Unsere Oury Jalloh

Münchener AbkommenDer Blogwart hat grundsätzlich erst einmal nichts dagegen, wenn Heilige geschaffen werden, die die Menschen brauchen, damit sie jemanden haben, den sie verehren können. Die Linken haben ihren Oury Jalloh, einen illegal zugewanderten Neger, der 2005 in seiner Polizeizelle verbrannte, wobei die diensttuenden Polizisten vom Vorwurf, sie hätten diese liebenswerte Person angezündet, um dann seinen Tod gemütlich abzuwarten, freigesprochen wurden. Seither ist Oury Jalloh in den Heiligenhimmel aufgestiegen, ein Neger, der uneingeladen nach Deutschland kam, Gesetze brach, die Einheimischen belästigte und in seiner Zelle verkokelte. Und mit jedem Jahr wird die schwarze Lichtgestalt ein wenig strahlender. Unter den Antifaschisten. 

Ohne Vorbilder hat man es heutzutage aber auch schwer! Wen soll man verehren? Wem nacheifern? Wem zu Ehren soll man sich versammeln, um die sehnsuchtsvollen Massen zu begeistern?

In einer besonderen Zwickmühle befindet sich da die sogenannte islamkritische Szene. Schon früh hatte man Susanne Zeller-Hirsel okkupiert, die letzte Überlebende der Weißen Rose, eine betagte Dame, der wohl allwöchentlich das Foto des deutschen Reichskanzlers von 1933 – 45 unter die Nase gehalten wurde, das ihn in trautem Zwiegespräch mit dem Mufti von Jerusalem zeigt, der Beweis überhaupt, daß der Islam und der deutsche Nationalsozialismus zwei Brüder sind, die sich erst einmal finden mußten, durch die Jahrhunderte.

Sayid Amin al Husseini

Nun ist Frau Zeller-Hirsel bereits ein ganzes Jahr tot, Zeit, an ihrem Heiligenschein zu arbeiten. Michael Stürzenberger erklärt:

Die beste Freundin von Sophie Scholl benutzte ihr ganzes Leben lang ihren gesunden Menschenverstand. So kämpfte sie damals voller Leidenschaft gegen die national-sozialistische Unrechtsherrschaft und später richtete sich ihr Einsatz gegen die Ideologie, die damals mit den Nazis einen Pakt einging: Dem Islam.

Wer kann das schon von sich behaupten? Daß er sein ganzes Leben seinen gesunden Menschenverstand benutze? Frau Zeller-Hirsel hätte es wohl nicht getan. Das von sich zu behaupten. Aber darauf kommt es bekanntlich auch nicht an. Beim Bilden von Legenden. Freuen wir uns aber auf den zweiten Todestag. Und darf man im Namen des Guten und Schönen die Leute verscheissern? Im Prinzip ja. Denn Tote können sich ja bekanntlich nicht mehr wehren.

Bild Eins: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Der Vertreter der englischen Demokratie Chamberlain im trauten Zusammensein mit dem deutschen Diktator. Englandkritische Zeitgenossen wissen seither, Demokratie und Diktatur gehen nicht nur Pakte ein, was sie quasi zu gleichen Brüdern mit unterschiedlichen Kappen macht, sie spucken sich nicht mal bei Staatsbesuchen gegenseitig an. Und das ist ja das Skandalöse!

Bild Zwei: Wenn ein Islamkritiker, dem am Islam nur nicht passt, daß der Islam wie der Islam ist und nicht wie der Buddismus oder das Christentum, beweisen will, daß Nazis und Moslems gleiche Brüder sind, dann kramt er dieses Bild vor. So simpel kann Argumentation sein. Aber gab es da mal nicht auch was mit Peter Lustig und seinem „hört sich zwar komisch an, ist aber so?“

11 Responses to “Unsere Oury Jalloh”


  1. 1 Blond 11. Dezember 2013 um 14:03

    Wie kann man nur so abgrundtief
    „zynisch und menschenverachtend“,
    mit einem anderen Wort:
    böse,
    über die Lichtgestalten der Gesellschaft
    – und die, welche es werden sollen –
    so schön schreiben!
    Danke, K.E.
    für Deine seit Tagen wieder aufflackernden
    Berichte und Meinungen in dem Stil,
    wie es viele Leser und Kommentatoren
    lieben.

