Archiv für Oktober 2014

Das ganze Elend der Welt

Arme immer ärmerBild: Das ganze Elend der Welt hat bekanntlich Deutschland zu verantworten. In manchen Gegenden der Erde, sind durch unsere Konsumsucht die Frauen so arm, daß sie sich lediglich einen Slip und einen Ring  leisten können, um ihre Blöße zu bedecken und sich von Äpfeln ernähren müssen. Zum Glück sind deutsche Äpfel wegen der deutschen Wirtschaftssanktionen gegen Rußland gerade sehr preiswert und so wird sich dieses bedauernswerte Geschöpf wenigstens an deutschen Äpfeln satt essen können, falls diese jemals bis zu ihr gelangen sollten. Der Blogwart meint: Würde jeder Deutsche nur 5 Jahre lang mit demselben Mobilfunkgerät leben oder nur 7 Jahre mit demselben Betriebssystem auf dem PC, könnte sich die Ärmste sicher auch ein Hemdchen leisten. Das aber  kann doch niemand ernsthaft wollen. Oder?

Vom Kriege

Kapitän Mayer Waldeck*Coburger Zeitung 3. November 1914* London, 31. Okt. Die „Times“ meldet aus Toronto: An der kanadischen Grenze bestehe die Besorgnis vor Einfällen der in den Vereinigten Staaten lebenden Deutschen und Österreicher. Man treffe daher Vorkehrungen durch Bildung von Bürgerwehren. Da den Deutschen und Österreichern Beschäftigung verweigert wird und diese das Land nicht verlassen dürfen, wird die Regierung vermutlich Konzentrationslager einrichten.

Die Vergeltung gegen England. Berlin 31. Okt. Die Hamburger Meldung, die von etwaigen Vergeltungsmaßnahmen wegen der Behandlung der Deutschen in England handelt, bezieht sich auf einen diplomatischen Schritt, den Deutschland durch Vermittlung Amerikas bei England unternommen hat. Die deutsche Regierung hat die englische wissen lassen, daß sie zu der entsprechenden Behandlung der Engländer im Deutschen Reich schreiten werde, wenn sie bis zu einem bestimmten Termin nicht davon in Kenntnis gesetzt sei, daß England seinerseits die völkerrechtswidrige, haßerfüllte Behandlung der in seiner Gewalt befindlichen Deutschen gründlich ändere.

Der Angriff auf Tsingtau. Tokio 1. Nov. Amtlich wird bekannt gegeben, daß der allgemeine Angriff auf Tsingtau von der Land- und Seeseite am gestrigen Vormittag begonnen hat. London, 2. Nov.  (WTB) Amtlich wird bekanntgegeben: Ein indisches Truppenkontingent hat sich mit den englischen und japanischen Streitkräften vor Tsingtau vereinigt.

Die Kämpfe im Osten. Ein Bild aus Ostpreußen. Aus Wommen bei Friedland (Ostpreußen) schreibt eine Dame über ihre Rückkehr:

Nun sind wir wieder in der Heimat. Das Haus steht und hat äußerlich keinen Schaden erlitten, einer menschlichen Wohnung sieht es aber nicht mehr ähnlich. Schmutz, Scherben und Trümmer! Die Möbel, die in den Garten gestellt worden sind, und Sonne und Regen über sich ergehen lassen mußten, verdorben, Kleider, Betten, Obst und Kochgeschirr ausgeraubt oder vernichtet. Das ganze Haus vom Keller bis zum Dachboden durchwühlt. Verschlossene Türen erbrochen, bei Schränken die Rückwand eingeschlagen, Schubkästen von Kommoden fehlen mitsamt dem Inhalt. Die Gardinen abgerissen, die schweren Vorhänge zerschnitten. Jeder Winkel ist durchstöbert, selbst die Garnrollen aus der Nähmaschine und der Inhalt des Nähtisches sind fortgenommen. Auch die alte Familienpuppe „Helene“, die nun im Begriff stand, der dritten Generation zu dienen, ist der Zerstörungswut der Plünderer zum Opfer gefallen.

