Archiv für 18. September 2013

Vor 100 Jahren

Elf BrüderVon Schädlingen schreibt die *Coburger Zeitung* am 18. September 1913 u. a.:  Mühlberg, 16. Sept. Hamsterplage. Von der unheimlichen Menge der Hamster in hiesiger Flur legt die Tatsache Zeugnis ab, daß ein junger Mann hierselbst in einigen Wochen die Kleinigkeit von über 700 Stück tötete. An einem einzigen Tage hat er 135 Stück gegraben. Wenn man die Zahl der getöteten Hamster in hiesiger Feldmark in diesem Jahre auf 10000 angibt, so ist diese Summe sicher noch niedrig angesetzt. Es ist erstaunlich, wie sehr sich diese Schädlinge mehren.

Kassel, 16. Sept. Zigeuner Ebender. Seit einiger Zeit werden wieder umfangreiche Recherchen nach dem Mörder des Försters Romanus aus Fulda angestellt. In Betracht kommt der vielgesuchte Zigeuner Ebender, dessen Brüder bereits verhaftet sind und von denen einer bekanntlich erst in diesem Jahr von dem Meininger Schwurgericht zur Aburteilung kam. Seit gestern werden die umliegenden Wälder von Fulda durch Militär und Forstbeamte abgesucht. Bei Knickhagen wurde ein Zigeuner eingefangen, den man für Ebender hält. Ob sich diese Annahme bestätigt, bleibt abzuwarten. Man nimmt jedoch an, daß man diesmal den richtigen Ebender in der Hand hat. Die Personalbeschreibung passt auf den Festgenommenen.

Bregenz, 16. Sept. Ein Mädchenhändler verhaftet. Der Mädchenhändler Arno Goldstein aus Warschau wurde hier verhaftet. Er hatte drei Mädchen – eine Berlinerin, eine Wienerin und Pragerin  – bei sich, die er unter der Vorspiegelung, glänzende Engagements vermitteln zu können, an sich gelockt hat. Er wollte mit seinen Opfern nach St. Gallen reisen.

Bild: „Sport im Bild“  zeigt 1913 diese Fußballmannschaft, die sich aus elf Brüdern rekrutiert. Über die Eltern dieser Sportsmänner war im Blatt leider nichts zu lesen. Schade.

Alternativlos für Deutschland

Türkenbefreiungsfeier 12 September 1933Nun blicken einen ja allüberall die Gesichter der Volldemokraten an, so kurz vor der Bundestagswahl, und die CDU entblödet sich nicht, ein Plakat mit dem Konterfei Angela Merkels aufzuhängen, das die Lüge hinausposaunt: Kanzlerin für Deutschland. Wer das glaubt, ist entweder doof, von den Massenmedien völlig sediert oder er lebt fernab von den Segnungen des Multi – Kulti und muß nur einmal im Jahr ins Tal herniedersteigen, um seinen Vorrat an Streichhölzern, Nägeln und Munition aufzufüllen. Demokratie, wird uns eingehämmert, ist zwar die schlechteste Regierungsform aber eine bessere soll angeblich nicht zu finden sein.

So ist der Bundesbürger aufgerufen: „Wählen gehen!“ Barmt es vom SPD – Plakat. Aber, fragt der Blogwart, wozu? Ja, da ist die Alternative für Deutschland, die ungefähr so viel Alternative darstellt, wie damals die WASG. Wer es nicht mehr weiß, das war die Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit, die sich aus abgefallenen SPD – Mitgliedern rekrutierte, abgehalfterten Gewerkschaftern und Linken, die sich noch nicht in die PDS trauten, vom Kurs eines Bundeskanzlers Schröder aber ein wenig die Nase voll hatten. HARTZ IV, diese Enteignung ganzer Erwerbsbiografien, zum Wohle fremdländischer Zugewanderter, war das Einzige, was diese Leute damals auf die Palme brachte, ansonsten hätte wohl kein Blatt Papier zwischen sie und den Bundeskanzler Schröder gepasst.

