Ach Du meine Güte

Das neue Bauwerk auf dem Bayerischen Platz lädt aber nicht nur zur gastronomischen, sondern auch zur historischen Einkehr. Eine Ausstellung über die insbesondere jüdisch geprägte Geschichte des Bayerischen Viertels wird einziehen samt Veranstaltungen zu historischen und aktuellen Themen. So kann hier mal ein Bahnhof zum Kiezmittelpunkt werden.

Der Blogwart meint: Um Deutsche in immerfortwährender Demut und Reue zu halten, kann man eben nicht überall Auschwitzrepliken errichten. Holocaustdenkmäler oder Stolpersteine. Da ist so ein Bahnhof mit Ausstellungsraum auch ganz nett. Hoffentlich denken sie auch an die Rampe.

5 Responses to “Ach Du meine Güte”


  1. 1 Blond 26. März 2014 um 09:20

    Hoffentlich denken sie auch an die Rampe.

    Äh -,
    Du meinst bestimmt die für den
    barriere-freien Zu- und Abgang.

    So z.B. für Rollstühle
    (die ja eigentlich, wenn sie von jemand sinngemäß benutzt werden,
    Fahrstühle heißen müssten, denn
    sie werden ja vom Rollstuhlfahrer gefahren – aber das würde,
    so glaub ich,
    in der Umgangssprache zu erheblichen Problemen führen 😀 ),
    Rollkoffer oder auch Karren (für u.a. Koffer).

    Die damit wegfallende Behinderung von
    Skate- oder Snakeboard-Fahrenden und die
    Rollerskates- bzw. Inlineskates-Rollenden
    nicht zu vergessen,
    die das Erlebnis auf den Geh-Wegen und Fahrbahnen
    „bunter“ gestaltet 😀

  2. 2 eulenfurz 26. März 2014 um 13:12

    Hätte Georg Haberland, der „jüdische Gründervater des Bayerischen Viertels“, es lieber Jüdisches Viertel genannt, dann hätten die Alliierten es nicht in Schutt und Asche gebombt!

  3. 3 Karl Eduard 26. März 2014 um 18:31

    @Blond

    Der Blogwart meint genau die Rampe, die uns auch heute noch unaufhörlich Schaudern macht. Oder wie es bei Aschenputtel so zynisch heißt: die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.

  4. 4 Adebar 27. März 2014 um 10:36

    @eulenfurz

    Ne, dann hätten sie die Bombadierung uns Deutschen in die Schuhe geschoben!
    Ärgerlich, so ist dem Zentralrat eine potenzielle Geldquelle durch die Lappen gegangen, aber BRD-Geschichte ist geduldig und kann nach belieben geändert werden – allerdings nur zum Nachteil der Restdeutschen.

    Ist Monica Geyler-von Bernus eine „Rampensau“?

  5. 5 hans heiner 28. März 2014 um 10:59

    Die Stolpersteine entwickeln sich langsam aber sicher zu Kotzbrocken. Vielleicht sollten wir sie nur noch so nennen? 😀


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