Backtrog und Kinderbadewanne sind als Klosett benutzt wurden, dafür sind die Abortgruben ausgeräumt, wahrscheinlich um nach darin verborgenen Schätzen zu suchen. Nach benutzten Scherben der Nachtgeschirre zu schließen, müßßen diese als Eßgeschirre benutzt worden sein. Im Hause Streu und Schmutz der schlimmsten Sorte. Auf dem ganzen Hof 1/2 Meter hoch Schüttung, wozu die Getreidegarben aus den Scheunen genommen sind, nun ausgetreten und im Schmutz verwühlt. Auf dem Hof 14 Stellen vom Abkochen, dazu die Pflüge benutzt, die nun halbverbrannt und unbrauchbar sind.

Vom Federvieh (60 Hühnern, 40 Enten und 30 Gänsen) sind noch 5 verwilderte Hühner vorhanden. Die Schweine haben die Russen auf ihre Art geschlachtet, d.h.  sie haben ihnen Kopf und Füße abgehackt, das ganze Tier, ohne es auszunehmen, gebraten, die besten Stücke gegessen, das übrige liegen lassen. Die Rinderherde fehlt. Die ganze Ernte fehlt, Heu und Klee, alles fort. Unersetzliche Verluste, die eine Hungersnot zur Folge haben müssen, denn hunderte und aberhunderte von Besitzern stehen vor leeren Scheunen, ja, die meisten von ihnen vor Aschehaufen.

Bild: Der Gouverneur von Kiautschau, Kapitän Mayer-Waldeck, der die Verteidigung der Festung Tsingtau gegen eine ungeheure Übermacht durch 2 1/2 Monate heldenmütig leitete und vor deren Erstürmung verwundet wurde.

84 Prozent der Ausländer schaffen das Gymnasium nicht

Und was ist mit dem Rest.Bild: Jubel, Freude, Ovationen. 2012 versagten 84 Prozent ausländischer Schüler am Gymnasium. 2008 waren es noch 88 Prozent Versager. Es geht also mit Riesenschritten voran. Was ist eigentlich mit den Kosten, den diese Bildungsresistenten verursachen? Den Lehrern, den Unterhaltskosten für die Schule? Den Lehrmitteln, die in den Wind geschossen sind.

Starke Frauen ohne Quote

Starke FrauenBild: Wenn Frauen, ganz ohne Quote, beweisen, daß sie ihren Dschihadisten stehen, dann gelten sie als brutal, unfeminin und als abschreckendes Beispiel. Völlig außer Acht bleibt, daß sie uns höflicherweise ihr Antlitz vorenthalten. Und das ist etwas, was die Quotenfrauen dieser Republik von ihnen lernen könnten.

Und das mit den Köpfen, den abgeschlagenen, das gehört eben zu ihren Traditionen und Bräuchen. Etwas, das uns bereichert. Auf jeden Fall.

Julia Timoschenko geehrt

Julia Timoschenko geehrtBild: Wie zu erfahren war, soll die unbeugsame ukrainische Demokratieverfechterin Julia Timoschenko, für ihr unbeugsames Fechten für Demokratie, westliche Werte und die Idee, Putin eine Atombome auf den Kopf zu werfen und ihn anschließend zu erschießen, mit der europäischen Medaille „Friedensstifter“ in Gold ausgezeichnet werden. Unsere Redaktion traf die bekannte Oligarchin im Bett an, aus dem sie sich erst erhob, als ihr glaubhaft versichert wurde, es handele sich bei dem Besuch nicht um Prüfung ihres Gesundheitszustandes und eventueller Hafttauglichkeit. Bekannt wurde Julia Timoschenko für ihr unglaubliches Leiden in einer von Janukowitsch Gefängniszellen, das Menschen, wie Angela Merkel, so rührte, daß sie erwog, die leidende Julia nach Deutschland zu überführen. Wir freuen uns für Dich, Julia.

In Wahrheit handelt es sich um „Das mit der Roten-Kreuz-Medaille dekorierte 13jährige Heldenmädchen Rosa Zenoch, die bekanntlich in Ausübung von Samariterdiensten bei Rawaruska einen Fuß verlor und sich in Genesung befindet.“ *Das interessante Blatt 29.10.1914* Im Internet ist zu lesen, daß die 13jährige den Soldaten im Schützengraben Wasser brachte. Der Blogwart entschuldigt sich bei der Rosa.


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