat immer nur Gültigkeit, wie es jemand durchzusetzen vermag. Wenn im Wilden Westen, das Recht galt, für Pferdediebstahl die Todesstrafe zu verhängen, dann hiess das nicht, daß der Pferdedieb, nach begangenem Diebstahl, zum nächsten Baum ging, um sich aufzuhängen, um dem geltenden Recht genüge zu tun. Er mußte erst ergriffen, überwältigt, abgeurteilt und aufgehängt werden. Wenn sich niemand gefunden hat, als Verfolger, Richter oder Henker, dann war das Recht einen Dreck wert. Ein bloßes Lippenbekenntnis. Und wenn der israelische Staat nicht willens oder in der Lage ist, sein Recht auf Existenz zu behaupten, nämlich es selbst durchzusetzen, dann ist darauf, unfein gesagt, geschissen.

Dann helfen ihm auch deutsche Lippenbekenntnisse nicht, denn auch Deutschland wäre nicht in der Lage oder Willens, das zu tun, worin die israelische Staatsführung versagt hat. Das geht ebensowenig, wie uns Deutschen eine fremde Regierung Deutschland als Nation erhalten wird, wenn der eigenen Regierung höchstes Anliegen ist, Deutschland als Nation abzuschaffen.

Ja, es ist ganz traurig, was die Bewohner Sderots erleiden müssen oder die israelischen Staatsbürger, die von Palästinensern in die Luft gesprengt werden. Zweifellos menschliche Tragödien, aber nicht unser Bier. Wir sind weder dafür verantwortlich, daß Palästinenser der Meinung sind, Israel sei ein Dorn im Fleisch der arabischen Welt, noch für die Verteidigung der Bewohner Sderots vor einfliegenden Qassam – Raketen oder Mörsergranaten. Und wenn ein Staat, der praktisch nur so von Nobelpreisträgern wimmelt, es nicht auf die Reihe bekommt, daß ihn seine Nachbarn nicht mehr belästigen, dann können wir Deutschen, mit unserem unendlich schwächeren Verstande, sowieso nichts dafür tun. Das ist nun einmal so. Leider.

Bild: Von 1937. Die Aufteilung Palästinas. Die zum Studium der Lage in Palästina eingesetzte englische Kommission sieht in dem von ihr ausgearbeiteten Plan die Dreiteilung Palästinas vor. Der Norden soll den Juden eingeräumt werden, Jerusalem und die heiligen Stellen sollen englisches Mandat werden, der übrige Teil des Landes soll den Arabern verbleiben. Dieser Vorschlag hat bei allen Kreisen lebhafte Opposition gefunden. So wurde in einer vom Großmufti von Jerusalem (siehe Bild)  verfaßten Proklamation jeder Mohammedaner mit dem Ausschluß aus der Glaubensgemeinschaft bedroht, ser seine Unterschrift unter einen Vertrag über die Aufteilung Palästinas setzen sollte. Und klar, sagt der Blogwart, das ist nur verständlich, die Juden haben dann alle Nobelpreisträger beisammen, während die Araber in die Röhre gucken.

Vor 80 Jahren

Lohengrin in der Mailänder Scala 1933*Freiburger Zeitung vom 12.07.1933* Gerichtshalle. Verurteilung wegen Verbreitung verbotener Schriften. Mannheim. 10. Juli. Einem Bekannten gab der fast völlig erblindete Bürstenmacher Hans Ed. Löffler  aus Pforzheim in dessen Wohnung in der Bürgermeister – Fuchsstraße am 27. Mai eine kommunistische Schrift: „Wahrheiten über den Reichstagsbrand“, die die bekannten Verdächtigungen erhielt. Der Verwalter des Blindenheims, in dem sich der Angeklagte befindet, stellte ihm ein äußerst günstiges Zeugnis aus. Nur in der letzten Zeit sei er unter Leute geraten, die ihn unzufrieden und mürrisch gemacht hätten. Er habe ihn ermahnt, sich nicht um politische Dinge zu kümmern.

