Sophie Scholl

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Google hat ein Doodel hingestellt. Zum 95. Geburtstag Sophie Scholls. Aber betrachten wir die Angelegenheit einmal emotionslos und völlig wertfrei. Ein Land steht im Krieg. Die Landsleute der jungen Sophie Scholl werden unter anglo-amerikanischen Bombenangriffen getötet. Die Soldaten fallen. werden verstümmelt oder gelten als vermisst. Väter, Söhne, Brüder, Enkel. Und da gibt es eine Gruppe, heute würde man sagen, es ist eine Nichtregierungsorganisation oder es handelt sich um Menschenrechtsaktivisten, die den Feinden zuarbeiten, die die Städte zerstören, ihre Einwohner ermorden und  1939 Deutschland den Krieg erklärten, mit dem Ziel, nicht nur die Regierung Hitler zu stürzen, sondern Deutschland als wirtschaftlichen und politischen Faktor in Europa und weltweit zu zerschlagen. Mit dabei: Sophie Scholl. Aber, sagt der Blogwart, wenigstens hat sie sich nicht mit entblößtem Oberkörper in eine Kirche gestellt, obszöne Parolen gegrölt und die Besucher des Gottesdienstes brüskiert. Und das ist doch auch schon etwas. Oder nicht? Und ganz gewiss war die Frau mutig. Aber ihr Handeln war Verrat. An ihren Mitmenschen, Nachbarn und Freunden.

8 Responses to “Sophie Scholl”


  1. 1 sohnes 9. Mai 2014 um 05:39

    Ihr Handeln war Verrat. Am Judenvergaser Adolf. So what, hätte sie völkische Flyer verteilen sollen?

  2. 2 Karl Eduard 9. Mai 2014 um 06:27

    Gibt es nur diese Option? „Völkische Flyer verteilen“ oder Verrat am eigenen Volk?

  3. 3 Kersti 9. Mai 2014 um 06:50

    Kaiser Wilhelm hat nicht zu Unrecht gesagt:“Der Deutsche ist des Deutschen größter Feind“.
    Man muß sich allerdings immer die Frage stellen, für wen die jeweilige Regierung arbeitet, arbeitet sie für den Feind, wie unsere seit 1945, ist Widerstand angebracht und legitim.Hitler hat sich von der Finanzoligarchie gelöst, er arbeitete für uns Deutsche, darum ist jeder, der für Deutschland eintritt, ein Nazi oder braun. Wer für die Siegermächte arbeitet, ist Demokrat, so einfach ist die Welt gestrickt

    http://www.vorkriegsgeschichte.de/content/view/24/40/

    Google ist in Feindeshand=Amihand, klar, daß die deutsche Verräter hochjubeln.

  4. 4 Steinschlag 9. Mai 2014 um 06:52

    Aber sie hat ihr Leben in die Waagschale werfen müssen.
    Dieses Leben wurde jedoch als zu leicht befunden.

  5. 5 Adebar 9. Mai 2014 um 08:47

    Die hier sich äußernde Susanne Hirtzel (geb. Zeller) war eine Jugendfreundin von Sophie Scholl und kam durch sie und ihren Bruder zur Weißen Rose. Aufschlußreich sind ihre Aussagen ab 4:40 und ab 5:42.

    Die Flugblätter der weißen Rose sind nur in der verkehrten Epoche veröffentlicht worden. Heute wären sie aktueller, denn je.

    1. Flugblatt der Weißen Rose

    http://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/weisse-rose/61009/flugblatt-i

    Wäre die weiße Rose heute aktiv, so würde man Sophia Magdalena Scholl, ihren Bruder Hans, Christoph Probst, Willi Graf, Alexander Schmorell und
    alle anderen Mitglieder, als Neonazis beschimpfen.

    So ändern sich die Zeiten, aus Verrätern werden Helden, aber wehe wenn diese Helden in der Gegenwart agieren würden!

  6. 6 Staatsbürger 9. Mai 2014 um 09:07

    Ist das Wort: Judenvergaser nicht semantischer Unsinn?

    Ich meine, aus dem linken Lager kann natürlich nur debiler Nonsens kommen, aber mal ehrlich, man kann natürlich dumm sein, das steht ja im Grundgesetz, man muss es aber doch nicht ständig unter Beweiß stellen, nur weil man sich damit profilieren möchte. Ich glaube, das ist nicht sehr fair gegenüber den Klugen, ein wenig diskriminierend auch.

    Denn ein Autovergaser vergast doch auch keine Autos, oder irre ich mich da? Er reinigt sie doch zu einem gewissen Teil?

    Heißt das jetzt, dass dieser Adolf, von dem dieser Sohnes schreibt, die Juden gereinigt hat? Ist das jetzt Volksverhetzung, was dieser Sohnes geschrieben hat?

    Denn in den Lehrbüchern stehen da ganz andere DInge,
    von wegen Reinigung und so.

    Muss ich das jetzt melden?

    Bitte um Aufklärung.

    ein besorgter Staatsbürger

  7. 7 Karl Eduard 9. Mai 2014 um 09:17

    Melden kann nie verkehrt sein. Eine Selbstanzeige ist aber noch besser.

  8. 8 eulenfurz 12. Mai 2014 um 08:40

    Gegen den Strom und wider den Zeitgeist zu schwimmen, ist zu keiner Zeit einfach. Ihr Mut ist bewundernswert! Ob die Tat an sich sinnvoll war, im Nachhinein betrachtet, steht auf einem anderen Blatt. Würde sie das heutige Deutschland sehen, hätte sie sich wahrscheinlich freiwillig an die Ostfront gemeldet.


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