Die Urangst als Lebensversicherung

Schlange am Busenschreibt Spiegel Online. „Schon das kleinste Anzeichen einer Schlange versetzt Affen in höchste Alarmbereitschaft – im dichten Unterholz des Urwalds ist das eine Überlebensversicherung.“ Und „Im Vergleich zu den anderen Bildern löste der Anblick der Schlange die schnellsten, heftigsten und meisten Reaktionen in den beobachteten Neuronen aus“, schreiben Isbell und ihre Kollegen.“ Und da, meint der Blogwart, liegt der Hase im Pfeffer begraben. Gut, Primaten werden von Schlangen gefressen, aber, hebt der Blogwart mahnend den Finger, nicht alle Schlangen fressen Primaten, weil nicht alle Schlangen dazu in der Lage sind. Dennoch hegen diese Affen einen Generalverdacht gegen Schlangen. Das hilft ihnen beim Überleben. Sagen die Forscher.

Der Blogwart aber mahnt, so ein Verhalten, wie es die Primaten zeigen, kann in unserer aufgeklärten Zeit nicht geduldet werden. Zumal sich der Zentralrat der Schlangen immer lauter über grassierende Schlangenphobie unter den Primaten beschwert. Das ist für die Schlangen einfach beleidigend! Phobie gegen Schlangen, von Seiten der Primaten, muß so lange Straftatbestand werden und bleiben, bis die Primaten sich mehr vor der Strafe als vor den Schlangen fürchten.

Bild: Da hat es Kleopatra wohl mit der Willkommenskultur für die Nattern doch etwas übertrieben, sagt der Blogwart. Natürlich sollten wir offen und ohne Vorurteile auf die Schlangen zugehen, wenn sie dann aber in Reichweite unseres Knüppels sind, kräftig dreinschlagen. Immerhin hat man ja nur ein Leben, nicht? Millionen Jahre Evolution können sich schließlich nicht irren.

14 Responses to “Die Urangst als Lebensversicherung”


  1. 1 Blond 29. Oktober 2013 um 16:19

    Was
    sagt eigentlich der
    Schlangenrat der Zentralphobiker
    dazu?

  2. 2 Karl Eduard 29. Oktober 2013 um 16:51

    Zzzzzzüchtigt sssssie!

  3. 3 Beipflichter 29. Oktober 2013 um 18:12

    Aber diese Stadium hat das Bundeshornvieh doch schön längst erreicht, nämlich sich viel mehr vor der Bestrafung wegen Schlangenphobie als vor Schlangen zu fürchten. Denn nicht nur der Zentralrat der Schlangen, sondern der Zentralrat des Hornviehs selbst hat Schlangenphobie zum verabscheungswürdigsten, nicht hinnehmbaren, um jeden Preis auszumerzenden Verbrechen erklärt.

  4. 4 eulenfurz 29. Oktober 2013 um 19:27

    Es gibt sooo viele Beispiele für gute Schlangen, die niemandem etwas zu Leide tun! Und daß sie manchmal sind, wie sie sind, ist nur der benachteiligenden Ausgrenzung durch die Primaten geschuldet. Würden sie die Schlangen in ihrer Mitte dulden und ihnen die gleichen Chancen geben, ihr tätet alle staunen, wie gekonnt die Schlangen von Baum zu Baum hüpfen und lauthals dabei kreischen würden!

  5. 5 Beipflichter 30. Oktober 2013 um 07:49

    Eeeeben – Würden die Primaten eine „Schlangen-Willkommenskulter“, eine „nachhaltige Schlangen-Inklusion“ betreiben, und statt ihres hochmütigen, aufrechten Gangs sich auch mal im Kriechen üben, sich auch mal in Schlangengezischel versuchen, statt stur auf ihrem Primaten-Idiom zu beharren, sähe die Sache gaaaanz anders aus.
    Die Schlangen würden alsbald zur veritablen Muster-Minorität avancieren. In Schulen und Universitäten würden sie die neue Elite stellen. Wirtschaft und Verwaltung würde sich um Schlangen-Absolvent_Innen reissen.
    Bisher indes hat die tiefsitzende Schlangenphobie der Primaten dazu geführt, dass die herzallerliebsten Schlangenbereicher_Innen auf das gemeinste um all ihre Riesenchancen betrogen wurden/werden.

  6. 6 Waffenstudent 30. Oktober 2013 um 10:44

    Das Leben ist gefährlich! Es endet garantiert tödlich!

  7. 7 Rucki 30. Oktober 2013 um 11:52

    Karl Eduard, welche Schlange hat dich verführt vom Baum der Erkenntnis zu naschen?

    Sag nicht es war dein Weib, Denn das Weib ist edel, Milchreis schmeckt gut.

