Archiv für November 2013

Die Achse der Juten

Nazis tragen Pferdeschwänzefragt zu Recht, warum obige Meldung keinen bundesweiten Aufschrei hinterlassen hat, oder zumindest in Hamburg oder wenigstens beim deutschen Bundespräsidenten. Letzterer mahnte ja, daß wir nicht wegsehen sollen, wenn Ausländer auf Bahnhöfen oder woanders unter den Stiefeltritten der Nazis qualvoll verenden. So wie der Jonny K.. Hier hat es nun eine Pädagogin der Volksrepublik China erwischt, die von einem Neonazi mit dunklem Teint und Pferdeschwanz überfallen wurde und keine Lichterkette – nichts. Wahrscheinlich weil die üblichen Fotos glatzköpfiger Models zur Meldung nicht taugten und sich bei der Täterbeschreibung keine Assoziation von dumpfen Deutschen aufbaut, die jeden Asiaten, dessen sie ansichtig werden, zusammenschlagen müssen.

Vielleicht hat der Täter auch „Beste Grüße vom Nationalen Widerstand“ gerufen, nur hat die Touristin es nicht verstanden.

Bewaffnet und in Gruppen

Der Blogwart meint daher, Touristen, die wegen ihres fremdländischen Aussehens in Deutschland gefährdet sind, in Deutschland von fremdländisch Aussehenden überfallen zu werden, sollten zumindest wissen, wie sie den Täter zu beschreiben haben. Nämlich so, daß die Politik den Fall auch ausschlachten kann. Touristen sollten also noch vor der Einreise gebrieft werden, wie das auf neudeutsch heißt und nicht ahnungslos so fremdenfeindliches Zeug daherplappern. So was hat natürlich auch keinen Anspruch auf Entschädigung. Geschweige denn, daß eine Straße nach ihr benannt wird oder ein Denkmal aufgestellt.

Das taugt auch nicht, um Jahrestage zu begehen, zumal die Chinesin überlebt hat. Es wäre doch zu schön, würden sich am wiederkehrenden Tag ihrer Ermordung durch Rechte, immer wieder Zivilcouragierte versammeln und ein Ende des braunen Terrors fordern. So war es einer mit dunklem Teint und Pferdeschwanz. Was für ein Unglück!

Bild. Es ist übrigens eine Ente, daß das chinesische Außenministerium Reisenden nach Deutschland empfiehlt, diese Reisen nur noch bewaffnet und in Gruppen durchzuführen. Ausländer in Deutschland hätten von Deutschen nichts zu befürchten. Sie könnten dort ungestraft alles tun, wozu sie Lust hätten. Auch das, was bei ihnen daheim strengstens untersagt sei. Nur vor Leuten, die nicht aussehen, wie Deutsche auszusehen haben, vor denen müßten sie sich in Acht nehmen. Hier sei größte Vorsicht angebracht.

 

Zum Sachsensumpf

Das moderne Japanschreibt die *Coburger Zeitung vom 20. November 1923* Die Entlarvung Dr. Zeigners. Die „Leipz. N. Nachr.“ teilen u. a. mit: Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat wegen Verdachts der Bestechlichkeit im Sinne des § 332 StGB. ein Verfahren gegen den früheren sächs. Ministerpräsidenten Dr. Zeigner eingeleitet. Dieser Paragraph bedroht überführte passive Bestechlichkeit mit Zuchthaus bis zu 5 Jahren. Dr. Zeigner soll seine Stellung als Vorstand des sächsischen Justizministeriums dazu mißbraucht haben, Leuten, die rechtskräftig verurteilt worden waren, unter dem Deckmantel der Begnadigung diese Strafen zu erlassen, und zwar gegen bar und gegen Geschenke. Als Zeichen der „Erkenntlichkeit“ hat Dr. Zeigner alle Arten von Gegenständen des täglichen Bedarfs entgegegengenommen, so Eier, Mehl, Kartoffeln, Butter, Geflügel, Bekleidungsgegenstände, Schmucksachen und Papiergeld.

