Archiv für 16. September 2014

1000 und eine Nacht

Lügen gehört zum HandwerkBild: Die AfD will den Blinden die Brillen wegnehmen, den Lahmen die Krücken und die Homosexuellen will sie nach Rußland schicken. Zu Putin.  Frau Özoguz, die sich für ihren Posten qualifizierte, weil sie Märchen vortragen kann, ohne rot zu werden, warnt vor den schlimmen Folgen der Oppositionsarbeit der AfD. Und vor der, sagt der Blogwart, kann man nicht genug warnen.

Später Sieg des Rechtsstaates

Endlich Hitlers Stellvertreter gefaßtEin heute 93jähriger, der in Auschwitz das Gepäck der Angekommenen beiseite räumen mußte, wurde wegen Beihilfe zum Mord in 300000 Fällen angeklagt. Die Richter argumentierten daß, hätte der Angeklagte nicht das Gepäck weggeräumt, es nie zum Massenmord hätte kommen können, da die Nachfolgenden wegen der liegengebliebenen Gepäckberge  nicht hätten entladen werden können und somit der Holocaust undurchführbar gewesen wäre. Zumindest in Auschwitz. Erschwerend käme noch die Mitgliedschaft in der damals nicht verbotenen SS hinzu. Was den Mangel an Reue auf Seiten des Angeklagten beweisen würde.

In nächster Zeit rechnen unsere Gerichte mit der Dingfestmachung eines 104jährigen. Dieser hatte, nach glaubhaften Zeugenaussagen heute 70 bis 140jähriger, im Bahnhof Auschwitz die Waggontüren geöffnet, hätte er das unterlassen, wäre es nie zu den berüchtigten Selektionen gekommen. Sein Aufenthalt wird in Argentinien oder Halle an der Saale vermutet. Hinweise, die zur Ergreifung des Greises führen, nimmt jede örtliche Polizeistelle entgegen. Oder die Redaktion der BILD.

Nur jeder vierte Häftling ist Ausländer

Nur jeder vierte Häftling ist AusländerObwohl Ende 1913 im Ausländerzentralregister (AZR) insgesamt mehr als 7,6 Millionen Menschen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit erfasst wurden, bei 80,3 Millionen Einwohnern, die im Frühjahr gezählt wurden, ist nur jeder vierte Häftling in Deutschland ein Ausländer! Statt jeder Zweite. Eine diskriminierende Praxis, die zum Himmel stinkt. Und nach Gerechtigkeit schreit. Ob wenigstens die Frauenquote in deutschen Gefängnissen erfüllt wird oder ob wieder die Männer alle guten Zellen besetzt haben, danach wagt der Blogwart gar nicht zu fragen.

Wilhelmversteher

englische GefangeneDa uns heute noch die Schuld für den Ersten Weltkrieg um die Ohren gehauen wird, von erbärmlichen Gestalten, wie Merkel und Gauck, um das deutsche Volk in ewiger Sühne und buß-,  sowie zahlungsfreudig zu halten, hier der Text eines, man würde heute sagen, Wilhelmverstehers. Zugleich auch eine Zusammenfassung der Errungenschaften des geeinten Deutschlands unterm geschmähten Kaiser. *Coburger Zeitung 16. September 1914*

Die Schuldigen. Der amerikanische Journalist Frank. A. Punam hat in dem „St. Louis Dispatch“ vom 7. August  eine treffliche Verteidigung Deutschlands gegen die Angriffe veröffentlicht, die seine von England und Frankreich beeinflussten Landsleute gegen uns erhoben haben. Der Aufsatz lautet in der Übersetzung wie folgt:

An den Herausgeber der „Post Dispatch“! Sie sind, glaube ich, ein wenig vorschnell bei der Verkündung der Niederlage der deutschen Legionen, der Zerstörung der deutschen Nation und des Triumphes der vereinigten Engländer, Franzosen und Russen. Sie sind meiner Meinung nach ungerecht bei ihrer Analysierung der Gründe dieses Krieges.