  2. 2 Karl Eduard 11. Dezember 2013 um 14:10

    Aus lauter Menschenverachtung. … 🙂

  3. 3 Guerilla01 11. Dezember 2013 um 16:07

    Auch von mir ein Danke. Als ich gelesen hatte, du hättest keine Lust mehr, dachte ich: ’schade, seine bissigen Kommentare, zusammen mit dem geschliffenen Deutsch, hast du doch immer gern gelesen‘. Umso schöner, daß du wieder zurück bist.

  4. 4 Kaulquappe 11. Dezember 2013 um 17:10

    Ich finde es lustig, dass diese PI-Protagonisten ständig behaupten, Islam sei keine Religion, sondern eine Ideologie.
    Wer bestimmt das? Ab wann ist Religion Ideologie? Und ab wann ist eine Ideologie „schlecht“? Oder gar schädlich (und damit zu verbieten)?
    Feminismus ist offenbar nicht so schlimm wie der I. Auch nitcht der CO2- Schwindel.
    Und so eine depperte Frömmler (egal welcher Wüstenreligion, Hauptsache kein Moslem) ist auch nur „religiös“. Der darf seine Spinnereien ausleben.
    Die Logik von PI hinkt. Auf beinen Beinen. Dewegen müssen die bei den Kommentaren um so schärfer zensieren ; -)

  5. 5 Volker 11. Dezember 2013 um 22:33

    Die Islamophobie ist die Grundtorheit unserer Epoche (oder so ähnlich)

  6. 6 Karl Eduard 12. Dezember 2013 um 05:26

    Ich finde es nicht mehr lustig. Da wandern Millionen Kulturfremder ein und das ist in Ordnung, wenn sie alle nur Eisbein mit Sauerkraut essen, im Sommer barbusig am Strand liegen, hervorragend Deutsch sprechen oder das Grundgesetz anbeten. Daß damit dennoch unsere Heimat verschwindet, von den Millionen deutscher Arbeitsloser gar nicht zu reden, die um weitere Millionen ausländischer Arbeitsloser vermehrt werden, geht denen gar nicht auf. Manche schwimmen bereits derart im Multikultieinerlei ihrer Städte, daß sie sich den Zustand vor der Türken – und Negerschwemme gar nicht mehr vorstellen können und es als angenehm empfinden, daß die Wassertemperatur im Topf fast vor dem Siedepunkt ist.

    Wer hat denn unsere Kultur begründet? Ein Völkergemisch aus Hottentottenkaffern, anatolischen PKK – Terroristen oder koreanischen Deutschenhassern?

    Im Grunde genommen bewundere ich des Herrn Mannheimers Engagement, der dadurch ein hohes persönliches Risiko auf sich nimmt aber vom Mohammedaner zu verlangen, Mohammed abzuschwören, statt Allahs das Grundgesetz anzubeten, das ist nicht nur leicht plemplem, sondern schon ziemlich schwerer geistiger Dünnpfiff. Erleben die Leute, vor denen er auftritt, nicht Tag für Tag, wie ihre Lebensqualität verschlechtert wird? Der Koran ist für unsereinen abstraktes Blahbla, daß wieder jemand ins Koma getreten oder vergewaltigt wurde, das erfahren die Leute real, denn das geschieht in ihrer Mitte. Da sind sie auch in der Lage, einen Zusammenhang herzustellen, zur fröhlichen Multikultiideologie und deren blutiger Fratze auf der Straße.