Amerikas Hilfe für Deutschland.  In diesen Tagen hat eine Delegation amerikanischer Farmer Berlin besucht und ist auch dem Reichskanzler Dr. Stresemann vorgestellt worden. Sie erlärte, daß sich die amerikanischen Farmer für die Ernährung Deutschlands einsetzen würden. Man werde Deutschland mindestens dieselbe Hilfe angedeihen lassen müssen, die man Japan, China, Indien und Rußland in reichem Maße gewährt habe … (Vom Blogwart gekürzt.)

Für die Armen in Kulmbach hat Generaldirektor Hans Sauermann dem dortigen Stadtrat 5 Zentner Fett im Werte von 650 Billionen zur Verfügung gestellt. Außerdem hat sich die Firma H. und P. Sauermann bereit erklärt, für 150 Arme Kulmbachs in ihrem Betriebe eine Suppenspeisung während der Wintermonate durchzuführen.

Zum Bußtag. … (Vom Blogwart gekürzt.) „… An das deutsche evangelische Volk ergeht heute dieser Ruf zur Buße. Von führenden Männern ist erst kürzlich wieder deutlich eingesehen worden, daß nur in der sittlichen Wiedergeburt des deutschen Volkes die starken Wurzeln seiner wirtschaftlichen und politischen Wiedererhebung liegen. An dieser sittlichen Wiedergeburt soll und will die evangelische Kirche kraftvoll mitwirken. So ruft der Bußtag die deutsch-evangelischen Kreise zu ernster Selbstprüfung und wirft die Gewissensfrage auf: „Weißt du, deutsch-evangelisches Volk was du an den Gütern der Reformation besitzest, an der Freiheit des Glaubens und des Gewissens?

Aber vergiß nicht, daß diese Freiheit nicht zur Willkür, Rücksichtslosigkeit und Zuchtlosigkeit ausarten darf, sondern ihre Schranken findet an den Grenzen, die ein Höherer ihr gesetzt hat. Pflege evangelische Frömmigkeit, übe wahre Bruderliebe an deinen notleidenden Volksgenossen, wecke und stärke protestantisches Ehrgefühl in deinen Reihen, schließe dich mit allen Gleichgesinnten zusammen zu einer deutschen Volksgemeinschaft. So tue Buße und dann erstehe zu neuem Leben.“

Komet Ison fliegt auf die Sonne zu

Kamikaze KometWas hat er vor? Fragt sich der Blogwart und mit ihm Tausende aufgeregter SPIEGEL ONLINE Besucher. Thorsten Dambeck weiß es. Ison ist ein Kamikaze – Komet, der sich entschlossen hat, im Auftrage des japanischen Kaisers auf die Sonne zu stürzen, sie zu zerstören, ihr maximalen Schaden zuzufügen, des eigenen Lebens nicht achtend. Denn das tun Kamikaze bekanntlich. Und nun hat er, der Komet, nicht Thorsten Dambeck, sogar Teile seines Kerns abgesprengt. Die werden ihn, denkt der Blogwart, wohl bei der Aufgabe, der Sonne den Garaus zu machen, behindert haben. Und, denkt er, ist es nicht schön, wenn astronomische Ereignisse auf so infantile Weise einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden, das nun mitfiebert, ob es, wenn Kamikaze Ison auf die Sonne trifft, noch einen day after tomorrow gibt oder auch nicht und ob Ison nach dem Crash zum Mutterschiff zurücktorkelt und freudestrahlend melden kann: „Auftrag ausgeführt, Admiral, die Sonne ist nicht mehr. Ein Banzai dem Tenno!“

Hier wachsen die Kulturen zusammen

Gesicht zeigenDas wird jetzt unappetitlich. Wir lieben Europa, weil es die Kulturen verbindet und die Gemeinsamkeit der Kulturen, das ist es, worauf Europa aufbaut, jeder mag Beethoven, Mozart oder bayrische Weißwurst, vom mazedonischen Ziegenhirten, bis hin zum englischen Underdog. Wenn der Blogwart  übrigens „Wir“ schreibt, dann ist das lediglich seinem Größenwahn geschuldet und dem Bewußtsein, daß die Menge der demokratischen Politiker ihm zweifellos zustimmen wird und deshalb haben sie kein Problem, Deutschland und beispielsweise Frankreich, in denen das Konzept der Toilettenbenutzung bekannt ist und auch praktiziert wird, mit Ländern zusammenwachsen zu lassen, in denen man, man verzeihe den Ausdruck, noch hinter den Busch scheißt, ins Treppenhaus oder in andere Orte, die der kulturvolle Europäer nicht dafür vorgesehen hat.

