Demokratie siegt in der Ukraine

Getreiderente in der Ukraine 1943Und der Blogwart freut sich. Wenn Bewaffnete einen mit demokratischen Mitteln und Mehrheit gewählten Präsidenten hinwegputschen, dann kann er nicht anders als zu rufen: Bravo, Volldemokraten! Zumal der ukrainische Präsident das ja verdient hatte. Er war korrupt, hat Parteifreunde bevorzugt, hat gewalttätige Demonstrationen gewaltsam niederschlagen lassen, statt um Frieden zu beten und, der Knaller, er hatte ein luxuriöses Anwesen! Fehlte nur noch, er habe sich pädophilen Neigungen hingegeben. Der Schlingel.

Kiew ein Fanal des deutschen Sieges

Hier schiebt der Blogwart die historische Erinnerung an den DDR – Jugendsender ELF99 ein, wie er staunend durch Wandlitz stromerte und die IKEA – Möbel bewunderte. Heute kann sich jedermann mit IKEA – Möbeln ausstatten. Die Revolution war also ein voller Erfolg.

Wieviele Ukrainer künftig auf dem Niveau des nunmehr geflüchteten ukrainischen Präsidenten leben werden, wird sich zeigen. Auf jeden Fall müssen die Werktäten Deutschlands noch kräftiger in die Hände spucken, um das Bruttosozialprodukt zu mehren, denn jetzt wollen nicht nur die EU – Staaten versorgt werden, sondern auch die revolutionären Ukrainer.

Bild1: Wo deutsche Volldemokraten hinkommen und Rat erteilen, da blüht das glückliche Leben. Bereits 1943 zeigten deutsche Aufbauhelfer, wo es in der Kornkammer Rußlands langgeht. Das haben die Ukrainer nicht vergessen und nehmen dankbar jede Hilfe an, vorzugsweise in Euro. Und wo der Herr Klitschko nun mehr Freizeit hat, könnte er ja mal in Berlin demonstrieren. Das wäre doch was.

Bild2: Wenn Merkel und Steinmeier hinlangen, wächst bald kein Gras mehr. Nur noch Unkraut. Deutsche mußten und müssen  das leidvoll erfahren. Nun dürfen auch glückliche Ukrainer von den Qualifikationen unserer Spitzenpolitiker profitieren. Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.

15 Antworten to “Demokratie siegt in der Ukraine”


  1. 1 Onkel Peter 25. Februar 2014 um 09:17

    Auf jeden Fall müssen die Werktäten Deutschlands noch kräftiger in die Hände spucken, um das Bruttosozialprodukt zu mehren, denn jetzt wollen nicht nur die EU – Staaten versorgt werden, sondern auch die revolutionären Ukrainer.

    Ach lieber Karl-Eduard, bei alldem was das kosten dürfte werden wir im Gegenzug doch handfeste Vorteile erhalten. Der Preis für Auftragsmörder dürfte ins Bodenlose fallen, na wenn das nichts ist!. Hast Du einen zahlungsunwilligen Mieter? Künftig kein Problem mehr! Herren mit der Gestalt des berühmten Rummelringers Klitschko übernehmen das für dich gern. Allerlei bunte Fabelwesen, an welche bis heute noch kein vernünftiger Mensch geglaubt hatte, wie der sibirische Schneemensch, das Einhorn sowie ukrainische Zwangsprostituierte kommen ins Land. Bisher müssen wir leider feststellen dass unsere Mitbürger unseren polnischen Nachbarn ein hohes Misstrauen entgegenbringen. Das wird sich ändern, denn nachdem wir nun neue Nachbarn bekommen haben werden wir erkennen dass die Polen in Wirklichkeit ein wahrer Leuchtturm an Redlichkeit und Rechtschaffenheit sind. Vergleichsweise.

  2. 2 Karl Eduard 25. Februar 2014 um 09:40

    Schön. Aufs Einhorn freue ich mich schon. Und daß die schöne Julia ihren bösen Rücken in Deutschland auskurieren wird.

  3. 3 Rucki 25. Februar 2014 um 15:18

    Also der Putsch in der Ukraine ist eine Meisterleistung der EUDSSR und zeigt, dass die EUDSSR sich den Friedensdingsbumspreis nicht zu Unrecht verdient hat.

    Kiev brauchte nicht durch amerikanische Befreier bombardiert werden, und die Regie des Putsches an einen Preisboxer zu vergeben, sozusagen einen „Boxeraufstand“ anzuzetteln, also da sach ich mal ganz unter uns,

    Hätte man damals Max Schmehling mal richtig eingesetzt, was hätte sich der Fü…… nee ich schreib lieber nicht weiter.

  4. 4 Karl Eduard 25. Februar 2014 um 15:22

    Genau. Frieden schaffen ohne Pflugdingsi, das war gestern.