Ganz klar, wirft der Blogwart ein, daß den armen Blinden ein pflichtbewußter Staatsbürger denunziert hat, der hat, er muß es aber immer wiederholen, nur seine Pflicht getan. Heute tun ja auch allerhand Leute ihre Pflicht und wir können stolz darauf sein, daß sich der Geist schäbigen Denunziantentums seit damals nicht verändert hat. Mit Sicherheit war der Denunziant aber fest davon überzeugt, Gutes zu tun und das kann man auch den Heutigen nicht ausreden. Nicht einmal mit fruchtlosen Hitler – Vergleichen.

Der Staatsanwaltschaft betrachtet es als unverantwortlich von den Kommunisten, einen solch unglücklichen Menschen zu politischen Zwecken zu mißbrauchen. Nach § 4 der V.O. vom 28. Februar beantragte er unter der Berücksichtigung des Zustandes des Angeklagten eine Gefängnisstrafe von 10 Monaten. Das Gericht erkannte auf eine Gefängnisstrafe von acht Monaten unter Anerkennung der von der Verteidigung vorgebrachten Milderungsgründe.

Ein Krüppel ist auch der andere Angeklagte, der 28 Jahre alte Kaufmann E. K. aus Freiburg. Er erhielt von einigen Arbeitern, die er nicht kannte, am 23. Mai die verbotene „Arbeiterzeitung“, nachdem er die Frage, ob er „NS“ sei, verneint hatte. Nach dem Zeugnis eines Kriminalbeamten hat sich der Angeklagte bisher politisch nicht betätigt. Die Zeitung hat er dem Arbeiter, von dem er sie erhalten, wieder zurückgeben wollen, obschon er darauf verwiesen wurde, die Zeitung weiter zu geben.

Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu sechs Monaten Gefängnis, ebenfalls wegen Vergehens gegen § 4 der genannten Verordnung.

Wieder ein Fall von Paradontose 1938

*Der jüdische Arbeiter vom 14.07.1933* Zeitnotizen „Aus bekannten Gründen …“ Bisher ein bedeutungsloser Phrasenbestandteil, sind diese drei Worte heute zum Symbol der Tragödie deutschen Judentums geworden. Auf der Annoncenseite der „Frankfurter Zeitung“ häufen sich Inserate hochqualifizierter jüdischer Menschen, Juristen, Ärzte, Röntgenassistentinnen, Volkswirte, die „aus bekannten Gründen“ existenzlos geworden sind und „irgendeine Stellung“ suchen. Unvorstellbare Fülle von Opfern und Leistungen sind durch deutsche Barbarei um ihren Sinn gebracht worden. Männer und Frauen, die durch jahrelanges Studium und jahrzehntelange Betätigung über ein geistiges Kapital höchster Ordnung verfügen, das sie vom volkswirtschaftlichen Standpunkt zu unersetzlichen Leistungen fähig macht, werden aufs Pflaster geworfen, auch dann, wenn diese Ausschaltung notwendig zu einer Senkung des kulturellen Niveaus führen muß.

Nun ja, wirft der Blogwart ein, die nationalsozialistische Führung glaubte ihrerseits ebenfalls mit der Ausschaltung der Juden in Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Kunst vom volkswirtschaftlichen Standpunkt zu handeln und was die Senkung des kulturellen Niveaus betrifft, ist eben die Kultur gemeint, die sich der jüdische Verfasser darunter vorstellt. Die Nationalsozialisten beabsichtigten aber genau das Niveau der Kultur zu heben, die ihnen vorschwebte, was man ihnen durchaus verübeln muß, ist man ein von den Maßnahmen Betroffener.

Die Abstammung hat über die Leistung gesiegt, die Natur über den Geist, der Zufall der Geburt ist zum Leitprinzip der gesellschaftlichen Auslese geworden.

