Archiv für 15. Oktober 2013

Der Anteil Österreichs

Erfrischungstrunkan den Befreiungskriegen gegen Napoleon und die bevorstehende Einweihung des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig nimmt *Danzers Armeezeitung vom 16. Oktober 1913* zum Anlaß folgender Schlußbetrachtung:

Bis zum Monat Oktober 1813 stellte Österreich gegen die Heere Napoleons 8019 Offiziere, 393568 Mann, während Preußen mit Heranziehung der notdürftig formierten Landwehr, die teilweise mit englischen Monturen bekleidet war, im ganzen 160000 Mann stellte. Da wir 1813 zu gleicher Zeit  gegen französische Truppen in Dalmatien, Istrien, Kroatien, Krain und Bayern zu kämpfen hatten, so verblieben für den Hauptkriegsschauplatz gegen Napoleon noch 130000 Mann unter Feldmarschall Schwarzenberg.

Bei Leipzig allein betrugen unsere Verluste 452 Offiziere, 16051 Mann. Mit welchem Heldenmut unsere Truppen in dieser Schlacht kämpften, zeigen uns die Verlustlisten. Manche Regimenter und Bataillone verloren bis zu 60 Prozent ihres Standes, so daß sie nach der Schlacht ins Inland zwecks Restaurierung geschickt werden mußten. In der Schlacht bei Hanau, der letzten Schlacht, die der korsische Löwe lieferte, verlor das Regiment Jordis Nr. 59 17 Offiziere und 1258 Mann, und zwar allein an Toten und Verwundeten.

Diese hier zitierten Daten sollen uns beweisen, welche Opfer Österreich für die Befreiung Deutschlands in erster Linie gebracht hat. Es ist keine „leere Phrase“, wenn wir sagen: Zu einem Leipzig wäre es ohne unsere Armee nie gekommen. Auf dem Denkmal, das am Hundertjahrstage der Schlacht feierlich enthüllt wird, erinnert nichts, daß Österreichs Heere hier mitgefochten haben.

Bei der großen Feier auf jenem historischen Boden werden Deputationen von unseren 43 Infanterieregimentern, 5 jägerbataillonen, 22 Kavallerie- und 25 Artillerieregimentern, die an der Schlacht teilgenommen haben, nicht anwesend sein. …

Bild: Neues erschütterndes Fotodokument deutscher Kriegsverbrechen aus dem Ersten Weltkrieg aufgetaucht. Eine mit Ketten an den Brunnen geschmiedete junge Frau in den Vogesen wird gezwungen, deutsche Soldaten mit Wasser zu versorgen. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum fragt: „Wer kennt diese Soldaten und kann Hinweise geben, die zu ihrer Ergreifung und Aburteilung führen? Sachdienliche Informationen werden auf Wunsch vertraulich behandelt und entsprechend vergütet.“

 

Lasst uns den Leichnam schänden

Studiumfindet das Simon-Wiesenthal-Zentrum, das eine Überführung des toten Erwin Priebke nach Deutschland fordert. Nein, nein, das mit dem Schänden war nur Spaß,  hingegen soll  verhindert werden, daß die letzte Ruhestätte des Herrn Priebke zu einem Wallfahrtsort wird. In Deutschland jedoch, stünde das Grab unter ständiger Polizeiaufsicht und unter der des Simon-Wiesenthal-Zentrums. Und das, meint der Blogwart, wäre auch gut so.

Anderenfalls müßten erst wieder deutsche Truppen in Italien einrücken, um die Ansprüche des Simon-Wiesenthal-Zentrums dort durchzusetzen und ob das ohne Widerstand der Italiener abgeht und der Zivilbevölkerung, das wäre noch zu bedenken. Was, wenn aus unbotmäßigem Widerstand gegen die berechtigten Forderungen des Simon-Wiesenthal-Zentrums neue Geiselerschießungen resultierten? Das wäre dann ein endloser Kreislauf und nur, weil die edlen Menschen des Simon-Wiesenthal-Zentrums nur das Beste für uns alle wollen. Da ist es doch eine annehmbare Lösung, der Erwin Priebke vermodert in italienischer Erde und wir lassen die Wallfahrer wallfahren wohin sie wollen.

Bild: Zwar hält sich die deutsche Regierung zurück, hieß es, aber wie Insider erfahren haben wollen, bereiten Einsatzkräfte der Bundeswehr eine Aktion vor, die den toten Erwin Priebke vor dem Zugriff von Wallfahrern retten sollen. Wenn es um das Simon-Wiesenthal-Zentrum geht, kann uns kein Opfer zu groß sein. Das haben wir aus der Geschichte gelernt.


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