    Im Übrigen prallen von den GUTEN irgendwelche SA – oder Nazivorwürfe unberührt ab und sich ständig als widerständige Antifaschisten darzustellen, die das Erbe „Der Weißen Rose“ weiterführen, nur eben gegen den Islam, weil der ja dem deutschen Nationalsozialismus so ähnlich ist, ist so peinlich, dafür gibt es gar keine Worte. Zumal „Rechte“ in den Augen Linker immer Nazis sind, egal was sie beteuern, jammern oder an Argumenten rauskramen. Die „Isklamkritiker“ können öffentlich das Grundgesetz liebe und Videos darüber auf Youtube veröffentlichen, wie sie mit ihm im Bett herumtollen, in den Augen der Übrigen sind und bleiben sie Nazis und dazu sollten sie sich dann auch voller Stolz bekennen.

  7. 7 Rucki 12. Dezember 2013 um 10:58

    Mal eine andere Frage:

    Was macht denn unsere deutsche oder auch europäische Kultur bzw. Zivilisation aus?

    Was ist der kleinste gemeinsame Nenner, der uns befähigt zu sagen:
    „Das sind Wir“ (Deutsche), „das sind Wir“ (Europäer), „Ihr seid es nicht“.

    Die Frage der eigenen Identität zu beantworten, wer bin ich, welchem Volk gehöre ich an, welche Grundgemeinsamkeiten macht mich zu diesem Volk zugehörig?

    Die Islamkritiker (Ich bin auch einer) sagen zumindest, wer wir nicht sind. Das ist heute-zu-Tage besser als nichts. Ich halte es aber für unmöglich, dass sich aus der Islamkritikerdszene eine Art nationale Identitätsstiftung herausbilden könnte, dafür ist die Bewegung zu heterogen.
    Was soll denn Stürzenberger als Grundgemeinsamkeit in der Münchner Innenstadt anderes anbieten als das GG, so lächerlich das auch ist.

    Mit einer deutschen Fahne mit der Aufschrift „Jesus ist Herr“ ein synkretistisches Kirchenkonzert stören ist auch lächerlich, für einen gläubigen Christen aber zumindest idenditätsstiftend.

    Die Sache ist ziemlich verfahren, das gilt für alle westeuropäischen Völker, selbst ein exzellenter Analytiker wie MKE (Die liberale Gesellschaft und ihr Ende) kann keine Lösung anbieten.

  8. 8 Kaulquappe 12. Dezember 2013 um 12:30

    Lieber KE, der erste Satz des Kommentars um 05:26 scheint auf mich Bezug nehmen zu wollen. Der Rest des Kommentars hat allerdings weder etwas mit meinem Kommentar noch etwas mit mir zu tun. Ich habe lediglich auf logische Widersprüche im (vermittelten) Selbstverständnis von PI hingewiesen. Und mir scheint der anfangs genannte Kommentar bestärkt mich darin, denn dort wird ja auf das eigentliche Problem eingegangen: nämlich auf den („demographischen“) Genozid der Deutschen. Die Islamdebatte hat da eher Vernebelungscharakter.

  9. 9 Kaulquappe 12. Dezember 2013 um 12:45

    Muss präziser heißen: Genozid an den Deutschen.

  10. 10 Kersti 12. Dezember 2013 um 14:38

    Karl Eduard 12. Dezember 2013 um 05:26
    Völlig richtig, es geht um unsere Identität, die in den Großstädten scon verloren gegenagen ist. Und wer für die linken Weltverbesserer noch kein Nazi gewesen ist, hat etwas falsch gemacht. Es ist der Ritterschlag schlechthin.

  11. 11 Volker 12. Dezember 2013 um 18:12

    „Im Übrigen prallen von den GUTEN irgendwelche SA – oder Nazivorwürfe unberührt ab und sich ständig als widerständige Antifaschisten darzustellen, die das Erbe “Der Weißen Rose” weiterführen, nur eben gegen den Islam, „

    KarlEduard, die GUTEN kämpfen nicht gegen den Islam, sondern gegen die Islampophobie.

    http://www.bnr.de/initiativen/dokumentationsarchiv-fuer-islamophobie-dfi


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