Archiv für 30. Juni 2014

Dümmer geht immer

RommelHier Michael Wolffsohn. “

Wenn man, weil wirklich unvermeidbar, Kriegsmaterial einsetzt, dann solches, das die eigenen Bürgersoldaten nicht gefährdet und so wenige Menschen auf „Feindesseite“ tötet wie nur möglich. Wenn militärische Gewalt, dann mit Drohnen. Das gebieten Moral und Material.

Weil außerdem andere Staaten längst Drohnen entwickeln, besitzen, einsetzen, kaufen oder verkaufen, würde der bundesdeutsche Verzicht auf Drohnen Wehrlosigkeit bedeuten. Wehrlosigkeit wiederum bedeutete die Gefährdung der Bundesbürger durch die Verantwortlichen der Bundesrepublik.

Der Blogwart ist etwas irretiert. Wenn also eine ausländische Macht Deutschland militärisch angreift, mit Drohnen, dann ist nicht die beste Abwehr dagegen eine funktionierende Luftverteidigung, die diese Dinger abschießt, sondern eigene Drohnen, die die Staats – und Hintermänner dieser Aggression liquidiert?

Ein konkretes Beispiel: Indem sie ihre eigenen Zivilisten als Geiseln nehmen, feuern Hamas-Terroristen vornehmlich aus Wohnhäusern oder Kindergärten wahllos auf Ziele in Israel. Dessen Regierung kann das nicht ignorieren. Sie muss reagieren. Sie könnte die Luftwaffe bombardieren lassen. Dass die Drahtzieher getroffen werden, ist unwahrscheinlich, die Zahl der Nebenschäden ist gewaltig. Noch gewaltiger wäre sie bei einer Invasion. Die Präzision von Drohnen ermöglicht gezielte Treffer auf die Urheber des Terrors.

Die Irritation des Blogwarts nimmt rasant zu. Empfiehlt hier Herr Wolffsohn dem deutschen Staat, Salafisten in Deutschland, statt sie von der Polizei verhaften zu lassen, mit Drohnen zu liquidieren? Oder hat er verpaßt, mit welchem Nachbarland Deutschland gerade im Krieg liegt? Oder eine seiner Kolonien? Oder geht es nur darum, deutsche Drohnen zu produzieren, um sie dann, als Wiedergutmachung und Freundschaftsgeste, dem Staat Israel zu schenken? Drohnen sind doch nur dann relevant, wenn die Bundeswehr selbst im Ausland tätig wird. Also da, wo sie nun überhaupt nichts verloren hat. Daß der Mann Jude ist, ist nebenbei ohne Belang. Er hat lediglich Angst, Deutschland könnte sich gegen eine ausländische Invasion nicht angemessen verteidigen. Und dafür ist der Blogwart dankbar.

Bild: Seit Deutschlands Vorneverteidigung 1939 – 1945, äußern sich immer mehr Menschen mit beschränktem Verstande besorgt über eine mangelnde Begeisterung Deutscher, ihr Leben und ihre Gesundheit auf Schlachtfeldern zu lassen, die sie bisher noch nicht einmal im Urlaub bereisen konnten oder wollten, weil dem Lande jegliche Attraktivität mangelt. Menschen, wie Michael Wolffsohn arbeiten zielstrebig daran, Deutschen die Unlust zu nehmen, andere Länder zu bereisen, fremde Menschen kennenzulernen und sie dann zu töten. Der Einsatz von Drohnen, wie durch Israel, könnte auch deutschen Frauen den Spaß, fremde Leute totzuschießen, wieder näherbringen. Frau sitzt entspannt an der Konsole und eleminiert ihr Ziel. Und was heißt schon Kollateralschäden? Für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte sollte denen kein Preis zu hoch sein.

Unsre Heimat das sind auch die Bäume im Wald

Und die Windräder. Fügt der Blogwart hinzu. Sein bisher beschauliches Städtchen wird unaufhaltsam umzingelt. Von Windkraftanlagen. Bald gibt es keinen Horizont mehr. Aber nutzlos sich drehende Rotoren, die zwar Energie produzieren, wenn der Wind weht  – aber der weht bekanntlich nicht immer. Und auch nicht mit gleichmäßiger Stärke. Für jedes Windrad müssen also andere Energieerzeuger in Reserve stehen. Die genauso viel Energie produzieren, wie die Windräder, wenn der Wind nicht weht. Wäre es dann nicht ökonomischer, auf die Windräder ganz zu verzichten? Im Prinzip ja. Vom Logischen. Und vom Ökologischen.

