Diren Dede unser Oury Jalloh

Helden der ArbeitJede Zeit braucht ihre Helden. In der einen ist es Pawel Kortschagin oder Kapitänleutnant Prien. In der Heutigen sind es Diren Dede oder Oury Jalloh. Ach, seufzt der Blogwart. Es ist nicht leicht, ein Held zu sein. Ja, früher, früher reichte es noch, den Säbel schwingend, Weißgardisten den Schädel zu spalten oder in zerschlissener Kleidung, mit kaputten Stiefeln, Holz zu schlagen, damit die Städter es warm haben. Oder, sich in einen Flottenstützpunkt zu schleichen und einige Kriegsschiffe des Feindes zu versenken. Aber heute?

Schaut man sich an, über wen junge Deutsche Tränen vergiessen, in Rührung vergehen oder welchen teuren Toten sie Liebesbriefe schreiben, muß man am Verstande dieser Leute zweifeln. Was suchen die sich für Helden aus?

Früher war es auch einfacher. Um seinem Idol nachzueifern, mußte man nur ein ganzer Kerl sein. Ein prinzipienfester Kommunist oder flink wie ein Windhund, zäh wie Leder und auch ein wenig Kruppstahlhärte wäre nicht schlecht. Heute jedoch verlangt das Idol, will man ihm nacheifern, mit Rauschgift zu dealen, zu lügen oder sich nachts aufzumachen, um fremde Garagen zu plündern. Wo liegt darin noch die Herausforderung? Zumal nicht jedermann dieser Diren Dede  – Beweiner nach Amerika will, um sich dann bei einem Einbruch erschießen zu lassen.

Und das, meint der Blogwart, ist sehr, sehr bedauerlich. Zumal die Tickets ja nun erschwinglich sind.

Bild: In finsteren Zeiten gab es sie noch. „Helden der Arbeit“. Heute nimmt so etwas niemand mehr ernst. Außerdem ist es uncool. Hingegen jung, beim Einbruch, erschossen zu werden, dafür lassen deutsche Pädagogen schon mal Schulklassen geschlossen aufstehen. Das ist es, dem es nachzueifern lohnt.

12 Responses to “Diren Dede unser Oury Jalloh”


  1. 1 Angelika Lotfey 6. Mai 2014 um 12:41

    Bei einem offenen Garagentor von „Einbruch“ zu faseln, zeugt von erstaunlicher Ahnungslosigkeit in juristischen Dingen. Naja, heutzutage hält sich ja jeder für einen Experten und „Versteher“, da braucht man sich über gar nichts mehr zu wundern.

  2. 2 Karl Eduard 6. Mai 2014 um 13:02

    Ein Einbruch besteht nicht unbedingt darin, irgendetwas aufzubrechen, um sich Zutritt zu verschaffen, sondern darin, ungebeten in fremdes Privateigentum einzudringen. Stellen wir uns mal dumm und vor, Ihre Wohnungstür stünde offen und jemand betritt die Wohnung, ohne „Hallo! Alles in Ordnung? Ihre Wohnungstür ist offen!“ zu rufen, um darauf aufmerksam zu machen, daß er Ihre Wohnung betritt. Das wäre offensichtlich ein Einbruch. Noch mehr zum Einbruch wird es, wenn dieser Jemand merkt, die Wohnung ist leer und nun in aller Ruhe diese inspiziert, um sich dann ihren Besitz anzueignen.

    Der Fall des Einbruches wird hier noch klarer, weil das Eindringen in ein fremdes Haus, in der Nacht passiert ist. Ein Hilfesuchender oder um Auskunft heischender Bürger hätte ja wohl an der Haustüre geklopft und nicht den Weg durch die Garage genommen. Oder?

    Im vorliegenden Fall wurde die Besitzaneignung durch den Grundstücksbesitzer vereitelt.

    Naja, heute hält sich jeder für einen Einbruchexperten und Täterversteher.

  3. 3 Zyankali 6. Mai 2014 um 20:25

    Manche Leute… da fehlen mir die Worte. Da hilft für dieses…
    http://z0r.de/5933

  4. 4 Kersti 7. Mai 2014 um 10:11

    Naja, Linke haben ein problem mit Eigentum. Kennt man aus dem Sozialismus, wer zuviel davon hat, ist Kulake, wird in Lager verfrachtet und es wird verteilt, damit alle gleich wenig haben.
    Daher ist auch ein nächtlicher Besuch einer fremden Garage mit Taschenlampe für diese Leute nur ein harmloser Besuch.

