Archiv für 14. April 2015

Es hat sich nichts geändert

Quartiermacher in russisch Polen 1915*Freiburger Zeitung 15.04.1915* Der Widerspruch in der amerikanischen Politik. Herr B. A. Ladd (M.A.) Lektor der englischen Sprache an der Universität Kiel, aber amerikanischer Staatsbürger, stellt dem Hamburger Fremdenblatt einen Brief zur Verfügung, den er an verschiedene hohe Regierungsbeamte in den Vereinigten Staaten gerichtet hat, um sie über den Stand der Dinge in Deutschland aufzuklären:

„Die Deutschen und wir Amerikaner in Deutschland“, so schreibt Herr Ladd, „können nicht verstehen, warum Amerika auf der einen Seite Frieden zwischen den kriegführenden Nationen von Europa zu stiften sucht, und warum es anderseits die Verschiffung von Munition nach England, Frankreich und Rußland zugibt. Dies ist sicher kein Weg, den Krieg zu beendigen, es ist der beste Weg den Krieg zu verlängern!

Die Antwort der amerikanischen Politiker und Kapitalisten ist folgende: daß das Völkerrecht solche Verschiffungen erlaube; sie mögen immerhin als Konterbande angesehen und von Deutschland weggenommen werden, falls Deutschland fähig ist, dies zu tun.

Wir wollen also zugeben, daß Feuerwaffen und dergleichen nach dem Völkerrecht ausgeführt werden dürfen, aber wir verstehen die Logik nicht, wenn Amerika, wie schon gesagt, auf der einen Seite sich anstrengt, oder wenigstens so tut, um das Ende des entsetzlichen Mordens herbeizuführen. Nur weil eine Handvoll von Millionären, die Kriegswerkzeug fabrizieren, ihre Kassen zu füllen wünschen, gestattet ein ganzes Land, daß es mißleitet und mit Schande bedeckt wird.

Wenn das gegenwärtige internationale Recht solche Ausschreitungen gestattet, dann ist es die Pflicht der Regierung der Vereinigten Staaten, diese besondere Klausel zu revidieren.

In Deutschland herrscht das Gefühl vor, daß der Krieg schon beendigt sein würde, hätte Amerika nicht mit seinen Lieferungen eingegriffen. Eines ist sicher – Deutschland kann nicht verlieren. Nach acht Monaten Kampf gegen die mächtigsten Nationen von Europa, ist kaum ein schmales Streifchen Boden in den Händen der Feinde. Die Feinde, die sich auf deutschem Boden befinden, sind Gefangene und zwar zu Hunderttausenden.

Jeder Mann hier, vom Kaiser abwärts durch alle Grade des Adels, Universitätsprofessoren, Studenten – das beste Blut, das das Land besitzt -, alles steht unter den Waffen. Es ist ein Krieg des Gehirns, den Deutschland führt. Mit derselben Wissenschaft, Exaktheit und Pünktlichkeit, womit die Deutschen ihre akademischen Studien verfolgen, arbeiten sie jetzt an den vielfachen und verwickelten Mitteln zur Verteidigung ihres Landes gegen eine Welt von Feinden. Ich könnte immer noch weiter schreiben über die Kriegslage. Aber der springende Punkt, den ich hervorzuheben wünsche, ist, daß Amerika mit seinen verdammenswerten Waffenlieferungen sich selbst und der Menschheit den größten Schaden zufügt.

Ich, als geborener amerikanischer Bürger, richte meinen Protest und meine Aufforderung an die besseren Amerikaner, an Euch meine Freunde, alles zu tun, was in Eurer Macht steht, um diese Schmach zu beendigen. In Hinsicht auf all dies, und wenn Ihr in Betracht zieht, daß die Deutschen, deren Gastfreundschaft ich genieße und die mich stets als einen der ihren behandelt haben, ihre Söhne, Väter und Verwandte von den Kugeln hingemäht sehen, die mein Land den Feinden liefert – so könnt Ihr selbst urteilen, welch einen starken und aufrichtigen Charakter die Deutschen besitzen. …“

Der Blogwart meint: Auch heute findet  mancher die Logik nicht, die im Widerspruch der heren Worte von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten liegen und dem Aufbau und der Ausrüstung von Terrororganisationen, die ganze Staaten destabilisieren und Millionen Menschen in Flucht und Elend treiben. Aber nur, weil nicht genug danach gesucht wird!

Gedanken über Frauen

Frau*Freiburger Zeitung 14.04.1935* Eine schöne Frau gefällt den Augen, eine gute Frau dem Herzen; die eine ist ein Kleinod, die andere ein Schatz. (Napoleon I.) … ich lebe in der häuslichen Tradition der deutschen Mutter und Frau,  eine festere Bürgschaft für unsere politische Zukunft,  als in irgendeiner Bastion unserer Festungen. (Bismarck) In einer Welt, in welcher alles schwankt, bedarf es eines festen Punktes, auf den man sich stützen kann. Dieser Punkt ist der häusliche Herd; der Herd aber ist kein fester Stein, wie die Leute sagen, sondern ein Herz, und zwar das Herz einer Frau. (Michelet)

Vom Kriege

Deutsche Radfahrer Patroille 1915 bei Reims*Coburger Zeitung vom 14.04.1915* Vom Russeneinfall in Memel. Königsberg i. Pr. (in Preussen) 12. April. Nach amtlichen Feststellungen wurden bei dem Russeneinfall in Stadt und Kreis Memel 63 Personen getötet, 43 verwundet und 458 verschleppt, darunter 189 Frauen und 100 Kinder. Geschändet wurden, soweit bekannt, vierzehn Frauen und Mädchen.