Aber deutsche Volksvertreter denken nicht logisch. Sie wollen gewählt werden, um ihre Diäten zu bekommen, ihre Dienstwagen und die Aura von Macht, die Journalisten anzieht, wie die Pferdeäpfel die Spatzen.

Bei seiner Mutter sitzend, kam der Blogwart gestern kurzzeitig in den Genuß weniger Minuten einer ZDF – Reportage über Leute, die es sich zum Ziel gemacht haben, die Atomindustrie zu diskreditieren. Die Industrie, die zum Teil noch den Strom für Deutschland liefert, weil es die Windräder nun einmal nicht tun. Und? Wurden diese Menschen als die Spinner dargestellt, die sie sind? Keinesfalls. Es war wie ein Propagandafilm, eine Anleitung zur Überwachung und Sabotage. Und ganz schlimm der Vorwurf des Rapportierenden, daß mit dem Umschlag im Hamburger Hafen auch Gewinn erzielt werden soll. Furchtbar auch, weil es zum Zeitpunkt des evangelischen Kirchentages, Herr Gauck wurde eingeblendet, zu einem Unfall kam, der den ganzen Kirchentag hätte verstrahlen können. Es aber nicht getan hat. Gott war offenbar irgendwo anders im Universum unterwegs.

Nun, vom Schaden, den die Windkraftanlagen der Landschaft und Umwelt zufügen, liest man nicht. Das würde zwar der Wahrheit entsprechen, wäre aber kontraproduktiv. Und nur nebenbei, ein Atomkraftwerk ist sicherlich schneller demontiert, als die Tausende Windkraftanlagen, die bisher gebaut wurden.

Robin Renitent hat „Mein Kampf“ gelesen

Dein Ja dem Führer

Robin Renitent hat „Mein Kampf“ gelesen und fragt sich, es bleibt mir ein Rätsel, wie Menschen, in diesem Falle leider  Deutsche, einem dermaßen limitierten Egomanen nachlaufen konnten. Bisher hatte ich immer den Eindruck, der Mann wäre intelligent, zumindest so intelligent, Vorgänge in der Geschichte in ihrem geschichtlichen Zusammenhang sehen zu können. Und nicht aus der Perspektive nachgeborener Besserwisser. Wobei Besserwisser nicht Hochmut bedeutet, sondern eine Perspektive einzunehmen, die auch das Ende der Geschichte kennt und die die Geschichtlektionen der Sieger geschluckt hat, wie täglich ein Löffelchen bitterer Medizin, die reichlich mit Zucker versüßt wird.

Warum der Blogwart das nicht in den Kommentarbereich schreibt? Weil er keine Lust hat, auf die Anmeldeprozedur.

Er, der Blogwart, hat vom „Norma – Grabbeltisch“ von S. Fischer – Fabian „Preußens Krieg und Frieden, der Weg ins Deutsche Reich“ erworben und liest es mit Vergnügen. Dessen Autor weist immer wieder darauf hin, daß wir uns hüten sollen, mit unseren heutigen Kenntnissen, unseren Moralvorstellungen und unserem Vorteil zu wissen, wie die Zeitläufe damals endeten, über die Menschen in ihrer Zeit ein Urteil zu fällen. Und der Blogwart stimmt zu. Denn wir können zwar die Texte lesen, in den Büchern oder Zeitungen, das Empfinden, das Hoffen, Sehnen und die Ängste der Menschen bleiben uns völlig fremd.

Bild: Wie kommt es, daß Deutsche Parteien und Personen wählen, oder ihnen nachlaufen, die zwar limitierte Egomanen sind, aber den Eindruck erwecken, ihre Wünsche und Hoffnungen erfüllen zu können?  DIE PIRATEN oder DIE ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND sind beste Beispiele in der Gegenwart. Oder, daß die CDU immer wieder gewählt wird, obwohl sie, im Gegensatz zu Adolf Hitler, ihre Wahlversprechen schneller bricht, als man Populist sagen kann? Liegt es am Dämonischen ihrer Parteispitzen? An der Angst vor Terror durch die Schlägertrupps der CDU? Am mangelnden Wähler – IQ? Der Blogwart weiß es nicht. ist aber froh, daß es Menschen gibt, die ihm die Frage beantworten können.


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