Der Feldzug der Suffragetten

Miss Pankhurst*Die Coburger Zeitung vom 04.04.1914* schreibt: London, 2. März. Der Feldzug der Suffragetten wird jeden Tag verbrecherischer. Gestern abend wurde in der 200 Jahre alten St. Johnskirche eine Bombe zur Expolosion gebracht. Die Wände der Kirche, die mit berühmten Skulpturen bedeckt sind, wurden schwer beschädigt. Es gelang nicht, die Attentäterinnen festzunehmen.

*Das interessante Blatt vom 05.03.1914* nimmt sich auch des Themas „Femen“ an:  Miß Pankhurst und die englische Polizei. Die schönen Zeiten, da Miss Pankhurst aus England geflüchtet war und keine Reden halten konnte, sind für die englische Polizei vorüber. Das „Katz und Mausspiel“ zwischen ihnen hat wieder begonnen. Miß Pankhurst hat nämlich die Gefängnisstrafen, die über sie verhängt wurden, noch lange nicht abgesessen. Sie wird, sobald sie  den Hungerstreik im Gefängnis beginnt, gegen das Versprechen politisch nicht hervorzutreten, entlassen.

Natürlich fällt es ihr nicht ein, das Versprechen zu halten und so muß sie denn wieder verhaftet werden, muß wieder hungern, freigelassen und verhaftet werden und so geht es fort. Jetzt steht sie wieder vor der Verhaftung. Sie hat vom Balkon eines Privathauses eine öffentliche Ansprache voll der heftigsten Angriffe auf die Regierung gehalten. Die Polizei umstellte das Haus, um sie beim Herauskommen zu verhaften. Miß Pankhurst gelang es aber, zu entkommen. Eine opferwillige Suffragette wechselte mit ihrer angebeteten Führerin die Kleider und ließ sich beim Ausgange verhaften, während die echte Pankhurst unbehelligt davonging.

Der Polizei fällt es natürlich nicht ein, nach ihr zu suchen. Sie wartet geduldig bis miß Pankhurst wieder eine Rede hält, und wird sie dann festnehmen, soferne es der Vielgewandeten nicht gelingt, ihre Verfolger noch einmal zu täuschen.

Bild: Suffragetten waren eben keine lustigen Damen, wie in Mary Poppins dargestellt, sondern Frauen, die auch vor Gewalt nicht zurückschreckten, um das durchzusetzen, was sie als ihr Recht ansahen. Erst ging es darum, den Kurs der Regierung zu bestimmen, über das Frauenstimmrecht, heute besteht das Ziel der Frauenrechtlerin darin, Versorgungsplätze auf Kosten der Allgemeinheit über die Quote zu ergattern.  Das ist auch wesentlich komfortabler, als die Versorgung durch die Ehe. Frau muß keine Gegenleistung erbringen.

6 Responses to “Der Feldzug der Suffragetten”


  1. 1 Blond 4. März 2014 um 11:57

    Frau muß keine Gegenleistung erbringen.
    Das ist wahr.
    Allerdings sind die meisten Frauen nach dem
    „Ergattern“ (steckt da nicht auch der „Gatte“ drin?)
    nicht gerade attraktiv – so vom Aussehen her.
    Zumindest meiner Erfahrung nach.
    Und Kinderkriegen ist, so alleine oder mit Partnerfrau,
    auch nicht einfach.
    Hihi.

  2. 2 ki11erbee 4. März 2014 um 12:34

    Es ist nicht auszuschließen, daß die Bombe in Wirklichkeit vom Staat gesetzt wurde und den Suffragetten nur untergeschoben wurde, um die gesamte Bewegung zu kriminalisieren.

    Würde ins Bild passen; niemand hat mehr „false flag“-Anschläge verübt als die Angelsachsen.

  3. 3 Karl Eduard 4. März 2014 um 12:50

    Natürlich ist es nicht auszuschließen, zumal keinerlei Beweise erwähnt wurden, die auf Suffragetten schließen lassen. Vergessene Puderdosen etwa oder Schminkspiegel oder zumindest ein Bekennerschreiben.

  4. 4 eulenfurz 5. März 2014 um 06:58

    Erst emanzipierten sich die Bürger, dann die Arbeiter, dann die Frauen, und zuletzt die Perversen, Kriminellen und Fremdartigen. Rein historisch ist diese Emanzipiererei eine Konstante, die aber auf Kosten zuerst eines politischen Gefüges geht und zur Pöbelherrschaft führt, später durch Geburtenverweigerung auf Kosten des demographischen Gefüges, so daß dieses zuletzt in Niedergang und Chaos endet, bis entweder eine totalitäre Ordnungsmacht das Regiment übernimmt, nämlich in der Massengesellschaft, oder die tradierte Struktur zurückkehrt, dann durch andere Rassen, Völker oder Religionen.

  5. 5 Rucki 5. März 2014 um 07:45

    „Rein historisch ist diese Emanzipiererei eine Konstante,“

    Aber erst seit die Ideologie der Frankfurter Schule Staatsräson ist, hier in der BäErrDä also nach 1945.

    http://deutschland-politik-21.de/

    Der westliche Liberalismus ist genauso utopistisch wie der Kommunismus.

    Darüber dozierte MKHartlage in seinem Buch „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende“ so hervorragend, dass bei Amazon, Antanios schon aus dem Sortiment genommen werden musste. (Zensur, von wem auch immer)

    Der Irrsinn des westlichen Liberalismus (Grössenwahn) zeigt sich im Putsch von Kiew und im Verhalten gegenüber dem russischen Bären.
    Hier jedoch verfängt die Propaganda des Staatsrundfunks nicht ganz, zumindest in Deutschland.

    Selbst diejenigen die bisher noch an das Staatsfernsehen glaubten, geraten ins Zweifeln, dass die Propaganda „Böser Putin“ versus „Guter Westen“, so nicht stimmt, und sei es nur, dass in der restdeutschen Seele, die Angst vor Russland tief verankert ist, tiefer als alle Propaganda.


Comments are currently closed.



März 2014
M D M D F S S
« Feb   Apr »
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Blog Stats

  • 2.163.155 hits

Archiv


%d Bloggern gefällt das: