Vor 90 Jahren

Die schönste Errungenschaft der Frauenemanzipation

schreibt *Das interessante Blatt*: Damen – Boxkämpfe. Der selige Hofrat Schiller war doch ein Phantast. Er hat die Würde der Frau in schwungvollen Versen gefeiert und aufgefordert, die Frauen zu ehren, sintemal sie himmlische Rosen ins irdische Leben flechten. Dieser deutsche Dichter hat eben die moderne amerikanische Frau nicht gekannt und ist nie einer New Yorker Girl begegnet, die mit ihren zarten, gut trainierten Händchen fünfzigpfündige Faustschlägeauszuteilen vermag. Nach Empfang eines solchen Liebestatscherls wird wohl für die betreffende schlagfertige Dame eine sehr mäßige Würde zurückbleiben und die Ehre wird von dem Manager nach Dollar gewertet.

Das ist in Amerika, wo die Frauen die gesellschaftliche Führung übernommen haben und das ganze öffentliche Leben unter der Hysterie der modernen Amerikanerin leidet, die dem Amerikanismus das Gepräge gibt. …

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3 Responses to “Vor 90 Jahren”


  1. 1 eulenfurz 15. Juli 2013 um 12:46

    Bei solchen Äußerungen ist Vorsicht angebracht: Unser Innenminster „beklagt mangelnde Fairness gegenüber den USA“. Nicht, daß man noch vom Grundgesetzschutz beobachtet wird oder in den Grundgesetzbericht kommt, wenn man unfair zu unseren glorreichen Besiegern ist, etwa, indem man das heimliche Mitlesen der Korrespondenzen moniert.

  2. 2 Karl Eduard 15. Juli 2013 um 13:03

    Mangelnde Fairness? Hat etwa jemand die USA gefoult oder ihr Drogen ins Essen getröpfelt?

  3. 3 Beipflichter 16. Juli 2013 um 05:58

    Da ist durchaus was dran an dieser Erkenntnis der „Hysterisierung“. Unser vom totalitären Staatsfeminismus durchseuchter Zeitgeist zeigt das nur zu deutlich.

    Denn betrachtet man sich unsere immer stärker von den tollen ….._Innen usurpierten „Qualitäts-Medien“ zeigt sich folgendes:
    Statt profunde, redliche Information, statt gründliche Recherche und ausgewogene Berichterstattung, immer mehr tendenziöse, ideologisch gefärbte Meinungsmache, selbstgefällige, hochmütige Schuldzuweisungen an halluzinierte Popanze. Sinusoidale Hysterie-Kampagnen gegen irgendwelche aufgebauschten „Bedrohungen“. Ständiges Herumfuchteln mit der Moralkeule. Und immer seichter, immer platter, immer trivialer, immer banaler die geisteigen Grundlagen, die Bildung, die Kenntnisse und das Wissen dieser tollen …..Innen.

    So wie es die persönliche „Existenz-Strategie der WeibsInnen“ eben schon seit Urzeiten war: Andere (vulgo die Männer) durch permanentes Nerven, Jammern, Motzen, Schuldkomplex-Einimpfen, Opfer-Narzissmus-Inszenierungen dazu zu erpressen ihren Interessen zu dienen. –
    Und so wie ihr Interessen- und Wahrnehmungs-Horizont immer schon das Platte, das Vordergründige, der Klatsch und Tratsch war und seltenst das Grosse, Erhabene, das Numinose, das Transzendente, das Unaussprechliche, das Tiefe, Geheimnsivolle , so mutieren auch unter der wachsende Ägide weibsischer Diskurshoheit in den „ÄmÄssÄmms“ die Themen und Diskurse immer weiter zu Nichtigkeiten, Geschwätz, Geblubber, Gewäsch und Gelalle.


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