Putin hat Papa ermordet

Zhanna NemzowaBild: Es hat immer etwas von Wahrheitsliebe, wenn eine zuvor Unbekannte, jemanden beschuldigt, ihren Vater ermordet zu haben. Den zuvor auch niemand kannte. Jedenfalls nicht im Kreis derer, in dem sie ihre Anklagen vorbringt. Muß sie dafür Beweise liefern? I wo. Es reicht, daß sie Journalistin ist und Frau und der deutschen Politik in den Kram passt, die einen ausländischen Staatschef verteufelt, um ihn zu entmenschlichen und jedermann mit dem Gedanken vertraut zu machen, daß seine Eleminierung, ein Putsch oder ein Krieg , mit dem Ziel, ihn zu stürzen, schon in Ordnung ist.

Nehmen wir mal die NSU und die Überlebende,  Frau Zschäpe, wenn es Beweise gäbe, die ihr irgendeine persönliche Schuld belegen, außer, daß sie Katzen hatte und in den Urlaub gefahren ist, wäre der Prozess längst vorbei. Würde der Blogwart jetzt böse Gedanken haben, müßte er der Bundeskanzlerin vorwerfen, um der lieben Politik willen, eine Frau monatelang weggesperrt zu haben, ein Gericht und Staatsanwälte zu manipulieren und ihren Diensten die Ermordung von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt befohlen zu haben, die sich ja bekanntlich gegenseitig erschossen, um sich nach ihrem Tode zu verbrennen. Unter Zurücklassung zahlreicher Indizien, die das Feuer höflicherweise völlig unversehrt ließ. Von der Ermordung der Polizistin Kiesewetter gar nicht zu reden.

Aber der Blogwart tut das nicht. Denn dann wäre er ein Verschwörungstheoretiker und würde höchstwahrscheinlich die nächsten Jahre in der Psychatrischen verbringen, wohin ihn willfährige Gutachter und merkelgesteuerte Gerichte bringen würden. Aber all das würde höchst demokratisch ablaufen. Im Gegensatz zu Rußland. Wo der Putin ja nicht gewählt wurde. Jedenfals nicht so, wie Frau Merkel. Die auch immer wieder kandidiert. Weil sie sich für alternativlos hält. Und sich nicht mal zum Schein mit einem Klops von der SPD abwechselt. Wie Medwejew und Putin. Man könnte fast glauben, sie fürchtet das Danach des Amtsverlustes. Aber da geht die Phantasie mit ihr durch. Wir Deutsche hängen keine Frauen an den Beinen in aller Öffentlichkeit auf, wie damals die Italiener. Oder füsilieren sie, wie die Rumänen.

Im Gegenteil. Wir schätzen ihre Altersweisheit. Die sich im Amte immer gut verborgen hielt. Und sollte sie auch den größtmöglichen Schaden am Deutschen Volke angerichtet haben, werden wir später gebannt ihren Binsenweisheiten lauschen und uns sagen, was für eine kluge, charakterstarke Frau uns einstmals regierte, wir das aber nicht zu schätzen wußten.

Ach ja, als der Blogwart gelesen hat, Frau Nemzowa wäre Journalistin, ist ihm reflexhaft „Lügenpresse“ eingefallen. Daran muß der Blogwart noch arbeiten.

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4 Responses to “Putin hat Papa ermordet”


  1. 1 Senatssekretär FREISTAAT DANZIG 9. März 2015 um 06:47

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

  2. 3 alphachamber 9. März 2015 um 11:44

    Vielleicht sind die Deutschen ja nur neidisch – und sie sind ein krankhaft neidisches Volk. Sie würden gerne auf eigenen Wohlstand verzichten, wenn nur der Nachbar dann auch nichts hat – dass die Russen eine Regierung besitzen, die ihre nationalen Interessen vertritt.
    Im Zusammenhang zur Alternativlosigkeit:
    https://huaxinghui.wordpress.com/2015/03/03/verdienen-die-deutschen-eine-nation/
    Grüße

  3. 4 Heinz 9. März 2015 um 12:36

    Meister Nemzowa gehörte wie diese ironischen Franzosen kürzlich
    dem Stamme der Hebräer an. Ohne die gäb es beim RTL-Jauch keine Millionen mehr zu verteilen. Deshalb sollten wir ihm das schon zugestehen, den Putin als Mordmonster bloßzustellen. Was soll der auch sonst sein.


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