Das deutsche Volk, umringt von Rassefeinden und Geschäftsgegnern, hat in den vergangenen 40 Jahren eine soziale, industrieelle, politische und militärische Organisation geschaffen, wie sie für seine Situation am besten geeignet ist. In einem Lande mit nicht sehr reichen natürlichen Hilfsquellen ist es ihm gelungen, 60 Millionen Menschen zu ernähren, zu kleiden und unterzubringen auf einem Lande von nur rund 210000 Geviertmeilen. Es hat es fertig gebracht, sie gegen Not durch Alter, Krankheit, Tod und Unfall zu schützen. Es hat die besten, sichersten und billigsten Eisenbahnen der Welt gebaut und herrliche Häfen.

Es hat die reinsten, menschlichsten, bestverwaltesten u. demokratischsten Städte gebaut und das größte Streben der Regierung war immer gerichtet auf Sicherung der Gesundheit, der Erziehung, der gesunden Wohnungsgelegenheit, der billigen und bequemen Verkehrs- und Arbeitsgelegenheit der Bevölkerung. Es hat ein Heer geschaffen, das als Vorbild für alle Heere der Welt gelten darf, sowohl in körperlicher als in geistiger Schulung und Ausbildung.

Es hat absolute geistige Freiheit bewahrt in seinen Universitäten, den einzig wirklich freien Universitäten der Welt. Es hat die Spezialisierung in Kunst und Wissenschaft weiter durchgeführt als ein anderes Volk der Erde. Deutsche Fabriken verdienen hundert Millionen Dollar jährlich allein aus Nebenprodukten, die in England und Amerika in ähnlichen Fabriken fortgeworfen werden. Deutschland ist in allen Lebenskünsten das Muster der ganzen Welt geworden, jährlich besucht von  Hunderten Spezialkommissionen aus aller Herren Länder, die Anregung suchen bei der deutschen Tüchtigkeit, in der Verwaltung öffentlicher und privater Angelegenheiten.

Aus der Notwendigkeit heraus, immer in militärischer Beziehung schlagbereit sein zu müssen, wegen der ringsherum lauernden Feinde, hat Deutschland eine hauptsächlich militärische Regierung gehabt und es dennoch fertig gebracht, in den letzten 40 Jahren mehr von dem Wesen echter Demokratie für sein Volk zu schaffen, als irgendein anderes Volk der Erde genießt. 75 v. H. des deutschen Ackerbodens gehören der Volksschicht, die ihn selbst bearbeitet, während dies in England nur für 12 v. H. gilt.

Durch Hervorrufen eines Krieges konnte Deutschland nur alles aufs Spiel setzen. Es hatte nichts zu gewinnen und nur zu verlieren. Niemand weiß das besser als der Kaiser. Was auch immer gesagt werden mag, es ist ausgeschlossen, daß er sein Volk zum Krieg geführt hätte, wenn er vermeidbar gewesen wäre, wenn es nicht klar gewesen wäre, daß der Moment gekommen war, in dem seine Feinde zum Schlage auszuholen im Begriffe standen.

Die Behauptung, der Kaiser sei wahnsinnig oder eigenwillig ist so absurd, daß sie keinen Moment besprochen werden braucht. Die 25 Jahre seiner friedliebenden Regierung, während der er sein Volk aus einer nebensächlichen Stellung an die Spitze Europas emporgeführt hat, seiner Regierung, die immer den bewaffneten Konflikt vermieden hat, selbst unter den schwierigsten Umständen und provozierten Angriffen, die lieber den Triumph des Friedens als den des Krieges gesucht hat, zeigt, daß der Kaiser ein vernünftiger Mann ist daß er der vernüftigste, ruhigst und klarst denkende lebende Monarch ist.

Der beste Beweis für die Anerkennung, die er im Volke genießt, ist der, daß,  wenn es sich je darum handeln würde, in einem republikanischen Staaten einen Präsidenten zu wählen, von sechs Deutschen fünf ihn sicherlich wählen würden. Sie werden gut daran tun, wenn Sie zur Beurteilung des Charakters des deutschen Kaisers nicht nur das Urteil seiner Feinde, sondern das seines eigenen Volkes hören.

