Ein bischen Spaß muß sein

Im letzten Beitrag wurde ein Kommentar gepostet, den der Blogwart einmal zitieren möchte:

Mit Wahlen wird sicherlich die Zukunft nicht gestaltet ABER man kann die Systemparteien schon ein bisschen ärgern und das sollte man auch tun. Man stelle sich vor, wenn am Wahlabend die verhassten Rechten neben den Parteigrößen der Systemparteien sitzen. Es könnte allerdings auch sein, dass Parteibonzen und Medienheinis aus Protest das Studio verlassen. Das wäre doch eine gute Show.

Nun ja. Wenn es lediglich um den Spaß geht. ABER. Stellen wir uns doch einmal das Undenkbare vor. Da wird eine Partei gewählt, deren Führer die Mitglieder und die Wählerschaft nicht sofort verraten, um von den Systemparteien und den Medien akzeptiert zu werden. Und dann stellen wir uns das Undenkbare vor, sie würde tatsächlich gegen Masseneinwanderung, für strenge Zuwanderungskriterien und deren Durchsetzung stehen. Und weiterhin dafür, daß die deutsche Sozialgesetzgebung nur für Deutsche gemacht wurde. Sie hätte im Wahlkampf gefordert, Doppelstaatsbürgern eine Frist zur Entscheidung zu setzen und die Unentschlossenen nach Aberkennung der Deutschen Staatsbürgerschaft abzuschieben. Sie tritt weiterhin dafür ein, eine Verfassung auszuarbeiten, das Volk darüber diskutieren und abstimmen zu lassen. Eine ihrer Forderungen wäre, der türkischen Religionsbehörde, DITIB, die Arbeit in Deutschland zu untersagen und Muslimen, die in Deutschland nach türkischen oder saudi-arabischen Recht leben wollen, einen Hinflug nach dort zu spendieren. Ohne Rückkehrrecht. Usw. Von der Wiedererlangung staatlicher Souveränität gar nicht zu reden. … Eine richtig fiese „Rechte Partei“ eben.

Wieviel Sendeplatz würde diese Partei am Wahlabend bekommen? Und wie würde sie weiterhin von den Medien dargestellt? Und vom indoktrinierten Bürger gesehen? Und welche Möglichkeiten hätte diese Partei, bis zu ihrem Verbot, oder bis ihre Funktionäre das Programm verraten, im politischen Kasperletheater im Bundestag? Die Mißachtung der damaligen PDS war ein gutes Beispiel dafür. DIE LINKE wird heute immer noch weitgehend ignoriert, trotz aller Anbiedereien an den Parlamentsbetrieb.

Aber jeder soll nach seiner Facon selig werden. Und wenn es um den Spaß geht, ist der Blogwart kein Spielverderber.

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