Als BILD-Schlagzeile

las der Blogwart, das Logo der Hells Angels wäre in Berlin verboten worden. Hamburg war dabei der Vorreiter. SPIEGEL ONLINE schreibt: „Wer die Kutten in Berlin künftig trotzdem trägt, riskiert nach Paragraf 20 des Vereinsgesetzes eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr“. Dieser Schritt, meint der Blogwart, war schon lange überfällig. Immerhin waren die Hells Angels eine der Organisationen innerhalb des NS – Staates. Waren sie nicht? Nein? Hätten sie aber sein können. Und nur darauf kommt es ja an.

Und, sagt der Blogwart, es macht sich nicht mehr nur strafbar, in unserem Staat, wer Straftaten begeht, also stiehlt, betrügt, lügt, nein, schon das Tragen von Kleidung kann zur Freiheitsstrafe führen. Wir müssen uns aber immer sagen, in Rußland, beispielsweise, wäre so etwas nicht möglich. Freiheit, Demokratie und Menschenrechte. Und deshalb sollte Bundeskanzlerin Merkel sich auch weigern, an den Feierlichkeiten zum D-Day neben Putin zu sitzen. Punktum!

Das Verbot ging übrigens von Menschen aus. Richtern. Leuten, mit Namen und Anschrift. Keinen anonymen Gremien. Die sicherlich im Bewußtsein ihrer Rechtschaffenheit und Unantastbarkeit handelten.

4 Responses to “Als BILD-Schlagzeile”


  1. 1 Frankstein 31. Mai 2014 um 07:12

    Dieses Verbot ist nicht das erste und auch nicht wirklich neu, aber konsequent. Handelt es sich doch um eine Umgehung der biblischen Anordnung
    “ Da sie aber das hörten, gingen sie hinaus … die unter dem Gesetz sind, auf daß aller Mund verstopft werde und alle Welt Gott schuldig sei; …“ ( Römer 3:19)
    Diese Sünder versuchen die göttliche Ordnung durch Symbole und Gestik. Die Richter handeln auch vorsorglich, da derartige Gruppen zur Provokation mit zugereisten Mädchenhändlern, Drogendealern und Schutzgeldeintreibern neigen. So schützt das Verbot den Landfrieden und erlaubt gleichzeitig die Gewerbefreiheit der fahrenden Händler. Das sind wir dem weltweiten Liberalismus schuldig, wird er uns doch aus den Fängen der Erbsünde befreien. Otto Normalverbraucher muss das begrüßen, da es den Einstieg in betreutes Wohnen erleichtert.

  2. 2 Adebar 31. Mai 2014 um 17:52

    Tja, ich bin ja dafür das alle Familienclans und die Rauschgiftverkäufer im Görlitzer Park Rocker werden, dann braucht man nur ein Kuttenverbot verhängen und die Stadt ist wieder ein Stück sicherer.

    Mmh, vieleicht klappt das ja auch mit den Besetzern der Gerhart-Hauptmann-Schule oder dem Bundestag.

  3. 3 Adebar 31. Mai 2014 um 17:57

    Ei, jei, jei, je mehr ich nachdenke um so mehr Kutten möchte ich vergeben,…

  4. 4 eulenfurz 2. Juni 2014 um 22:29

    Der Linksscheitel ist auch schon verboten:

    http://eulenfurz.wordpress.com/2009/05/14/linksscheitel-rechtsradikal/

    Wo soll das bloß enden?


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