Archiv für 10. März 2014

Putin ist nicht wie Hitler

Putin ist wie Heßsondern mehr wie Rudolf Heß, berichtet *Das interessante Blatt vom 15.03.1934*. Aber woher soll Hillary Clinton das wissen? Fragt der Blogwart. Wie schlimm die Zeit ist, belegt auch „Die lustige Ecke“: Feine Rasse. Junge Dame: „Ich möchte einen Hund kaufen, eine Art Windhund. Aber mit kurzen Beinen, großem Kopf und den Körper nicht so dünn. Haben Sie so einen Hund?“ „Nein, die Art Hunde ertränken wir gleich nach der Geburt.“

Vor 90 Jahren

Generation Radio

Bild: Generation I-Pod. So hat das also angefangen. Wer heute die junge Mutti den Kinderwagen schieben sieht, wobei sie angestrengt redet, der könnte meinen, sie unterhält sich mit dem Nachwuchs. Pustekuchen! Mutti telefoniert. Kein Wunder, wenn das Kind nur Rudimente deutscher Sprache erlernt und das Märchen, in der Kinder, unter dem Vorwand bitterer Not, im Wald ausgesetzt werden, von gleichgültigen Eltern, müßte heute wohl ganz anders geschrieben werden. Aber, der Blogbesucher möge bitte beachten: Die Mutter liest. Womöglich liest sie dem Kinde sogar vor. Und aus einem Buch auch noch. Ungeheuerlich. Sagt der Blogwart.   *Das interessante Blatt 13.03.1924*

Ausbeutung von Zwergen

Bild: Hier werder Zwerge und Dicke ausgebeutet. In den goldenen Zwanzigern. Man glaubt es nicht. „Der dickste Amerikaner Charles Dunbar – 19 Jahre alt, 616 Pfund schwer – mit dem Zwerg Harold Byott, angeblich der kleinste Mann – 35 Jahre alt, 24 Pfund schwer – bei einer Automobiltour zu Produktionszwecken durch Amerika.“ Und, ergänzt der Blogwart, ein überzeugender Beweis der These, daß alle Menschen gleich sind.

Der älteste Schütze Deutschlands

Schneidermeister Dodenhof aus Breiburg an der Elbewird von „Das interessente Blatt vom 12.03.1914* vorgestellt: Der älteste Schütze Deutschlands. Der Volkswitz hat sich öfter an den Angehörigen der ehrsamen Schneidergilde geübt und besonders deren Tapferkeit und Waffenfertigkeit in Zweifel gezogen, wie es in dem köstlichen Märchen vom tapferen Schneiderlein mit feiner Ironie zum Ausdruck gelangt. Und doch waren die Ritter von Nadel und Elle stets eine hochangesehene Zunft und spielten im Städteleben des Mittelaters eine bedeutende Rolle. In den Kämpfen der Städte mit der Ritterschaft waren die Schneider auch immer vorne dran. Einer der tüchtigsten brandenburgischen Generäle, Feldmarschall Derfflinger, war in seiner Jugend Schneidergeselle gewesen.  Was Wunder, daß sich dieser Mannesmut und die Waffenfreude noch heute bei den ehrsamen Schneidern erhalten hat.

In Breiburg an der Elbe lebt ein Schneidermeister, der am 21. Februar d. J. seinen 102. Geburtstag feierte und trotz seines hohen Alters ein eifriges Mitglied der Breiburger Schützengesellschaft ist. Schneidermeister Dodenhoff ist eine bekannte und beliebte Persönlichkeit seiner Heimatstadt und erfreut sich einer körperlichen Rüstigkeit, die ihm gestattet, an den Schießübungen der Breiburger Schützengilde teilzunehmen. In seinem Alter dürfte wohl der Alte Herr von keinem Schützen in Deutschland übertroffen werden.

Bild: Der Blogwart meint, das war die hohe Kunst des Journalismus, aus einer trivialen Ein – Zeilenmeldung, „102jähriger Schneider ist immer noch in seiner Schützengilde aktiv“, eine nette Geschichte zu machen. Das setzt allerdings Grundlagenwissen in deutscher Geschichte und Kultur voraus und daran, dieses Wissen auch miteinander auf amüsante Weise verknüpfen zu können.

Die Ärzte sind sehr nett

Huchaber man versteht sie nicht. Ja, die Mutter des Blogwarts ist des Lobes voll über die Ärzte des Krankenhauses, in das sie die Rote – Kreuz- Fahrer verschleppten, immerhin ist es 12 Kilometer weiter entfernt, als die Alternative, aber so, meinten diese, bekäme sie die beste Versorgung. Diese, sagt der Blogwart, besteht nun darin, sie zu beobachten, in dem anderen Krankehaus arbeiten offensichtlich nur Blinde. Vielleicht gibt es auch Provision für die Fahrer oder Kopfgeld. Der Blogwart weiß es nicht. Kann es sich aber vorstellen.

Und natürlich die moderne Medizin. Die besteht offenbar darin, die Patienten zu Tode zu dehydrieren, oder, die Kosten für ausreichende Versorgung der Patienten mit Getränken übersteigt das Krankenhausbudget, immerhin mußte man ja die ganzen ausländischen Ärzte anwerben, die ihre Facharbeiterqualifikationen am Kranken zu vervollkommnen trachten. Was die Mutter des Blogwartes plagt, konnte ihr auch am 5. Tag des Krankenhausaufenthaltes niemand sagen, ein Arzt schon gar nicht. Und daß sie ein übermäßig geschwollenes Bein hat, hat sie ganz alleine diagnostiziert. Ohne dafür lange Jahre studieren zu müssen. Oder ein entsprechendes Salär zu verlangen.

Immerhin hat sie schon mal, wenn auch keine Diagnose und Behandlung für das aktuelle Wehwechen, von einem Doktor eine Empfehlung für eine andere Klinik bekommen, die lassen da angeblich nach Einnahme einer Pille eine neue Niere wachsen. Und wer jetzt als 84jährige nicht gleich Hurra ruft, die kann doch nicht ganz gescheit sein. Oder? Läuft das eigentlich unter „Ärzte werben Patienten“ und darf der Doktor sich dann Werbeheschenke aussuchen? Ein Stethoskop etwa oder einen „Sprachführer Deutsch“? Hoffen wir es.

Bild: Lasst fahren dahin alle Hoffnung, wenn Ihr ins Krankenhaus kommt. Da rettet Euch nicht mal das Lieblingskuscheltier. Mit der Einweisung seid Ihr dem Betrieb dort auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, zumindest so lange, wie es sich für das Unternehmen Krankenhaus „rechnet“. Glücklich der, der diese Elendstätte auf zwei Beinen und nicht noch kränker als zuvor verlassen darf. Gibt es eigentlich auch schon homäopathische Krankenhäuser und Kliniken, also solche, in denen dem Patienten vorgespiegelt wird, er würde behandelt? Sicher. Und der Blogwart vermutet, der überwiegende Teil der Krankenhäuser und Kliniken gehört dazu.


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