Und heute? Heute stellt sich die „Alternative für Deutschland“ zur Wahl und fordert auf ihren Plakaten Mut zur Wahrheit ein. Ganz so groß ist deren Mut aber nicht, denn außer, daß das Geld deutscher Steuerzahler nicht für Bankenrettung hinausgeworfen werden soll, geht es uns, glaubt man den Wahlplakaten der Alternative, doch ganz gut. „Griechenland leidet, Deutschland zahlt, die Banken kassieren.“ So die frohe Wahlbotschaft. Das ist, meint der Blogwart, sehr, sehr traurig, aber kein Grund, ein Kreuz bei den Alternativen zu machen. Leuten, die der CDU nahestehen und von ihrem Geiste umwabert werden.

Zügellose Masseneinwanderung? Kein Problem! Deutschland wird weiterhin durchrasst und durchmischt? Kein Problem! Rückholung der Gesetzgebungskompetenz aus Brüssel? War da was? Beendigung der grassierenden Zigeunerplage? Hä? Konsequente Anwendung deutschen Strafrechtes gegen alle Straftäter von der ersten Strafttat an? Nichts davon! Reform des Sozialstaates unter dem Gesichtspunkt, daß es ursprünglich nur zur Linderung der Not deutscher Erwerbsloser gedacht war, nicht als Suppenküche der ganzen Welt? Ne, das wäre irgendwie rassistisch. Bewahrung und Verteidigung deutscher Kultur gegenüber immer frecheren Ansprüchen zugewanderter Sozialstaatsparasiten? So was kann man doch nicht fordern! Befreiung des deutschen Regierungs – und Beamtenapperates von Leuten, die alle möglichen Interessen vertreten, nicht aber die der deutschen Staatsbürger? Ja, wovon sollen die denn sonst leben, etwa vom Dönerverkauf? Entziehung der deutschen Staatsbürgerschaft bei allen Personen, die bisher mehrere Staatsbürgerschaften innehaben und deren Loyalität damit gespalten ist, sowie höflicher Aufforderung dahin zu gehen, wo der Pfeffer wächst?

Und so könnte man noch viele weitere Punkte aufzählen, die eine Partei, die eine Alternative für Deutschland sein zu wollen, auf ihre Fahnen schreibt, in ihr Programm aufnehmen sollte, um sich von der derzeitigen Nationalen Parteieneinheitsfront abzuheben, die derzeitige „Alternative für Deutschland“ hat es wohl nicht getan und das Gezeter, das die anderen Parteien über diese veranstalten, scheint dem Blogwart lediglich Theaterdonner.

Übrigens. Wäre der Blogwart ein Schwein am Demokratietrog und ein zu erwartendender Konkurrent versuchte, sich ans Futter zu schieben, der Blogwart wäre darüber auch nicht glücklich. Immerhin hängen an jeder Bundestagswahl auch die Einkommen von Leuten, die noch nie gearbeitet haben, gearbeitet haben,  aber vergessen haben, wie das ist, im Schweiße seines Angesichts eine Familie zu ernähren,  oder die ohne ihren Abgeordnetensitz mit einer Tüte über dem Kopf in der Öffentlichkeit einherwandeln müßten, weil sich sonst jeder Straßenköter bemüßigt fühlte, sie anzupinkeln.

Alternative für Deutschland? Da lachen ja die Hühner!

Bild: Vor 80 Jahren feiern die Wiener die erfolgreiche Abwehr der türkischen Invasion. Die Türken, besser das osmanische Reich, überfiel mit Feuer und Schwert die Länder Osteuropas und auch die Habsburger Monarchie, vergewaltigten, verstümmelten, töteten, verschleppten, plünderten und brandschatzten, taten also alles das, was auch heutige zugewanderte Facharbeiter tun, der Unterschied zur Jetztzeit  ist lediglich der, daß damals keine Demokraten über die von den Türken befallenen Staaten herrschten, sondern Fürsten und Monarchen. Deshalb wurden die Türken vor Wien auch zurückgeschlagen, nicht jedoch willkommen geheißen oder ihre Untaten als kulturelle Bereicherung verkauft. Wir können wirklich froh darüber sein, sagt der Blogwart, daß heute nicht mehr die türkischen oder anderweitig zugereisten Vergewaltiger und Totschläger am Pranger stehen, sondern die, die dazu aufrufen, gegen diese Vergewaltiger und Totschläger vorzugehen. So etwas, wie im Bilde dokumentiert, kann sich heutzutage nicht wiederholen. Gott sei Dank!


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