Heldengedenktag 1934

Von meinen Mitessern ist keine Spur mehr zu sehenDer amtierende Reichskanzler wird in der *Freiburger Zeitung vom 25.Februar 1934* zitiert: … „Wer ein ganzes Volk vertritt, der wird sich reiflich die Folgen überlegen, die ein leichtsinnig vom Zaun gebrochener Streit nach sich ziehen kann! Wer nur einen kleinen Klüngel sein eigen nennt und fürchten muß, vom Volke beseitigt zu werden, der mag der Versuchung verfallen, durch äußere Erfolge die mangelnden inneren auszugleichen.

Wir brauchen keine außenpolitischen Erfolge, denn das Volk gehört uns.

Wer ein ganzes Volk in seiner Gesamtheit hinter sich fühlt, der wird besorgt sein, daß er dieses Blut nicht leichtsinnig vergeudet, und er wird unentwegt daran denken, die Interessen dieses Volkes wahrzunehmen mit den Mitteln des Friedens, der Arbeit und der Kultur, die der Geist dem Menschen gegeben hat. Er wird nur im äußersten Notfalle appellieren an die nationale Kraft. Wer aber sein Volk so hinter sich weiß und hinter sich hat, der kann dann auch schweren Zeiten ruhig entgegensehen.“ …

Die Eidesleistung am Heldengedenktag: „Ich schwöre Adolf Hitler unverbrüchliche Treue, ihm und den von mir bestimmten Führern unbedingten Gehorsam.“

Bild: Während die staatlichen Amtsträger auf Adolf Hitler schwören, der doch das ganze Volk hinter sich weiß, wird in der Presse unverblümt gegen Juden, Volldemokraten, Zigeuner und Leute gehetzt, die am Arbeitsfleiß der Deutschen teilhaben wollen und ein Recht darauf haben. Später werden Intellektuelle, wie Herr Grass, behaupten, sie hätten nicht gewußt, wem sie sich verpflichten. Es ist immer dasselbe.

3 Responses to “Heldengedenktag 1934”


  1. 1 Onkel Peter 25. Februar 2014 um 10:53

    sie hätten nicht gewußt, wem sie sich verpflichten

    Und dabei hätte ein kurzes Bemühen von Google Aufklärung gebracht. Menschen die das immer noch behaupten, ja solche Ewiggestrigen gibt es nach wie vor, sollten wir daher unsere ganze Verachtung entgegenschleudern.

  2. 2 Karl Eduard 25. Februar 2014 um 10:55

    Aber mit Anlauf und Schwung. Nun wir mir auch das ganze Gehetze der Undemokraten gegen Google klar und dessen Verleumdung als Datenkrake. Der Schoß ist eben immer noch furchtbar.

  3. 3 Adebar 25. Februar 2014 um 17:08

    Wozu Google? Wikipedia genügt, dort ist die ganze knoppsche, offiziell erlaubte Geschichte zusammengefaßt.

    “Ich schwöre Wikipedia unverbrüchliche Treue, ihr und der von ihr bestimmten Geschichte unbedingten Gehorsam.”


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