Wenn jemals in der Weltgeschichte die Wahrheit an den Tag kommen wird, so wird es offenbar werden, daß die ganze Schuld an diesem Kriege jene 25000 Familien trifft, die die arroganteste und geldprotzigste Kaste der ganzen Welt bilden, die die uneingeschränkten Herrscher und mitleidlosen Ausbeuter jener 40 Millionen englischer und 315 Millionen indischer arbeitender Bürger sind. Diese kleine Klasse herrschender Engländer steckt den Löwenanteil der englischen Industrie, des Handels und der Finanz in ihre Tasche. Diese wenigen haben in dem modernen Deutschland ihren ersten wirklich gefährlichen Feind für ihr eigenes Ausbeutungssystem erkannt. Sie haben mit wachsendem Hasse gesehen, wie dEutschlands Industrie und Export wuchs unter Hilfe der deutschen Flotte, die ihn sicherte.

Für sie war dies eine größere Gefahr als irgendeine soziale Reform, die im eigenen Lande ihre Monopolstellung in der Ausbeutung menschlicher Arbeit bedrohen konnte.

Sie sind es, die den Entschluß gefaßt haben und während der letzten fünf Jahre ständig darauf bedacht waren, die erste Gelegenheit zu ergreifen, um Deutschlands Flotte zu vernichten und damit den ersten Schritt zu tun, um auch Deutschlands Welthandel zu erdrücken. Sie sind es, die mit anderen Nationen intrigiert haben, um die Krisis herbeizuführen, die ihnen die willkommene Gelegenheit bieten sollte. Das geht aus allen bisherigen Erfahrungen klar und deutlich hervor.

Deutschlands Marsch durch Belgien war ein Akt absoluter Notwendigkeit. Es war ein Akt der Selbstverteidigung nach altem Fechtspruch: „Die beste Deckung ist der Hieb.“ Im Kampf um seine Selbsterhaltung mußte Deutschland den kürzesten und leichtesten Weg nehmen um an seinen gefährlichsten Feind heranzukommen.

Bedroht im Osten durch Rußland, im Westen von Frankreich und England – denn man darf nicht verhehlen, daß der Kaiser von Anfang an gewußt hat, daß England trotz seiner angeblich friedlichen Absichten sich mit Deutschlands Feinden vereinigen würde – war es Deutschlands heiliges Recht, alle papiernen Verträge außer Acht zu lassen, um seine nationale Existenz zu retten.

Belgier schlachten Deutsche ab

Vergeltung belgischer GreuelDie Feststellung der belgischen Greuel. *Coburger Zeitung 16. September 1914* Aus Brüssel vorliegende Berichte enthalten neue Feststellungen zu den Greultaten der belgischen Zuvilbevölkerung gegen deutsche Truppen. In Löwen sind über 200 deutsche Soldaten einem regelrecht organisierten Mordplan der Bevölkerung zum OPfer gefallen, ein großer Teil von ihnen wurde hingeschlachtet, als sie sich zur Ruhe niedergelegt hatten. Gleichzeitig mit dem Schießen in Löwen begann auch in fast allen umliegenden Dörfern eine regelrechte Mordjagd auf die deutschen Truppen. In Löwen sind etwas über 360 Belgier, darunter fast die Hälfte Frauen, in deutscher Haft, in Lüttich über 120 und im Bezirk Brüssel gleichfalls mehr als 350 Belgier, die aus dem Hinterhalt deutsche Truppen erschossen und die Verwundeten durch brutale Verstümmelungen gemartert hatten.

Sobald das Endergebnis der Untersuchung vorliegt, wird die deutsche Regierung dieses gleichfalls zur Kenntnis des neutralen Auslandes bringen, und um den Lügen der Feinde wirksam zu begegnen, ist eine ganze Anzahl unparteiischer fremdländischer Kriegskorrespondenten schon jetzt zur Einzelfeststellung hinzugezogen worden.

Bild: Wegführung von Einwohnern einer belgischen Ortschaft, das wegen der Schandtaten seiner Einwohner gegen deutsche Soldaten zerstört werden soll.


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