Bildung war Chefsache

Schreibschwäche in DeutschlandBild: „Kein Asylat in Vorra“.  So steht es an der Wand. Hingeschmiert von Leuten, die anscheinend der Bildungsoffensive des Merkelregimes erlegen sind. Was ist ein Asylat? Ein Salat aus Asylanten? Und sollte es nicht korrekt „Kein Asyl in Vorra“ oder „Keine Asylanten in Vorra“ heißen? Was muß das Ausland von einem Land denken, dessen Politiker noch mindestens 5 Millionen Flüchtlinge ihren Wählern in die Wohnungen setzen wollen, sich aber nicht darum kümmern, daß wenigstens die Haßparolen richtig geschrieben werden!

7 Antworten to “Bildung war Chefsache”


  1. 1 Heinz 15. April 2015 um 15:52

    Aber Herr Blogwart, bisschen mehr Fantasie bitte:

    Asylat meinte doch Kalifat.

  2. 2 Tante Lisa 15. April 2015 um 22:38

    Interessant ist, daß die Photographie nichts mit Tröglitz (in Sachsen-Anhalt) zu tun hat, sondern eben mit Vorra (in Bayern).
    Mit der Geographie nimmt es der „SPIEGEL Staff“ anscheinend nicht so genau, so wie die Schmierer der Parole es mit der Orthographie nicht so genau nehmen.

    Was die bezeichnende Schreibweise des „A“ sowie die Parole “Kein Asylat in Vorra” angeht, so hat die Redaktion von PPQ (politplatschquatsch) eine hervorragende Analyse des Geschehnisses aufbereitet:

    Quellenangabe:

    http://www.politplatschquatsch.com/2014/12/anschlag-mit-a.html

    (der Artikel ist vom 14. Dezember 2014)

    Auszug, zweiter Absatz (Vergleichphoto des „A“ im Artikel ersichtlich):

    Noch auffälliger ist allerdings die eigentümliche Typografie des im Bekennergraffito verwendeten A: Statt eines Querstrichs hatten die Täter ein A mit barockem Schnörkel benutzt, wie es in der Vektor-Clipart mit der ID c72798 als sogenannter Seilbuchstabe enthalten ist. Dieselbe auffällige Type hatten zuvor Demonstranten aus dem engagierten antifaschistischen Spektrum genutzt, um der berechtigten Forderung „Ob München oder Halle – Bleiberecht für alle“ Nachdruck zu verleihen.

  3. 3 Karl Eduard 16. April 2015 um 03:33

    Lesen nach Gehör?

  4. 4 Bonmot 16. April 2015 um 07:35

    Der Ruf von Torsten Albigs (SPD) Koalition in Schleswig-Holstein steht auf dem Spiel. Grund sind missverständliche Mails einer Ministerin. Nun gibt es einen weitreichenden Schritt. Die Koalition aus SPD, Grünen und SSW schafft die verbindlichen Noten in der Grundschule ab. Alles wird gut.

  5. 5 Heinz 16. April 2015 um 08:57

    Lesen nach Gehör?

    phonetisch. Schließlich war es in Bayern.

  6. 6 Hildesvin 16. April 2015 um 20:31

    Es schrieb einer auf PI: „Asylate sind die Salze der Asylsäure.“
    Gfoid moa – Als Verehrer der Chemiker – Germar Rudolf z.B. (…aus „Rechtsgründen“ hat Gurgel 41 Ergebnisse entfernt…), oder meines Dozenten für Anorganische, der uns Ende der Siebziger das Schnapsbrennen – außerhalb des Lehrplanes – echt krass konkret erläutert hat – „…da darf man keine Fehler machen!“ –
    Es ist überflüssig, da irgendwelche Freimaurersymbolik hineininterpretieren zu wollen – Zecken, und Büttel, sind schlicht und ergreifend bescheuert.

  7. 7 Lorenz 16. April 2015 um 20:45

    Man beachte, daß das erste „A“ in „Asylat“ zunächst in Kleinschreibung auf die Wand gesprüht wurde und dann noch einmal korrigiert wurde. Da hat wohl jemand noch mal schnell auf den Zettel geguckt!


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