  5. 5 vitzli 26. Februar 2014 um 03:28

    @ rucki

    der mit dem boxeraufstand war aber jetzt saugut 😀

  6. 6 Kaulquappe 26. Februar 2014 um 08:46

    Wie aktuell alle Welt in die Ukraine rennt um zu „helfen“ hat ja schon was… eine lustige Farce. Und mittenmang die Gasprinzessin, die sich nun „ihr Vermögen wieder zurückholen will“ (FAZ). Als ob es ihr natürliches (Vor-)recht sei.
    Es war DER Fehler, vor mehr 70 Jahren die Völker Osteuropas als Freunde + Partner nicht mit ins Boot geholt zu haben. Es wäre allen viel Kummer und Verdruss erspart geblieben.

  7. 7 Karl Eduard 26. Februar 2014 um 09:25

    Das mit dem „ins Boot holen“ war naturgemäß schwierig, weil die Anrainer des Deutschen Reiches sich an diesem territorial bereicherten und die ehemaligen Reichsbürger schuriegelten. Das waren ja alles junge Nationalstaaten, die sich profilieren wollten und auf Wilsons Gleichberechtigung der Völker pfiffen.

  8. 8 Kaulquappe 26. Februar 2014 um 09:45

    Ja und nein, KE. Bei den Polen und insbes. den Tschechen gebe ich Dir (teilweise) Recht. Aber schon bei den Polen frage ich mich, was denn das polnische Volk von seinen eigenen Eliten hält…? Die werden ja bis heute nach Strich und Faden verar…. Naja und überhaupt die Rolle, die den Slawen zugedacht war – wie gesagt: ein Fehler 1. Ordnung.

  9. 9 Karl Eduard 26. Februar 2014 um 10:45

    Dein Bedauern ging doch dahin, daß es vor 70 Jahren nicht gelungen ist, den Osten enger an den Westen anzubinden.

    Am Nationalismus der Polen hat sich bis heute nichts geändert. Die Beten immer noch die Legende vom unprovozierten Überfall am 01.09.39 herunter.

    Der Begriff Panslawismus ist auch nicht irgendwie entstanden.

  10. 10 Onkel Peter 26. Februar 2014 um 10:56

    @Kaulquappe:

    Aber schon bei den Polen frage ich mich, was denn das polnische Volk von seinen eigenen Eliten hält…? Die werden ja bis heute nach Strich und Faden verar….

    Ich kann dir versichern das ist den Polen bekannt. Die Leute munkeln es könnte in vielleicht zwei Jahren dasselbe passieren wie in UA. Es gärt jedenfalls gewaltig.

  11. 11 Kaulquappe 26. Februar 2014 um 11:44

    Lieber KE, ich sage ja nicht dass die Fehler nicht verständlich gewesen sind. Prag, beispielsweise, war noch um 1850 weitgehend deutsch, um die Jahrhundertwende dagegen schon mehrheitlich tschechisch. Dass deswegen bei Manchem aus dem kuk Imperium die Nerven blank lagen ist verständlich.

    den Osten enger an den Westen anzubinden

    Hä?
    Hä?!?
    Mein Argument ist, dass man mit den Slawen als Partnern (vor allem den Russen, die halten ggf. übermütige Polen etc. in Schach, aber das sind Details) eben die -nennen wir es abkürzend:- NWO-Verwestlichung hätte aufhalten oder gar umkehren können. Alleine geht das nun mal nicht, q.e.d.
    Mir scheint Onkel Peter hat mich verstanden.

  12. 12 Onkel Peter 26. Februar 2014 um 11:53

    Um was geht es hier? Kann mich jemand aufklären?

  13. 13 Kaulquappe 26. Februar 2014 um 15:48

    Mir scheint Onkel Peter hat mich verstanden.

    Offenbar nicht. Ein anderes Mal.

  14. 14 Waffenstudent 26. Februar 2014 um 18:42

    Kommt nach 1934, dem Holomodor mit 7 Millionen Hungertoten

    https://www.google.de/search?q=holodomor&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=5jQOU6ibI4iVtAaV4oCYBQ&sqi=2&ved=0CD4QsAQ&biw=1112&bih=811

    80 Jahre später, das sind vier nur Generationen, ein neuer Wahnsinn?

  15. 15 Waffenstudent 26. Februar 2014 um 22:20

    18. 02. 2014 Bürgermeisters-von-deschowitz-oberschlesien-dieter-przewdzing-brutal-ermordet:

    http://www.vertrieben-aktuell.org/2014/02/21/brgermeisters-von-deschowitz-oberschlesien-dieter-przewdzing-brutal-ermordet/


Comments are currently closed.



Februar 2014
M D M D F S S
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
2425262728  

Neueste Kommentare

Penny & Lane bei Endlich wieder Kriech
vitzli bei Endlich wieder Kriech
Tante Lisa bei Nach der Prüfung
Onkel Peter bei Hungersteine – Klimawand…
hildesvin bei Germania
Waffenstudent bei Germania
Tante Lisa bei Seemannsgarn
Tante Lisa bei Seemannsgarn
Waffenstudent bei Wann verlernen die Idioten das…
Tante Lisa bei Seemannsgarn

Blog Stats

  • 2.285.263 hits

Archiv


%d Bloggern gefällt das: