Eine gute Frage

StalinJetzt, wo der 1. September wiederkehrt, der Tag, an dem Deutschland die Hälfte der Polen vorm stalinschen Bolschewismus rettete und die Polen  deutscher Herkunft vor dem Genozid durch den polnischen Staat, wird auf dem Blog von Le Penseur sinngemäß die folgende Frage gestellt: Warum erklärten Frankreich und Engeland nur Deutschland den Krieg, nicht aber Sowjetrußland, das sich Polen mit Hitler verabredungsgemäß teilte? Galt das Beistandsbündnis nur für die Verteidigung der polnischen Westgrenze?

Oder ging es nie darum, Polen zu verteidigen, sondern nur darum, eine Staatsführung im Glauben zu wiegen, sie könne ungefährdet einen Krieg provozieren? Haben die Vertreter des polnischen Volkes geglaubt, Polen wäre das Serbien von 1914?

Der Blogwart weiß es nicht. Es ist aber gut, daran zu erinnern, wie schon damals westliche Demokratien ihre Versprechen gegenüber anderen Staaten ernst nahmen. Nämlich gar nicht. Polen wurde bekanntlich vom ersten Kriegstage an im Stich gelassen und während sich  die polnischen Verantwortlichen für den Krieg  ins Ausland absetzten, um bei den Drahtziehern des Krieges um Almosen zu betteln, blutete die polnische Bevölkerung für die Arroganz ihrer Volksvertreter. Aber das sind wir ja von unseren Volldemokraten gewöhnt.

Bild: Stalin. Obwohl Stalin damals bereits zig Millionen Russen, Ukrainer und Angehörige anderer Völkerschaften auf dem Gewissen hatte, wurde er bevorzugter Partner westlicher Demokratien. Selbst der Raub der Hälfte Polens war lediglich ein Kavaliersdelikt.

5 Responses to “Eine gute Frage”


  1. 1 cherusker2 27. August 2014 um 08:37

    Hat mein Vater auch schon immer gesagt: erst haben die Engländer und Franzosen die Polen, oder andere sogenannte slawische Völker, also Ost Germanen aufgehetzt, und dann ihrem großen slawischen Bruder ausgeliefert! Wenn, ja wenn die Bevölkerung im Osten sich zum Deutschtum bekennen würden, hätte ein deutsches Reich genug Größe und Gelassenheit, gegenüber dem Russischen Reich eine freundschaftliche und gleichberechtigte Politik zu betreiben.

  2. 3 Frager 27. August 2014 um 10:11

    Ernst von Salomon hat anläßlich der Ereignisse in Oberschlesien 1921 berichtet, dass die dort anwesenden britischen Offiziere die Polen gegenüber Freikorpsleuten als ihre „Weißen Nigger“ bezeichnet haben. Und genau so sind sie die nächsten Jahrzehnte auch behandelt worden, die doofen Ukrainer werden sich noch umgucken, den polnischen Eliten ist schon klar wo sie stehen, wie die Gesprächsmitschnitte zeigen.

  3. 4 eulenfurz 27. August 2014 um 12:54

    Ist doch klar, daß sich alle Guten – die Indianer-Ausrotter, die Gulag-Wächter und die Kolonial-Imperatoren – zusammentun mußten, um die deutschen Menschenschlächter auszuschalten, welche im Jahr 1939 schon mehr als ein Dutzend kommunistische Mörder und schwule SA-Männer auf ihrem braunen Gewissen hatten!


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