Ein Jahrzehnt Hitlerregime wird die Früchte dieser Revolution der gesellschaftlichen Struktur des deutschen Staates der Kulturwelt zum Bewußtsein bringen: Der kulturelle Verfall Deutschlands als Folge der Depossedierung des deutschen Judentums ist für uns ein trauriger Trost. Mag man kulturelle Güter noch so hoch werten, die physische Vernichtung der jüdischen Jugend , das katastrophale Einzelschicksal derselben, der fürchterliche Zusammenbruch aller Zukunftsperspektiven der deutschen Judenheit lassen uns unsere Zeit als die schwärzeste Epoche der an Martyrien so reichen jüdischen Geschichte erleben, als tragische Wiederholung der spanischen Katastrophe …

Das Schicksal, meint der Blogwart, kann manchmal so hart und ungerecht sein. Spanische Katastrophe meint anscheinend die Vertreibung der Juden unter Ferdinand und Isabella von Kastilien. Warum Mächtige plötzlich auf die Menschengruppe glauben verzichten zu müssen, die nach ihren eigenen Worten überdurchschnittlich intelligent ist , arbeitsam, und kulturbefruchtend wirkt, die Nobelpreisträger schlechthin, dieses Rätsel wird sich wohl niemals lösen lassen. Ist es der pure Nobelpreisneid oder die plötzliche Erkenntnis, daß 5 Prozent der Bevölkerung die faktische Macht über die restlichen 95 Prozent in den Händen halten? Suchen Sie sich etwas davon aus, es ist aber mit Sicherheit so, daß die hier Verfolgten immer an ihrer Verfolgung unschuldig sind. Das ist ein feststehendes Gesetz und alles andere wäre Antisemitismus und der hat hier keinen Platz!

Bild: Während Deutschland unter den Stiefelabsätzen der Anhänger Richard Wagners ächzt, beklagen die Klügsten der Klugen, die Weisesten der Weisen und die Selbstlosesten der Selbstlosen, ihren Ausschluß vom Aufbau des Nationalsozialismus. Gerne würden sie dessen kulturelles Niveau heben und die Wirtschaft des Deutschen Reiches stärken, alleine, man lässt sie nicht. Daß das zur physischen Vernichtung der jüdischen Jugend führt, steht außer Zweifel. Es führt ja auch zur Vernichtung der deutschen Jugend unter dem Regime Merkel. Erstere erhebt aber kein lautes Geschrei, rangiert sie doch unter Mittelmaß und fernerliefen, während es wirklich ein unverzeihliches Verbrechen war, deutschen Juden nicht zu gestatten, das nationalsozialistische Deutschland noch stärker zu machen, als es schon ohne den wirklich befruchtenden Einfluß jüdischer Menschen geworden ist. Eine Diskriminierung sondergleichen. Aber andererseits sind sie damit wieder fein raus. Die Gefahr, in der Serie „Hitlers Helfer“ aufzutauchen, als „Hitlers Juden“, wurde damit von vornherein gebannt.

Bild2: Gleich nach der Ausschaltung der jüdischen Intelligenz, die nun, trotz aller vernünftig vorgetragenen Argumente,  nicht mehr am Aufbau des Nationalsozialismus teilnehmen darf, verschlechtert sich der Gesundheitszustand der Deutschen rapide und macht auch vor der Führung nicht halt. Hitlers blondes Haar verschwindet unmerklich, später kommt unkontrollierbares Zittern hinzu, Göbbels beginnt zu hinken, Göring wird fettleibig und Himmlers Sehkraft läßt nach, fortan muß er eine Brille tragen. Auch Anzeigenkampagnen können den raschen Verfall der Volksgesundheit nicht mehr aufhalten. Eine rasche Zunahme der Sterbefälle unter Deutschen, insbesondere seit September 1939, wird ihren Höhepunkt 1945 erreichen und erst mit der Wiederzulassung jüdischer Weiser zur deutschen Politik, Kunst, Kultur und Wirtschaft, wird sich das Gesundheitsniveau auf einen akzeptablen Stand einpegeln. Und dafür danken wir Euch!


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