Archiv für 21. Januar 2014

Vergessene Opfer der NS – Diktatur

Und morgen die ganze Welt*Freiburger Zeitung 21.01.1934* Gewerbe- und Lebensmittelpolizei. Bericht über die Tätigkeit im Monat Dezember 1933. Zur Anzeige gelangten: 12 Arbeitgeber, weil sie in ihren Betrieben über die gesetzlich zulässige Arbeitszeit hinaus ihre Arbeitnehmer beschäftigten; zwei Personen wegen unerlaubten Warenverkaufs an Sonntagen; eine Person wegen Hausierens zur Nachtzeit; eine wegen Schwarzschlachtung und eine wegen Betrugs.

Ferner wurden angezeigt: Ein Landwirt von auswärts wegen Verkaufs von verwässerter und sechs Landwirte wegen Verkaufs von abgerahmter Milch. Drei Landwirte von auswärts und hier wegen Verkaufs von fettarmer und verschmutzter Milch, ein Landwirt von auswärts wegen unerlaubten Verkaufs von Rohmilch, drei Händler von auswärts wegen Verkaufs von Butter mit zu hohem Wassergehalt auf dem Münsterplatzmarkt, sieben Landwirte von auswärts wegen unerlaubtem Rahmverkaufs an die Freiburger Kundschaft, ein Reisender von hier wegen Verkaufs von Kunsthonig als Bienenhonig, und ein Fabrikant von hier wegen Lieferung von Kunsthonig ohne Bezeichnung als solchen, ein Inhaber einer auswärtigen Schlächterei wegen Verkaufs von amerikanischem Schweineschmalz als Schmalz aus eigener Schlachtung, ein Lebensmittelverteiler von hier wegen Verkaufs von Margarine als Butterschmalz, eine Fußpflegerin von hier wegen Feilhaltens von Arzneimitteln, die dem öffentlichen Verkehr entzogen sind, ein Fabrikant von auswärts und ein Reisender von hier wegen Sachwuchers, unerlaubtem Verkauf von Arzneimitteln und unerlaubter Ausübung von Heilkunde in dieser Stadt. Kontrolliert wurden … .

Bild: Bereits in „Mein Kampf“ ist der Anspruch Hitlers zu lesen, das deutsche Reinheitsgebot über den ganzen Erdball zu verbreiten. Viele Unschuldige werden davon betroffen.  Der Blogwart meint, Zeit, daß diese  namenlosen Opfer der NS – Verfolgung endlich aus dem Schatten treten und ihrem unsäglichen Leid, das sie durch den Nazi – Polizeiterror erdulden mußten, ein Gesicht geben. Oder mehrere. Wie es beliebt.

Irrtümer der Wissenschaft

Heute: Es gibt keine Rassen. Nur unterschiedlich bunte Menschen.

Es gibt keine Rassen

Der widerspenstigen Zähmung

Aufklärung

*Coburger Zeitung 21.01.1924* Kurzer Prozeß. In Raschausen sollte, wie der „Altenburger Landesztg.“ berichtet wird, eine Witwe, die Logisburschen hielt und gelegentlich persönlicher Zwistigkeiten auf einen derselben losgegangen war, zur Polizei gebracht werden, doch weigerte sie sich entschieden, den Polizeibeamten zu folgen, legte sich vielmehr zu Bett und war nicht zu bewegen, diese gastliche Stätte zu verlassen. Darauf machten die Polizeibeamten kurzen Prozess, luden das Bett mitsamt der widerspenstigen Dame auf einen Schlitten und fuhren die „Süße Last“ unter dem Gaudium der Einwohnerschaft in Nummer Sicher.