  5. 5 eulenfurz 8. Mai 2014 um 08:37

    @Karl Eduard
    Hausfriedensbruch ist nicht gleich Einbruch! Bei Einbruch kommt die Überwindung von als Absperrung vorgesehenen Hindernissen (Türen, Fenster, Zäune usw.) und eine Diebstahlabsicht hinzu. Der Erschossene soll aber früher auch schon in Garagen eingebrochen sein. Beim Betroffenen wiederum wurde bereits vorher zweimal eingebrochen und gestohlen.

    Vielleicht hat der Hausbesitzer – Feuerwehrmann und Familienvater – überreagiert, aber nach anderer Ansicht ist die Verteidigung des Eigentums auch mittels drakonischer Maßnahmen recht und billig. Wenn das ein paar Mal so passiert, daß Einbruch lebensgefährlich ist, und sich das herumspricht, kann man endlich wieder Garagentüren offen lassen, ohne Angst vor Kriminellen haben zu müssen. Und dieses Rechtsgut einer Freiheit unbescholtener Bürger kann man für wertvoller erachten, als das Recht eines Einbrechers auf Unversehrtheit.

  6. 6 eulenfurz 8. Mai 2014 um 08:45

    Besonders schön ist natürlich, daß „deutsche“ Austauschschüler im Ausland ein hervorragendes Bild deutscher Tugend und Sitte abgeben.

  7. 7 Karl Eduard 8. Mai 2014 um 08:51

    „Und dieses Rechtsgut einer Freiheit unbescholtener Bürger kann man für wertvoller erachten, als das Recht eines Einbrechers auf Unversehrtheit.“

    Aber es war doch gar kein Einbrecher. Nur ein Brecher des Hausfriedens. 🙂

  8. 8 Sophist X 8. Mai 2014 um 13:28

    Ich glaube, dass der Türke nicht ganz unschuldig ist. Er hätte einfach besser aufpassen müssen, wenn seine bolschewistischen Lehrer vom Reich des bösen Amerikaners erzählen, in dem ein Mann das Recht hat, einen Eindringling auf seinem Grund und Boden zu erschießen und dann dafür einen Orden bekommt anstatt von einem migrantenverstehenden Pressesystem und einer migrantenverstehenden Justiz fertiggemacht zu werden.
    Vielleicht haben aber die Lehrer auch einen Anteil an Dedes Tod. Sie hätten viel mehr und viel eindringlicher von den abweichenden ethischen Standards erzählen sollen, von den aggressiven Waffennarren und ihren Waffennarrengesetzen. Dann wäre Dede seinen Hobbys vielleicht lieber weiter in Deutschland nachgegangen als in den USA.

  9. 9 Karl Eduard 8. Mai 2014 um 13:30

    Austauschschüler USA ist sowieso irgendwie verharmlosend für ein himmelfahrtskommando.

  10. 10 vitzli 8. Mai 2014 um 19:39

    eulenfurz,

    „Wenn das ein paar Mal so passiert, daß Einbruch lebensgefährlich ist, und sich das herumspricht, kann man endlich wieder Garagentüren offen lassen, ohne Angst vor Kriminellen haben zu müssen. Und dieses Rechtsgut einer Freiheit unbescholtener Bürger kann man für wertvoller erachten, als das Recht eines Einbrechers auf Unversehrtheit.“

    genau das ist meiner meinung nach der punkt. 3 oder 5 tote und danach kann ein ganzes volk die türen endlich wieder offen lassen.

    so aber traut sich niemand mehr, sich zu wehren, man kauft sicherheitseinrichtungen für millionen, und das bringt steuern und gewinn und das ist erwünscht. neben einer total verunsicherten bevölkerung natürlich.

    es dürfte über die jahrtausende ein urrecht und naturrecht sein, sein eigentum gegen angreifer zu verteidigen. egal wie. die einschränkungen dieses rechts sind zunehmende erkrankungen der gesellschaft.

  11. 11 hans heiner 10. Mai 2014 um 10:05

    DEUTSCHE DRECKHAUFEN („Jugenliche“), unverpixelt:

    WEITERVERBREITEN BITTE: http://www.dailymotion.com/video/x1tnfgj_14-jahrige-brutal-ausgeraubt-und-zusammengetreten-wilhelmshaven_news


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