Archiv für 28. April 2014

Der Westen leuchtet heller

Was unsere Strahlkraft ausmacht:

Wir haben Politiker, die ihre Wahlversprechen brechen, kaum daß sie gewählt wurden.

Wir haben Medien, die objektiv die Wahrheit berichten, was das Tagesdatum betrifft.

Wir haben einen Bundespräsidenten, der das Deutsche Volk veräppelt. Und das nicht nur zum 1. April.

Wir haben keine Verfassung, weil unsere Volksvertreter uns nicht für reif halten, über deren Inhalt zu diskutieren und darüber abzustimmen.

Wir haben Politiker, die gegen die Interessen des Deutschen Volkes arbeiten und Politiker, denen keine Lüge zu grob ist, um uns in einen Krieg zu ziehen.

Wir haben ein Rechtssystem, das die Brecher von Wahlversprechen und die Kriegsgrundlügner weder verfolgt, noch verurteilt, weil so etwas gar nicht vorgesehen ist und zum System gehört.

Wir haben gut 100 Käsesorten.

Wir haben Städte, in denen die Deutschen bereits in der Minderheit sind und in denen sie verfolgt, verstümmelt und getötet werden, während der Deutsche Staat wohlwollend zusieht.

Wir lieben die Natur und finden es gut, daß die Bäume den Windkraftanlagen weichen. Das sind wir unseren Enkeln schuldig.

Wir haben uns inzwischen bei fast jeder Nation dieser Erde für unsere Verbrechen entschuldigt. Demnächst fährt unser Bundespräsident zu den Kannibalen, um Buße dafür zu tun, daß sich deutsche Missionare weigerten, sich Fressen zu lassen. Wohl bekommts.

Wir lieben die Juden und Israel, weil wir ihnen so viel Schlimmes angetan haben. Wir haben Angst davor, was passiert, wenn die dritte, vierte und fünfte Holocaustgeneration verstorben ist? Wen sollen wir dann anbeten? Wem unser Opfer bringen?

Wir sind immens reich. Wir sind so reich, daß wir sogar güldene Stolpersteine pflastern lassen.

Unsere Wasserversorgung und unsere Kanalisation hält noch einige Jahre. Danach die Sintflut.

Wir sagen: Afrika den Afrikanern, Indien den Indianern, die Türkei den Türken, Grönland den Grönländern und Deutschland dem Rest der Welt.

Wir finden es schön, wenn unsere Kultur, unsere Sprache und Menschen unseres Schlages verschwinden, denn wir haben es schon immer gehasst, in die Schule zu müssen und Goethe und Schiller waren ja so etwas von fade. …

Diese Aufzählung könnte nun seitenlang fortgesetzt werden, es reicht, als kurzer Anriss, warum unser System leuchtend strahlt, gegenüber dem finsteren Putinreich und Pussy – Riot wurde nicht einmal erwähnt, was der Blogwart aufrichtig bedauert.

Ohne Wickeltisch und Frauenruheraum

Demokratiebeobachter

Politplatschquatsch sensibilisiert die Massen, Frank-Walter Steinmeier trötet ins Empörerhorn und „Kiew“ weiß es ganz genau, die Slawjansk festgenommenen vier deutschen OSZE – Beobachter sind drei Bundeswehrsoldaten und ein Mensch, über dessen Profession geschwiegen wird. Kiew zufolge werden die Geiseln unter „unmenschlichen Bedingungen“ festgehalten. Nun müssen wir hier an dieser Stelle kurz erinnern, wer „Kiew“ ist. Kiew ist eine Putschistenregierung, die den demokratisch gewählten Präsidenten der Ukraine mit Gewalt aus dem Amt puschte und dabei nicht vor Mord zurückschreckte. Dabei wurde sie tatkräftig von Amerika und der EU, also Deutschland unterstützt.

Und der Blogwart fühlt mit den kriegsgefangenen Deutschen, die während ihrer Aufklärungsmission in den Hinterhalt bewaffneter Zivilisten, sprich Partisanen,  gerieten. Sicher besteht die deutsche OSZE – Elitetruppe überwiegend aus Frauen, weil die nun einmal die besseren Soldaten sind, wie man weiß,  und wie man die barbarischen Russen kennt, haben sie die Soldatinnen bereits mehrfach vergewaltigt, verweigern ihnen Gendertoiletten, auch fürs Dritte Geschlecht, den Internetanschluß, die Wickelstube, eine reichliche Auswahl Bunter Illustrierter und eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Stattdessen müssen sie den ganzen Tag Putinreden hören oder Pussi – Riot – Geheule, eine Art Folter, die schon die Amerikaner mit Erfolg in Guantanamo praktizierten. Kurz gesagt, unmenschliche. aber amerikanische  Bedingungen.

Damit haben aber die Separatisten, wie die Regierungstreuen von deutschen Politikern genannt werden,  den Bogen überspannt. Gleich ab übermorgen, um 09.30 Uhr, weil da alle deutschen Soldatinnen schon wach sind, gefrühstückt und Makeup aufgelegt haben, wird unbarmherzig zurückgeschossen. Wobei nur noch ein Hindernis zwischen der Befreiung des „OSZE – Stoßtrupps Martin Schulz“ besteht, die fehlende Grenze zwischen Deutschland und der Ukraine,  aber wer ein rechter Deutscher ist, der läßt sich von solchen Kleinigkeiten nicht aufhalten.

Bild: Zu Gast bei Freunden. Aber, sagt BILD, „Schauen Sie in Ihre Gesichter“. Gucken so Gäste? Abgebildet eventuell die drei OSZE – Beobachter. Eben noch wollten sie im, von Separatisten beherrschten Gebiet beobachten, wie sich die ukrainische Demokratie unter der Putschregierung entwickelt, da wurden sie von einem rüden „Rucki wwerch!“ unterbrochen. Der Blogwart fragt sich, was mögen das für verkommene, vertierte Subjekte sein, die deutsche Soldaten bei der Ausübung ihres demokratischen Auftrags behindern? Und, sollte Slawjansk jetzt nicht aus Vergeltung niedergebrannt werden? Vielleicht.


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