Archiv für 23. September 2014

Hier geht es um Menschenrechte

Amerika führt in Syrien KriegBild: Amerika führt Krieg in einem Staat, dessen Regierung ihn nicht darum gebeten hat. Syrien hat die USA auch nicht angegriffen. Oder ist durch Amerika durchmarschiert. 1914 war das für England der Vorwand, Deutschland den Krieg zu erklären. Weil Deutschland Belgien als Durchmarschgebiet benutzte. Zumindest hat der Deutsche Kaiser den Belgiern Entschädigung  angeboten. Für Zerstörung oder materielle Einbuße. Amerika aber ist der Hort von Freiheit, Demokratie, Menschenrechten und westlichen Werten, die in aller Welt herbeigebombt werden müssen, koste es, was es wolle. Und? Fragt der Blogwart, was ist Dir lieber, lieber Leser? Unfrei zu leben oder von amerikanischen Bomben ins Jenseits befördert zu werden? Und natürlich gibt es da keine Abstimmung im betroffenen Staat. Ein Menschenleben zählt sowieso nicht, wenn es ums Menschenrecht geht. Und das, sagt der Blogwart, ist auch gut so.

Denkt an die hungrigen Tiere im Winter

Denkt an die hungrigen Tiere im WinterBild: Jetzt, wo der Herbst seine Früchte von den Bäumen herabschüttelt, möchte der Blogwart mahnen:“Denkt an die hungrigen Tiere im Winter!“ Kastanien und Eicheln sollen sich auch vorzüglich dazu eignen, Mehl zu strecken. Denn, liebe Leser, Brot wächst nicht im Supermarkt! Wenn es uns, dank umsichtigen Handelns der deutschen Bundesregierung,  einmal so viel besser gehen wird, daß die Infrastruktur zusammenbricht, ob wegen der Negerschwemme, die die CDU/CSU initiierte,   oder wegen eines frisch – fröhlichen Krieges um die Menschenrechte, weit hinten in der Türkei oder auf den Rieselfeldern vor Moskau oder Teheran, nie war das Wissen der Großeltern kostbarer als heute. Und wer nicht backen kann oder mag, der sollte es wie die Eichkater tun und Vorräte für die kommenden, besseren Zeiten anlegen, um sie dann freudestrahlend mit den Refugees zu teilen, vielleicht wird er dann erst etwas später erschlagen, nach seiner Frau und den Kindern.

Jetzt aber genug der bitterbösen Worte. Erfreuen wir uns am Bilde des kleinen Nagers, der, ohne Geld- oder kostbare Geschenke zu geben, ein kuscheliges Plätzchen gefunden hat, jedenfalls so lange, wie die Bröckchen reichen. Dann wird er Teilhabe einfordern, auf Diskriminierung verklagen und uns erzählen, wie seine Mithörnchen den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten, wofür wir ihnen in Zukunft ewige Dankbarkeit, Kost, Logis und fortdauernde Heroisierung schulden. Und das hört sich doch bekannt an. Oder nicht?


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