    Als Strafe wirst du aus dem gutmenschlichen Ökoparadies vertrieben, mit Arbeit sollst du das Geld verdienen, das dir der Staat als Öko-Steuern wieder abnimmt.

  8. 8 Blond 30. Oktober 2013 um 12:46

    Wenn alle Affen ihren Generalverdacht gegen Schlangen und ihre Schlangenphobie in eine Willkommenskultur für Schlangen ändern,
    wird nach einiger Zeit nur noch der Zentralrat der Schlangen das Sagen haben.

  9. 9 branfendigaidd 30. Oktober 2013 um 13:01

    @Blond: Wäre das so schlecht, wenn Schlangen das Sagen hätten? Ich meine, nicht umsonst stellen Schlangen die Grosszahl der Nobelpreisträger in allen möglichen Bereichen. Und wieso sollten sich Primaten nicht von viel intelligenteren Kriechtieren regieren lassen? Wenn sie viel intelligenter sind, werden sie ja wohl wissen, was das Beste für Primaten ist. Natürlich völlig uneigennützig. Denn Intelligenz und Uneigennützigkeit müssen sich nicht gegenseitig ausschliessen.

  10. 10 vitzli 30. Oktober 2013 um 14:17

    die meisten schlangen sind friedlich! lernen wir doch schon in der schule. weswegen unsere kinder die nattern und klappern so gerne streicheln. und wenn dann doch mal eine giftig beisst, ist das kind schuld. war vermutlich nicht sensibel genug mit dem friedlichen tierchen.

  11. 11 Blond 30. Oktober 2013 um 14:41

    @ branfendigaidd,
    ich bin absolut nicht der Meinung, dass die Auswirkung,
    der Rat der Schlangen hätte dann das Sagen, daher rührt,
    dass die Affen aus Angst ihr Maul halten würden,
    sondern das die zum Affen-fressen fähigen Schlangen dies
    quasi bis zur Ausrottung der Affen getan haben,
    sodass gar keine Affen mehr vorhanden sind, welche einen
    Gegenpol zum Rat der Schlangen bilden könnten.
    Den besagten Rat halte ich im Übrigen nicht für die
    sinnbildliche Nobelpreisträger-Art, sondern genau die andere,
    die von der Nicht-Nobelpreisträger-Art,
    welche der Artikel-Verfasser gemeint hat.
    Denn diese sind es immer und immer wieder, die da
    heulen, Schlangen wären ganz doll friedlich und lieb –
    auch wenn gerade wieder etliche Affen auf sehr üble Art
    das Zeitliche gesegnet haben.

  12. 12 Rucki 31. Oktober 2013 um 07:57

    Wie nennt man eigentlich Primaten die ihren Artgenossen erzählen „Schlangen sind allesamt harmlos, wir brauchen noch mehr Schlangen, sie sind eine kulturelle Bereicherung für alle Primaten, sie werden uns später unsere Renten bezahlen, ihr müsst tolllerant sein, und wenn eine Schlange beißt gründen wir einen runden Tisch gegen rechtsdrehende Primaten?“

    Und was soll man von einem Ottonormalprimaten halten der sich das alles gefallen lässt.

    http://www.pi-news.net/2013/10/bad-homburg-kita-benennt-martinsfest-um/

    Gibt es in Bad Homburg keinen Familienvater mehr, der den Arsch in der Hose hat, bei irgendeinem Reitverein einen Gaul mit Reiter aufzutreiben, um einen eigenen SANKT-MATRTINSZUG auf die Beine zu stellen,
    Alleine schon deshalb, um diesen volldurchpädagogisierten Kita-Gehirnwäscher_Innen zu zeigen, was sie für ein asoziales Kulturabschaffungsgesindel sind.

    Gesch…. auf dieses Padagoginnenpack, nehmen unseren Kindern ihre Kindheit, diese post-pädophilen Kindesmissbraucher_innen.

  13. 13 Karl Eduard 31. Oktober 2013 um 11:35

    @Rucki.

    die sind froh, daß ihr Kind ein Kita- Platz bekommen hat.

    Der Artikel richtet sich nicht gegen die Schlangen, sondern gegen die Wissenschaftler, die abseits der gesellschaftlichen Norm erklären, dieses primative Verhalten, das sich im Mißtrauen und Fluchtreflexen widerspiegelt, hülfe den Primaten zu überleben. Das so etwas heute noch zitiert werden darf oder sogar veröffentlicht wird. Verbrennt sie!

  14. 14 Blond 1. November 2013 um 07:17

    Genau!
    Wenn erst die den Schlangen nicht mit Willkommenskultur ausgestattenden Wissenschaftler wie die ehemaligen Hexen verbrannt sind, kommt der Friede über die Affen.
    Aber nur, wenn sie den drittletzten Satz vom Artikel beherzigen.


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