Die Wahl ist kurz die Reu ist lang

Annexion ist kein ZuckerschleckenHatten sich noch 2014 die Einwohner der Krim, unter dem Druck russischer Sondereinheiten und Erschießungskommandos, für die Loslösung von der Ukraine ausgesprochen, haben sie nun den Salat. Das Leben ist grau geworden, wie einst in der DDR. Bananen gibt es nur zum Jahreswechsel und Kreditkarten oder bargeldlosen Zahlungsverkehr kennt man nur noch aus  Märchen. Vorbei die Zeiten, als ein blondiertes Schneewittchen regierte, ein Janukowitsch und dann eine selbsternannte Regierung von Putschisten, die sich durch schnelle Wahlen legitimieren ließ. Statt einem hohen Einkommen für jedermann, wie wir es aus der EU kennen, üppigen Renten oder wohltätigen Firmen aus dem westlichen Ausland, die für die Hälfte der Arbeitszeit doppelten Lohn zahlen, herrschen Unmut und ungezügelte Putinpropaganda. Wie sehr wünschen sich nun die Einwohner der Krim ein Los, ähnlich dem des Kosovo, das sich unter der Herrschaft der EU zu Wohlstand und einem Vorbild an Bürgerfleiß und Sittsamkeit entwickelte, das nicht nur die Aufbaukredite pünktlich zurückzahlte, sondern inzwischen zum Hauptgläubiger der EU geworden ist. Was die Krimbewohner aber am meisten schmerzt ist, daß sie nicht unter ukrainischer Flagge den Heldentod sterben dürfen, es sei, sie gingen als Freiwillige. Und das ist es, was wir am meisten bedauern.

Bild: Die Lebensmittel auf der Krim sind so knapp, daß die Einwohner bereits den Kitt aus den Fenstern fressen. Das jedenfalls will uns die Lügenpresse weismachen. Zum Trost gibt es überlebensgroße Putin – Wandbilder. Hätte die Bundeswehr statt Besenstielen Kanonen, könnte sie in der Krim wie der Blitz(krieg) dreinfahren, um die Einwohner von ihrer Wahlentscheidung zu befreien und ihnen abgelaufenen Jogurt und andere Konserven bringen. Vom bargeldlosen Zahlungsverkehr mal ganz abgesehen. Aber vielleicht reicht es auch, hunderttausende Fotos von von der Leyen über der Krim abzuwerfen, um die Russen das Gruseln und Laufen zu lehren.

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2 Responses to “Die Wahl ist kurz die Reu ist lang”


  1. 1 Heinz 24. Februar 2015 um 11:07

    Vor Putin’s Feldzug konnte man sich bei RTL2 bewerben, für Reisen zum Heiratsmarkt auf der Krim. Die Tanten da waren aber vornehm arrogant und wollten nicht mit jedem von RTL2 ausgesuchten Mustergermanen sofort in die Kiste hüpfen.

    Jetzt, mangels Bananen wäre das sicher anders und ich würde auch
    mal was abkriegen.

    Putin macht einem wirklich immer alles kaputt.

  2. 2 Karl Eduard 24. Februar 2015 um 11:38

    Na, das ist doch gut so. Das belebt die Nachfrage nach Mustergermanen.


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