Denkt an die hungrigen Tiere im Winter

Denkt an die hungrigen Tiere im WinterBild: Jetzt, wo der Herbst seine Früchte von den Bäumen herabschüttelt, möchte der Blogwart mahnen:“Denkt an die hungrigen Tiere im Winter!“ Kastanien und Eicheln sollen sich auch vorzüglich dazu eignen, Mehl zu strecken. Denn, liebe Leser, Brot wächst nicht im Supermarkt! Wenn es uns, dank umsichtigen Handelns der deutschen Bundesregierung,  einmal so viel besser gehen wird, daß die Infrastruktur zusammenbricht, ob wegen der Negerschwemme, die die CDU/CSU initiierte,   oder wegen eines frisch – fröhlichen Krieges um die Menschenrechte, weit hinten in der Türkei oder auf den Rieselfeldern vor Moskau oder Teheran, nie war das Wissen der Großeltern kostbarer als heute. Und wer nicht backen kann oder mag, der sollte es wie die Eichkater tun und Vorräte für die kommenden, besseren Zeiten anlegen, um sie dann freudestrahlend mit den Refugees zu teilen, vielleicht wird er dann erst etwas später erschlagen, nach seiner Frau und den Kindern.

Jetzt aber genug der bitterbösen Worte. Erfreuen wir uns am Bilde des kleinen Nagers, der, ohne Geld- oder kostbare Geschenke zu geben, ein kuscheliges Plätzchen gefunden hat, jedenfalls so lange, wie die Bröckchen reichen. Dann wird er Teilhabe einfordern, auf Diskriminierung verklagen und uns erzählen, wie seine Mithörnchen den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten, wofür wir ihnen in Zukunft ewige Dankbarkeit, Kost, Logis und fortdauernde Heroisierung schulden. Und das hört sich doch bekannt an. Oder nicht?

13 Responses to “Denkt an die hungrigen Tiere im Winter”


  1. 1 Blond 23. September 2014 um 05:44

    Also, K.E. in dem kuscheligenlätzchen würde wohl so mancher sich heimelig fühlen – einige auch ganz ohne Bröckchen.
    Hihi.

  2. 2 Entspeckter Bräsig 23. September 2014 um 05:45

    Meine Güte, stimmt: da ist ja auch noch ein Eichhörnchen zu sehen! Ist aber auch sehr leicht zu übersehen, das kleine Ding.

  3. 3 Blond 23. September 2014 um 05:46

    Huch, da ist was weg gekommen!
    Kaufe ein Leerzeichen und ein P.

  4. 4 Blond 23. September 2014 um 05:49

    Hübsche Streifen – da auf dem Tier.
    Ist wohl Amerikaner.
    Oder Refugee.

  5. 5 Karl Eduard 23. September 2014 um 06:19

    Das Lätzchen ist auch kuschelig. Aber das anzumerken, wäre sexistisch und frauenverachtend. 🙂

  6. 6 Adebar 23. September 2014 um 07:08

    Streifenhörnchen!

    http://www.hoernchenvilla.de/

    Ein eigener Garten ist Gold wert, gerade in kritischen Zeiten. Eingekochtes und eingemachtes Obst u. Gemüse, kombiniert mit der recht preisgünstigen
    Monatstonne kann in Krisenzeiten überlebenswichtig sein.

    http://survival.4u.org/vorraete/monats-tonne.htm

  7. 7 Blond 23. September 2014 um 10:07

    Die hoernchenvilla ist eine so richtig Wollfühl-Kuschel-Wuschel-Dingsda – äh, Lieblingstier-lieb-haben-Seite.
    Nach Wiki ist das gestreifte kleine Horn am „… meisten … in Nordamerika heimisch, und nur eine Art in Eurasien, das Asiatische Streifenhörnchen, der Burunduk (Tamias sibiricus).
    Also nur eines in der Nähe.
    Und das auch noch beim bösen Onkel Putin – „sibiricus“!
    Da ist es doch jetzt klar, warum die EU in den Krieg gegen Putin losziehen will – die wollen das kleine Streifenhorn!
    Nu isses klaa. Odda?

  8. 8 ostseestadion 23. September 2014 um 12:08

    2 schöne…. Augen. Abern Fingerring am Finger.

  9. 9 Blond 24. September 2014 um 05:45

    ostsee, die ist mit dem Gestreiften zusammen (und zeigt das auch ganz stolz) 🙂

    Und zur survival-Monatstonne kann ich nur fragen:
    Woher bekommt man in der für die Tonne gedachte Krisenzeit das nötige, viel Wasser zum Kochen der Nudeln und zum Einweichen der Trockengemüse her? Sind außer Salz, Zucker usw. nicht auch noch Wassertabletten, Arzneiwaren, Verbandszeug und Hygenemittel in einer Krise nötig? Und wie ist es, wenn andere Leute, die nicht so einsichtig waren, sich für Krisenzeiten etwas zurück gelegt zu haben, den Tonnenbesitzer einfach um seine Vorsorge erleichtern wollen (da ist das wohl gepackte für den Dieb hübsch einfach weg zu tragen, gelle)?

  10. 10 Karl Eduard 24. September 2014 um 06:14

    @Blond

    Besser schlecht, als gar nicht vorgesorgt.

  11. 11 Blond 24. September 2014 um 09:37

    Naja,
    so gesagt
    hatten die Amis denn doch wohl recht,
    damals in Afghanistan,
    als die Russen da noch eingefall… – äh, für Sozialismus sorgen wollten,
    in den trockenen Bergregionen und Steppengebieten der Kurden
    gesalzene Erdnüsse en masse abzuwerfen.
    Besser vor Durst eingehen als an Hunger.

    Geht auch schneller.

  12. 12 Karl Eduard 24. September 2014 um 09:48

    Du mit Deinen Negativbeispielen. Denk positiv. Wenn Eichhörnchen denken würden, uh, uh, meine Lager werden eh geplündert, käme keines über den Winter. Und das wäre doch schade.

  13. 13 Blond 24. September 2014 um 10:41

    Ich bin halt ein wenig sarkastisch und schwarzsehend.
    So in etwa wie
    Zynisch und menschenverachtend
    Hihi


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