Die Bundeswehr als Arbeitgeber

Warum sollte den Berufssoldaten das Leben nicht angenehm gemacht werden, wo ihr Arbeitgeber doch verlangt, daß sie es freudig opfern, wo immer er sie hinschickt? Ist es dann zuviel verlangt, auch jungen Soldaten, weiblichen oder männlichen Geschlechts,  zu ermöglichen, Zukunft zu planen, zu heiraten und als Ehepaar Kinder in die Welt zu setzen, ohne daß der Arbeitgeber sie alle Nase lang an andere Standorte verfrachte? Ist das nicht das geringste Entgegenkommen, das jemand aufbringen könnte, bis er diese Leute in den Tod schickt? Der Blogwart meint: Ja. Und natürlich war das System der Nationen Volksarmee der DDR, das seine Soldaten an die Kasernen fesselte, auch, wenn der Feind seine Soldaten ins Wochende geschickt hatte, ein menschenverachtendes. Das hatte nichts mit höherem Kampfwert oder höherer Schlagkraft zu tun, sondern mit dem Gedanken, daß der sozialistische Wehrpflichtige im Grunde kein Mensch ist, der das Bedürfnis hat, seine Lieben öfter als alle Dreivierteljahre einmal für wenige Tage zu sehen. Was also ist schlimm daran, Menschen, die sich verpflichtet haben, auf Geheiß ihres Arbeitgebers zu sterben, die Zeit bis dahin so menschlich als möglich zu gestalten? Unser Unvermögen, uns vorzustellen, daß auch ein Soldat das Bedürfnis nach Normalität hat?

7 Responses to “Die Bundeswehr als Arbeitgeber”


  1. 1 suum quique 13. Januar 2014 um 09:34

    Vielleicht darf Soldat dann auch in Teilzeit dienen…

  2. 2 Karl Eduard 13. Januar 2014 um 10:02

    Als Minijobber?

  3. 3 Blond 13. Januar 2014 um 10:08

    Junge, Junge,
    K.E.,
    hasta abba jans schön faendat –
    da uff den Avatar –
    odda wih dat kleene Bildchen obn rächts heeßn tut.
    Weia!

  4. 4 Blond 13. Januar 2014 um 10:11

    Und zur Bunten Wehr:
    Na klar solls den gut gehen,
    bevor se (größtenteils) an Fettleibigkeit verenden.
    „Kuschelecke in Panzern“
    wird der neue Slogan.
    Hihi.

  5. 5 eulenfurz 13. Januar 2014 um 11:27

    Die Drohnenkrieger_innen spielen doch sowieso nur noch alle mit dem Joystick, das geht auch im Home-Office.

  6. 6 vitzli 13. Januar 2014 um 14:14

    sterneköche statt gulaschkanonen! 😀

  7. 7 ostseestadion 13. Januar 2014 um 16:33

    Das Zahnärzt_In von KE sollte nur noch nüchtern arbeiten dürfen.
    Jesundet niejet


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