Später Sieg des Rechtsstaates

Endlich Hitlers Stellvertreter gefaßtEin heute 93jähriger, der in Auschwitz das Gepäck der Angekommenen beiseite räumen mußte, wurde wegen Beihilfe zum Mord in 300000 Fällen angeklagt. Die Richter argumentierten daß, hätte der Angeklagte nicht das Gepäck weggeräumt, es nie zum Massenmord hätte kommen können, da die Nachfolgenden wegen der liegengebliebenen Gepäckberge  nicht hätten entladen werden können und somit der Holocaust undurchführbar gewesen wäre. Zumindest in Auschwitz. Erschwerend käme noch die Mitgliedschaft in der damals nicht verbotenen SS hinzu. Was den Mangel an Reue auf Seiten des Angeklagten beweisen würde.

In nächster Zeit rechnen unsere Gerichte mit der Dingfestmachung eines 104jährigen. Dieser hatte, nach glaubhaften Zeugenaussagen heute 70 bis 140jähriger, im Bahnhof Auschwitz die Waggontüren geöffnet, hätte er das unterlassen, wäre es nie zu den berüchtigten Selektionen gekommen. Sein Aufenthalt wird in Argentinien oder Halle an der Saale vermutet. Hinweise, die zur Ergreifung des Greises führen, nimmt jede örtliche Polizeistelle entgegen. Oder die Redaktion der BILD.

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8 Responses to “Später Sieg des Rechtsstaates”


  1. 1 Senatssekretär FREISTAAT DANZIG 16. September 2014 um 11:47

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Wer hat den die sechs Millionen erfunden, die es gerade noch, laut Times in den USA ausgedruckt gab? Und warum mußte es zu einem Krieg kommen, von diesen immer noch lebenden sechs Millionen? Fragen wir die Biblotheken in London, so erfahren wir, was deren Program seit Protokollen der Weisen von Dingsda abläuft! Wird Zeit für BRIKS und Putin und der Auferstehung des neuen Kanzler im Deutschen Reiche! Glück, Auf meine Heimat! Siehe, was sich in nur drei Tagen um einen Längengrad abspielt, Mexiko, Kroatien und Japan, wie auch die Atacken auf andern Graden zur Achsenbewegung der Erde! GEO-Engeeniering! Glück, Auf, meine Heimat!

  2. 2 eulenfurz 16. September 2014 um 19:36

    Staatssekretär, davon sollte sich jeder distanzieren, auch der Blogbetreiber, der für Kommentare verantwortlich gemacht wird. Denn es waren 6 Millionen – steht so ungeschrieben im Strafgesetzbuch!

    Erstaunlich ist aber doch, daß sie dem immer noch quicklebendigen Schrankenwärter der Reichsbahn, dem 108-jährigen Ernst W., noch nicht den Prozeß gemacht haben. Da er früher eine Schranke an der Berlin-Saganer Strecke bediente, konnten die Todestransporte ungehindert rollen. Und in Uniform ist der Kerl auch immer zum Dienst gegangen!

  3. 3 Adebar 16. September 2014 um 21:15

    Einfach irre!

    (Mit jeden anderen Kommentar würde ich mich strafbar machen, außerdem war mein Opa Straßenbauer…)

  4. 4 Karl Eduard 16. September 2014 um 22:49

    Unzweifelhaft waren es 6 Mio und mehr. Die 300 000 waren nur der Teil, für den der Gepäckwegräumer haftet.

  5. 5 Hildesvin 16. September 2014 um 22:57

    Braucht man zum Verhaften nicht Pozilisten? Mir war jedenfalls so. Pfui Schande über das Sbirrenpack. Können die sich nicht krankschreiben lassen? Scheißerei geht immer.

  6. 6 Otto, der Müllfahrer 17. September 2014 um 09:13

    Voll der Betroffenheit (und voller Entsetzen) habe ich gerade den „Focus“ aus der Hand gelegt. Aus der Hand, die noch ganz zittrich ist. Der Grund, die Lektüre von
    „Mit jedem Bissen den Tod vor Augen,Das schlimme Schicksal von Hitlers Vorkosterin“

    Welche Möglichkeiten hätten sich ergeben, wenn die mit brutaler Gewalt gezwungenen 15 Frauen sich standhaft, also antifaschistisch, geweigert hätten, diese erzwungene Vorkosterei durch einen zivilcouragierten Hungerstreik, auszuführen.
    Der im ganzen Volke tiefverhaßte und nur von einer degenerierten, verhetzten Minderheit an der Macht gehaltene selbsternannte “ Führer „,
    wäre dann ja noch rechtzeitig durch das gemeinschaftliche, schichtenübergreifende “ Kochen gegen Rächts“
    ( und den befreundenden urdemokratischen ausländischen Organen) in sein Höllen-Wahalla befördert worden.

    Nun stellt sich natürlich auch die Frage, sollten vielleicht die zuständigen staatlichen Organe, der einzigartigen BäeRDe, die Aussage dieser Dame nicht unter diesen Gesichtspunkten auf ihre strafrechtliche Relevanz überprüfen.
    Hätte eine kleine Essenverweigerung (sogar ohne Tränen) nicht den Verlauf der Geschichte eine entscheidende Wende und mindestens 6 Mio. das Leben retten können.

    Zum anderen ist es bezeichnend für die menschenverachtende Hinterhältigkeit der SS, daß diese nur mittels einer Leiter, ihre unmenschlichen Bestialitäten ausführen konnten ( und dazu diese absolute Unordnung, diese Verkommenheit und diese Feigheit „Am nächsten Morgen lag nur noch die Leiter vor dem Haus“).

  7. 7 hirntod 17. September 2014 um 09:17

    die ticken nicht richtig in der ddrbrd ,die solten merkel und co verhaften wegen millionenfacher völkermord am eigenen volk .

  8. 8 Heinz 18. September 2014 um 10:35

    @ eulenfurz
    Ernst W. würde ich gerne vor Gericht verteidigen.

    Schließlich wurden die in Goizügen transportiert.
    Für Goi’s gilt selbst heute noch trotz Grüner
    und Tierschutz: Keine Gnade.


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