Was der Soldat im Felde lesen will. In dem rühmlichen Streben, unsre tapfern Krieger mit Lesestoff zu versorgen, machen die Absender leider manchmal recht arge Mißgriffe. Schon viele Klagen sind darüber ausgesprochen worden. Einen wertvollen Fingerzeig, wie es nicht gemacht und wie es gemacht werden kann, bietet der nachstehende Brief aus dem Felde.

„Was sollen uns diese Bücher, die Übereifrige im warmen Nest geschrieben? Soldaten, die tagaus, tagein bei Wind und Wetter im Schützengraben leben, jeden Augenblick darauf gefaßt, daß eine Granate ihnen das Lebenslicht ausbläst, und die trotz alledem und alledem noch fröhlich sind und fest an Deutschlands gute Sache und an den glänzenden Ausgang dieses Krieges glauben, brauchen nicht aus Büchern sich Mut zu holen. Hier weiß jeder, was er zu tun hat, jeder tut seine Pflicht ehrlich und gern!

Es muß schon ein ganz hartgesottener Sünder sein, der hier im Feld nicht wieder beten gelernt hätte. Wir alle, auch die Schule und Kirche vergessen haben, sind zurückgekehrt zum alten, guten kInderglauben. Und dann haben wir unsere prächtigen Militärpfarrer. Wenn die Menschen daheim doch einmal teilnehmen könnten an einem Feldgottesdienst, um zu sehen, wie ein jeder andächtig den Worten des Geistlichen lauscht, um zu hören, wie der Gesang aus tausend Kehlen feierlich zum Himmel klingt, sie würden uns mit der Zusendung von Büchern verschonen, in denen die Worte Krieg und Gott auf jeder Seite zehnmal wiederkehren.

Krieg machen wir selber jeden Tag, und wir wissen, wie er aussieht, und unseren Herrgott kennen wir auch, vielleicht besser als mancher zu Hause; der Krieg und seine Gefahren haben ihn uns näher gebracht.  Schickt uns doch fröhliche Bücher, die uns lachen lassen! Oder schickt ernste von guten Schriftstellern – wir Deutsche haben doch gewiß genug davon. Schickt Bücher, die uns von der Heimat erzählen, die uns für ein paar Stunden vergessen lassen, daß drüben der Feind ist.“

Amtlicher Kriegsbericht. Großes Hauptquartier, 13. April (W.T.B.) Westlicher Kriegsschauplatz. … Nordöstlich Suippes wurden vom Gegner wieder Geschosse mit betäubender Gasentwicklung verwendet. …

Der Blogwart meint: Russische Soldaten und Rußland waren schon immer nett. Ob sie im Ersten und Zweiten Weltkrieg Frauen vergewaltigten, verschleppten oder Uhren und Fahrräder befreiten, gewiß gab es immer gute Gründe dafür. Auch war Rußland stets ein Hort der Freiheit, der Menschlichkeit und des Fortschritts, der immer nur an das Glück der Nachbarn dachte und das eigene Glück darüber vernachlässigte. So kam es auch, daß zwar die KZs mit ihren Mördern, Vergewaltigern, Homosexuellen und Gewohnheitsverbrechern befreit wurden, den Opfern des Nazi – Regimes. Nicht aber die GULAGs. Deren Insassen durften noch 15 und 20 Jahre länger schmoren. Sie hatten es wahrscheinlich verdient. So sehen heute russische Wissenschaftler und Politiker in der Westukraine lauter Nazis, um dadurch einen moralischen Vorteil gegenüber dem Poroschenko-Regime zu erreichen. Würden dessen Truppen sich mit Sowjetstern schmücken, statt mit den Symbolen Banderas, dann hätte die russische Propaganda ein gewaltiges Problem.

Die Macht der Bilder

Wer ist Hitler und wer Hindenburg 1Wer ist Hitler und wer Hindenburg 2Bild: Wer an Zufall glaubt, glaubt auch, wir leben in einer parlamentarischen Demokratie, hätten Meinungsfreiheit und eine Presse, die lediglich daran interessiert ist, über das Weltgeschehen zu berichten. Bilder werden gesetzt, um Emotionen und Assoziationen hervorzurufen. War da nicht etwas?

Im Übrigen möchte der Blogwart an dieser Stelle an den Text der Internationale erinnern. „Es rettet uns kein höhres Wesen, kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun. (Nicht einmal Herr Wilders.) Uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun.“ Und in diesem Punkt hat die Internationale Recht. Und wenn man hier vielleicht nicht von Lügenpresse sprechen kann, so ist es doch eine, den Leser,  manipulierende Presse.

Ankündigung einer Vivisektion

Ankündigung einer AutopsieBild: Friedensnobelpreisträger Barack Obama hat, neben der Fähigkeit, überall auf der Welt Menschen mittels Drohnen ermorden zu lassen und souveräne Staaten ins Chaos zu stürzen, jetzt auch Sehergaben. In Hillary Clinton, zum Beispiel, sieht er eine ausgezeichnete Präsidentin. Jetzt gelte es nur, so der amerikanische Präsident, diese aus der Hülle der Hillary Clinton unversehrt herauszuholen, damit sie im Wahlkampf erfolgreich antreten kann. Der Blogwart ist schon jetzt gespannt, wie sie aussieht. Vielleicht so?

Vielleicht so.

Ist es das, was in Hillary Clinton steckt? Vielleicht. Sie muß es nur rauslassen. Und mal ehrlich, würden die Völker der Welt nicht lieber von einer rassigen Schönen tyrannisiert werden? Na sicher doch!


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