Das hätten sie gerne

Das hätten sie gerne

Bild: Der Blogwart kann sich nicht entscheiden, wer verabscheuungswürdiger ist.

8 Responses to “Das hätten sie gerne”


  1. 1 Otto, der Müllfahrer 18. September 2014 um 11:22

    … da bittet er am „Tag der Machtergreifung „’44, mit blitzenden Auge, pomadegescheitelt und voller Euphorie, um seine Aufnahme in “ DIE “ Partei.
    Strammer Flakhelfer, begeisterter Soldat, aber immer etwas zu spät, ….aber nach dem Endsieg, da geht es los, die Weichen sind ja gestellt…..

    …und dann geht es total schief und er hat erstmal einen absoluten Gedächtnisschwund ( der natürlich bis heute anhält).

    Und natürlich sucht er sofort einen anderes warmes Plätzchen, in das er hineinkrauchen kann, der Geruch wird nicht störend entfunden.

    Aber immer mal bricht dann doch noch der 30.Januar ’44 durch, ganz bedrängen kann er eben nicht.

    …um sich dann sehr betroffen, erschüttert zu entschuldigen (bereuen)…

    Wieder mal ein schönes Beispiel, daß das Rückgrat bei der Fortbewegung in den Darmschlingen nur hinterlich ist.

  2. 2 Senatssekretär FREISTAAT DANZIG 18. September 2014 um 11:30

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Nu als Geschädigter mit einer honoraren Stellung als kritischer Schreiberling, darf er das schreiben, sagen! Wer i8hn kennt, den Herrn Walser, der weiß auch was schnoddrig und Schnösel sind und heißt! Man beachte seine Haltung gegen über seinen Widersacher, der zwar unter der Erde liegt, der Ranitzkie, aber man weiß ja auch, das die Lügen mehr und mehr an das Tageslicht kommen und da wundert es schon, das der Walser nun solche Dinge abseits des christlichen Werteganges schreibt und uns verordnen will! Glück, Auf, meine Heimat!

  3. 3 Karl Eduard 18. September 2014 um 11:30

    Ich kenne den Werdegang dieses Menschen nicht aber Schuldner sein heißt doch, man hat sich etwas geliehen und noch nicht zurückgezahlt. Was soll das sein, das die Deutschen den Juden schuldig geblieben sind? Und dann auch noch ewig.

  4. 4 Onkel Peter 18. September 2014 um 12:29

    Schuldner würde ich vielleicht nicht sagen. Es doch bekannt sein für wen Jahwe die Welt erschaffen hatte, daraus ergibt sich schon automatisch wem diese eigentlich gehört, von Natur aus und sowieso. Es ist nur manchmal etwas schwierig sein Eigentum zu „erretten“, das schon leuchtet ein. Obschon einige Widerborstige es etwas anders sehen werden.

  5. 5 Stein 18. September 2014 um 14:11

    Mensch Martin, was ist denn mit dir passiert?
    Wie war das noch in Walsers Friedenspreisrede 1998?

    „Auschwitz eignet sich nicht dafür, Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule oder auch nur Pflichtübung.“

    “ Ich käme ohne Wegschauen und Wegdenken nicht durch den Tag und schongar nicht durch die Nacht. Ich bin auch nicht der Ansicht, daß alles gesühnt werdenmuß. In einer Welt, in der
    alles gesühnt werden müßte, könnte ich nicht leben.“

    „…wenn mir aber jeden
    Tag in den Medien diese Vergangenheit vorgehalten wird, merke ich, daß sich in miretwas gegen diese Dauerpräsentation unserer Schande wehrt. Anstatt dankbar zusein für die unaufhörliche Präsentation unserer Schande, fange ich anwegzuschauen. Wenn ich merke, daß sich
    in mir etwas dagegen wehrt, versuche ich,
    die Vorhaltung unserer Schande auf Motive
    hin abzuhören und bin fast froh, wenn
    ich glaube, entdecken zu können, daß
    öfter nicht mehr das Gedenken, das
    Nichtvergessendürfen das Motiv ist, sondern die Instrumentalisierung unserer Schande zu gegenwärtigen Zwecken. Immer
    guten Zwecken, ehrenwerten. Aber
    doch Instrumentalisierung. “

    „In der Diskussion um das Holocaustdenkmal in Berlin kann die Nachwelt einmal nachlesen, was Leute anrichteten, die sich für das Gewissen von anderen verantwortlich fühlten.
    Die Betonierung des Zentrums der Hauptstadt mit einem
    fußballfeldgroßen Alptraum. Die Monumentalisierung der Schande.“

    Ich bin jedenfalls gespannt was er in dem Essay mit seiner letzten Tinte so verfasst hat.

  6. 6 Adebar 18. September 2014 um 18:04

    Vieleicht hat sein Arzt ihn ein neues Medikament gegen Altersdemenz verschrieben.

  7. 7 Hildesvin 18. September 2014 um 18:21

    Man könnte mutmaßen, ob dem guten Martin irgendwann n a c h dieser Rede mit Zuckerbrot und Peitsche gewinkt worden ist. Sehr heftige Peitsche gegen eher wenig Zuckerbrot.
    „Rasch tritt der Tod den Menschen an…“ – Schiller.
    Statt des Todes wäre auch dauerhaftes Siechtum möglich, oder Fremd-Outing als pädosexueller Lustmolch, oder „nur“ als Millionen-Steuer-Hinterzieher …
    Am ärgsten aber wäre die Vorstellung, daß ihn angesichts „unserer Vergangenheit“ in guten Treuen, und ohne (jedenfalls direkten) äußeren Anstoß, die Reue gepackt hätte, mit dieser Rede dann doch zu weit gegangen zu sein.

  8. 8 eulenfurz 19. September 2014 um 20:54

    „,,,mit Zuckerbrot und Peitsche gewinkt worden ist“

    … gewunken wurde?

    Seniler Lustmolch paßt schon. Wer seine Werke kennt, der stellt über den Niedergang der deutschen Literatur keine Fragen mehr.


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