Warum schreibt der Blogwart das? Letztens, am hellerlichten Tage, bemerkt er doch an der Tankstelle eine Person männlichen Geschlechts, die auf den Rasen pinkelt. Eine Nachfrage bei der Tankstellenangestellten, ob denn die Toilette verstopft oder anderweitig defekt sei, brachte Erschreckendes zu Tage. Morgen für Morgen müssen die leidgeprüften Angestellten die Exkremente beräumen, die die Besucher, vor allem wohl LKW – Fahrer, auf dem Tankstellengelände hinterlassen, manchmal in Tüten, meistens aber ohne und, fragt den Blogwart die Tankstellenfrau: „Welcher Idiot scheißt oder pinkelt im Fahrerhaus in eine Tüte und schmeisst die nachher aufs Gelände?“

Der Blogwart weiß es auch nicht, aber hier wachsen offenbar Nationen zu einer glücklichen Völkerfamilie zusammen, denen eines fehlt, eine gemeinsame Grundlage von Sitte, Moral und Anstand. Wenn es irgendwo o.k. ist, sein Häuflein überall hinzusetzen, falls einen ein Bedürfnis plagt und andere Leute das anstößig finden, dann läßt sich auf diesen Unterschieden kaum ein friedliches Miteinander aufbauen. Aber der Blogwart vergaß, nur wegen der EU liegen wir nicht im Krieg miteinander. Die Spanier nicht mit den Bulgaren, die Engländer nicht mit den Rumänen und die Deutschen nicht mit den Ungarn. Und dafür sollten wir unseren Politikern wirklich dankbar sein. Und daß wir die Kacke unserer Nachbarn beräumen müssen, meine Güte, wenn das der Preis für den Frieden ist, den zahlen wir doch gerne. Oder nicht?

Bild: 1933. Mandatsgebiet Palästina. Andere Völker, andere Sitten. Wir finden es zum Beispiel anstößig, unserem Gesprächspartner nicht offen in die Augen oder ins Gesicht zu blicken. Das ist nicht nur eine Frage der Höflichkeit, sondern auch des Vertrauens. Du sollst nicht lügen, heißt es. Und das demonstrieren wir, indem wir darauf verzichten, unsere Augen hinter Tuch oder einer dunklen Sonnenbrille zu verbergen. Woanders hingegen heißt es, Du sollst Dich beim Lügen nicht erwischen lassen. Zwei Konzepte, die nach unseren Menschenfreunden wunderbar miteinander harmonieren.

Kein Blut mehr für diese Leute

Spenden Sie dem Roten KreuzDer Blogwart meint, was gehen uns die Opfer dieses Taifuns an? Nichts! Was geht das Rote Kreuz die Opfer dieses Taifuns an? Nichts!  Dieser Drecksorganisation keinen Cent! Das Rote Kreuz ist von seinem Gründungsgedanken so weit weg, wie das Sternbild Lyra von der Erde. Es wurde mal ins Leben gerufen, das Leid der europäischen Soldaten auf den Schlachtfeldern zu lindern. Daß es seine Hilfe dann auch auf nationale zivile Opfer ausdehnte, ist nachzuvollziehen. Aber mit unserem Geld geltungssüchtigen Leuten mit Helfersyndrom Auslandsreisen zu finanzieren, das geht wirklich zu weit. Dieser Drecksorganisation keinen TropfenBlut mehr und keinen Cent. Jedenfalls nicht solange, bis es sich wieder auf ausschliesslich nationale und maximal europäische Einsätze beschränkt. Meine Güte, wenn diese Leute bis zum Taifun keinen Katastrophenschutz und keine Rettungsorganisation aufgebaut haben, werden sie es danach auch nicht.


November 2013
M D M D F S S
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
252627282930  

Blog Stats

  • 2.232.073 hits

Archiv