Es ist nicht leicht eine Frau zu sein

Viel zu bedenkenBild: Gerade in Pressekodexfragen gibt es für angehende,  erfolgreiche Journalistinnen großer Printmedien viel zu bedenken. Wie: Passt diese Kamera zum Kleinen Schwarzen? Oder: Bezichtige ich den Gesprächspartner am Morgen danach der sexuellen Belästigung oder erst, wenn es der Chefredakteur verlangt? Da ist es für Aussenstehende leicht, über den Wahrheitsgehalt von Beiträgen zu kritteln, wenn frau oft nicht weiß, wo ihr der Kopf steht. Meint der Blogwart.

2 Responses to “Es ist nicht leicht eine Frau zu sein”


  1. 1 Senatssekretär FREISTAAT DANZIG 23. März 2015 um 06:27

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

  2. 2 Tante Lisa 26. März 2015 um 11:57

    Aus dem Text von Karl Eduard:

    … Bezichtige ich den Gesprächspartner am Morgen danach der sexuellen Belästigung oder erst, wenn es der Chefredakteur verlangt? …

    Hier die „Story“ dazu:

    Im Bundestag Brüderle zu Trittin Teilnahme an Bilderberg-Konferenz (Hochfinanz) [14.06.2012]

    Quelle (eine Minute und fünfzehn Sekunden):

    Wegen dem oben genannten Redebeitrag bekam Herr Brüderle wohl die Anwürfe – ein Jahr später – von der Journalistin Frau Himmelreich (Auszug aus PPQ, fünfter Absatz):

    Quelle:

    http://www.politplatschquatsch.com/2013/01/hinrichtung-im-himmelreich.html

    Laura Himmelreich war geschockt. Erschüttert. Brüderles Blick wanderte auf ihren Busen. Brüderle küsste ihre Hand. „Herr Brüderle“, sagt sie in einer perfekten Nachstellung eines amerikanischen Hollywood-Films aus den 50er Jahren, „Sie sind Politiker, ich bin Journalistin.“ Himmelreich hat sich die Dialoge nebenbei notiert, denn sie zitiert wörtlich.

    Oder aus dem „Stern“, wie folgt nachzulesen (der Pfad zum „Stern“- Artikel ist ebenso aus/über dem/den oben genannten Artikel bei PPQ – Politikplatschquatsch – erreichbar, nämlich unter „Der Herrenwitz“ im vierten Absatz):

    Quelle:

    http://www.stern.de/politik/deutschland/rainer-bruederle-der-spitze-kandidat-1959408.html

    – Zitatbeginn –

    Brüderles Blick wandert auf den Busen (Überschrift, sehr breit und fettgedruckt)

    „Brüderles Blick“, schreibt Laura Himmelreich, wandert auf meinen Busen. „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen.“ Im Laufe unseres Gesprächs greift er nach meiner Hand und küsst sie. „Ich möchte, dass Sie meine Tanzkarte annehmen.“ „Herr Brüderle“, sage ich, „Sie sind Politiker, ich bin Journalistin.“ „Politiker verfallen doch alle Journalistinnen“, sagt er. Ich sage: „Ich finde es besser, wir halten das hier professionell.“ „Am Ende sind wir alle nur Menschen.

    Gegen ein Uhr nachts tippt ihm seine Sprecherin an die Schulter. Brüderle verabschiedet sich von den umstehenden Männern. Dann steuert er mit seinem Gesicht sehr nah auf mein Gesicht zu. Ich weiche einen Schritt zurück und halte meine Hände vor meinen Körper. Die Sprecherin eilt von hinten heran: „Herr Brüderle!“, ruft sie streng. Sie führte ihn aus der Bar. Zu mir sagt sie:“Das tut mir leid.“ Zu ihm sagte sie: „Zeit fürs Bett.“

    – Zitatende –

    Und der „Stern“ fährt investigativ und mahnend zugleich fort:

    Ein Dildo mit dem Wunsch „Auf gute Zusammenarbeit“ (Überschrift, sehr breit und fettgedruckt)

    Die Schilderung unserer Kollegin ist vor allem eines: ein Tabubruch. Es ist durchaus üblich, dass Politiker und Journalisten bei Parteitagen, Festen oder auf Reisen sich abends noch an der Bar treffen, um in einem etwas zwangloseren Rahmen miteinander zu sprechen. Oft erfahren Journalisten in dieser lockeren Atmosphäre mehr als bei den üblichen durchchoreografierten Treffen.

    Doch der Grat zwischen locker und enthemmt ist schmal…


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