Archiv für 21. Mai 2014

Argumentationshilfe für Idioten

AntisemitenBekanntlich traf sich der Deutsche Reichskanzler Adolf Hitler in seiner Regierungszeit mit dem Großmufti von Jerusalem. Wie auch mit Daladier oder Mussolini. Der Beweis für alle  Islamkritiker und Judenfreunde, daß der Deutsche Nationalsozialismus Parallelen zum Islam aufweist. Wie, beispielsweise, daß Frauen sich vorzugsweise um das Gebären der Kinder kümmern sollen, also die Arterhaltung, bzw. die Volkserhaltung. Jetzt hat sich Putin mit diesem Iraner abbilden lassen, wo uns doch unsere Medienmacher, jüdischen Frontkorrespondenten und israelischen Freunde bewiesen haben, daß der Iran Israel als Staat vom Erdboden fegen will. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, daß Putin wie Hitler ist. Da ist er.

Ach Du meine Güte

88 ZeitverträgeWegen 88 Zeitverträgen verliert eine Deutsche ihren Job. Hätte sie sich mal vorher beim Netz gegen Nazis erkundigt.

Medaille für Kinderreiche

Abzeichen für Kinderreiche

Bild: Mai 1934. Ein Abzeichen für Kinderreiche: In Deutschland wurde vom Reichsministerium des Innern den Mitgliedern des Reichsbundes der Kinderreichen das Tragen einer eigenen Medaille gestattet. Der Blogwart meint: Es handelt sich also mitnichten um eine Auszeichnung oder um eine Medaille, die der Staat vergibt.

Die österreichische „Muskete“ vom 24.05.1934: Ein Jude hausiert in einem herrschaftlichen Haus und versucht, einem eleganten Herrn, der eben aus der Tür getreten ist, etwas zu verkaufen. „Ich brauche nichts“, antwortet dieser kurz und will weitergehen. Der Hausierer redet weiter: „Sie werden mir doch was abkaufen, wo ich noch gekannt hab` Ihren Herrn Vater.“ „Sie kannten meinen Vater?“ „Aber gewiß“, antwortet der Jude, indem er verstohlen nach dem Türschild guckt, „und wie gut hab`ich gekannt den alten Herrn Lift.“

Ein deutscher Kriegsverbrecher

Rast„Freiburger Zeitung“ vom 21.05.1924: Berlin, 20. Mai. (Priv.-Tel.) Der Dresdener Bürgermeister und demokratischer Reichstagsabgeordneter Dr. Külz war im Herbst 1923 vom französischen Kriegsgericht in Nancy wegen angeblicher Kriegsverbrechen zum Tode  verurteilt worden. Dr. Külz hatte, nachdem auf seinen ausdrücklichen Wunsch der Reichstag seine Immunität aufgehoben hatte, ein Verfahren gegen sich wegen Kriegsverbrechen beim Oberreichsanwalt beantragt. Wie das Tgbl. erfährt, ist dieses Verfahren nunmehr abgeschlossen und hat ergeben, daß das Gericht in Nancy dem früheren Hauptmann Külz in drei Fällen angeblicher Verfehlungen bei Kriegsereignissen zur Last legte, bei denen er nachweislich gar nicht beteiligt war. Im vierten ihm zur Last gelegten Fall handelt es sich um die Beschlagnahme von Gold bei einer Hausdurchsuchung im Pfarrhaus einer französischen Stadt, die unter strengster Beobachtung der hierüber bestehenden kriegsrechtlichen und internationalen Vorschriften von Dr. Külz durchgeführt worden ist.

Uebrigens bekundeten alle vernommenen Zeugen, daß gerade Dr. Külz sich vielfach für die Interessen der französischen Bevölkerung mit Nachdruck eingesetzt hat.

Der Blogwart meint: Sicherlich war das, vom französischen Kriegsgericht gesprochene Todesurteil, nur einer der vielen bedauernswerten Justizirrtümer. Mit Bestimmtheit können wir aber sagen, daß nach 1945 viel sorgfältiger recherchiert wurde.

Ein Rekord in Ehescheidungen

Roberta Menges Corwin Bell Tearle*Das interessante Blatt“ vom 21.05.1914: Es gibt noch immer unklare Köpfe unjd sonderbare Schwärmer, die das freie Amerika für eine bessere Welt halten. Die technischen und industriellen Erfolge Nordamerikas blenden sie derart, daß sie die gesellschaftliche Fäulnis und die brutale Herrschaft des Kapitalismus übersehen. Der Polizeigeist in der Gesetzgebung einiger Staaten der Union übertrumpft sogar häufig europäische Polizei – und Straßenbahnvorschriften, was doch viel sagen will.

Ein besonders trübes Kapitel des Amerikanismus ist die Amerikanerin, deren übertriebene Vergötterung sie egoistisch und herzensroh gemacht hat. Es gibt Damen in der amerikanischen Gesellschaft, die den Mann bloß als Geschlechtswesen und wandelnden Geldsack ansehen und ihn deshalb mit entsprechender Nichtachtung behandeln. Was kann schließlich eine Gesellschaftsmoral bedeuten, die jeder sinnlichen Regung dienstbar ist und ehrfurchtsvoll vor dem Dollar ihr Cadeau macht.

Eine Dame wie Mrs. Roberta Menges Corwin Bell Tearle würde in Europa trotz ihrer Schönheit und ihres ellenlangen Namens nur als Demimondlerin gelten und in guter Gesellschaft einfach unmöglich sein.

Im freien Amerika ist sie ein Star und die Bewunderung eleganter Frauenwelt, die sich huldigend der Lebenskünstlerin beugt. Die Dame, die in ihrer ;ädchenzeit als die „Belle von Sheepshead Bay“, dem Rennplatz in der Nähe Newyorks, bekannt war, stellte einen Rekord in Ehescheidungen auf. Sie war trotz ihrer Jugend bereits achtmal verheiratet und mehrmals verlobt. Eine Ehe wurde bereits nach acht Tagen geschieden, den Termin hatte sich der Ehemann noch vor der Trauung ausbedungen.

Die Newyorker Lebemänner, aus denen sich ihre diversen Gatten rekrutierten, haben mrs. Roberta ein gutes Gedächtnis bewahrt, weil sie alle Abmahnungen, die sich auf die vorausbestimmte Scheidung bezogen, strikt einhielt.

Ein solcher Mißbrauch der Ehegesetze, welche die Institution der Ehe zu einem Zerrbild macht, ist eben nur im freien Amerika möglich. Da sich Mrs. Roberta durch ihre Scheidungen ein bedeutendes Vermögen erworben, hat sie sich bereits dem Bühnenberuf zugewendet.


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