Bild: Aufklärung. „Die Republik – Prinzessin – unterscheidet sich schon dadurch von der Monarchie, daß jeder seinen freien Willen hat – das heißt, jeder darf einwilligen, was die anderen wollen!“

Gar lustig ist die Jägerei

Brautjungfern*Coburger Zeitung vom 21.01.1914* Vom Eichsfeld, 20. Jan. Eine Wilderergeschichte eigener Art macht jetzt in Heiligenstadt von sich reden. Daß in der Jagd des benachbarten Westhausen gewildert wurde, war schon seit längerer Zeit bemerkt worden. Aber erst vor kurzem ist man durch Zufall den Wilderern auf die Spur gekommen. Das Orginelle dabei ist, daß es halbwüchsige, kaum aus der Schule erwachsene Bürschchen aus dem Ort sind, die sich zusammengetan und, mit Jagdflinten bewaffnet, gewöhnlich Sonntag vormittags, während die Ortsbewohner in der Kirche weilten, auszogen, um dem edlen Waidwerk zu obliegen. Es wurden regelrechte Kesseltreiben veranstaltet; auf einer dieser Treibjagden wurden 16 Hasen und 3 Hühner erlegt. Das Erlegte Wild wurde dann gemeinsam unter Hinzuziehung weiterer jugendlicher Freunde und Freundinnen gebraten(!) und verzehrt. Diese Herrlichkeit dauerte so lange, bis Fernstehende von den geheimen Gastmählern Kenntnis erhielten. Jetzt ist der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet und die interessante Wilderergeschichte wird noch ein gerichtliches Nachspiel erleben.

Bild: Der Blogwart meint, während der gemeinsamen Wilderei wurden sicher manche zarte Bande zwischen den Waidfrauen und Waidmännern geknüpft, die zu dauernder Bindung hätten führen können, wäre nicht der brutale Arm der Staatsanwaltschaft dazwischengefahren. Viel empörender ist aber die völlige Gleichgültigkeit der Zeitung dem Fakt gegenüber, daß sich die Täter im Besitz von Waffen befanden. Was hätte da nicht alles passieren müssen! Von der Wilderei mal abgesehen. Seit 100 Jahren haben wir einen immensen Spaßverlust zu verzeichnen. Und das ist das Traurige an der ganzen Sache.

Auch Du, ADAC?

Wenn der Panzer streiktNein, wer hätte das gedacht? Das Deutsche Volk ist es ja gewöhnt, von seinen Volksvertretern an der Nase herumgeführt, und von seiner Kanzlerin verraten zu werden, das empfindet es als normal und auch keiner Empörung wert,  aber kaum schummelt der ADAC, dessen Kernkompetenz darin besteht, Autofahrern in Not zu helfen, bei der Wahl, wer wohl die Schönste im Lande sei, gleich geht das Gottvertrauen in die „gelben Engel“ verloren, Tausende Teenager stürzen sich in den Tod und Greise, die seit ihren ersten Jahren auf dem Tiger IV, ihr ganzes Leben lang vom ADAC begleitet wurden, zerschneiden in ohnmächtiger Wut ihre diamantenen Clubkarten, daß sie das noch erleben müssen!

Wird sich unsere parlamentarische Demoskopie, diese ausgelutschte Hure, die sich mit viel Makeup den Anschein einer vitalen Siebzehnjährigen zu geben versucht, von diesem Tiefschlag jemals wieder erholen? Von diesem Super-Duper-Gau mißbrauchten Vertrauens? Was ist da schon die Delegierung der Gesetzgebungskompetenz des deutschen Parlaments an Brüssel? Was bedeutet daneben noch die Massenenteignung deutscher Stromverbraucher durch Kanzlerin Merkels Öko-Irrsinn? Was, der millionenfache Import von Sozialtouristen, Verzeihung, Schmarotzern, die die Kassen plündern, auf Kosten der Rentner und aller kommenden Generationen? Alles Erdnüsse!

Bild: Grenadier Piet Waterkant (rechts im Bild) ist skeptisch. Wenn der Panzer mal liegen bleibt, ruft man den ADAC. Aber kann man ihm nach dieser Scharade noch trauen oder ist er inzwischen völlig von den Roten unterwandert oder den englisch-jüdischen Plutokraten? Der Blogwart meint, keine Sorge Piet, es gibt ja noch andere Automobil- und Reiseclubs. Die Regierung hingegen, hat man die ganze Zeit am Arsch. Und das Recht auszutreten, um seine Zahlungen einzustellen, die gibt es auch nicht.


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