Archiv für 21. April 2015

Rolle rückwärts

TollBild: Hat es etwas mit schwindender Intelligenz zu tun, „Solar Impulse 2“ als technischen Fortschritt zu feiern? Da haben wir ein Flugzeug, das zur Freude zweier Piloten mit Sonnenenergie fliegt, und zwar so langsam, wie ein Zeppelin 1917. Aber es ist ja ein Flugzeug. Wäre es, beispielsweise, ein Güterzug, der Waren von A nach B transportieren soll, müßte der Empfänger wohl auf die Ware verzichten, denn es ist schon grandios, daß der Zug sich überhaupt  bewegt. Wenn das Flugzeug eine Lokomotive wäre.

Das ist die Zukunft. Der Weg ist das Ziel. Nicht das Ziel. Mit der schnellen Auslieferung der neuesten technischen Spielerei aus China sieht es dann aber mau aus. Wo die Wissenschaft uns einreden will, die Geschwindigkeit der Teeklipper oder Pferdefuhrwerke ist das, wo wir wieder hinwollen.

Aber es ist ja Solar und Wind und das ist gut. Weil die Sonne keine Rechnung stellt. Und der Wind auch nicht. Aber, wenn zur Beförderung von 2 Personen  solche Spannweiten benötigt werden, dann sind die Reisen Frankfurt – New York bald vorbei. Wie die nach Mallorca. Jedenfalls nicht zum Billigtarif. Und das ist ja auch ganz schön.

Der Super Duper Gau

Und bewahre uns vor dem BösenBild: Oskar Gröning hat Koffer getragen und Geld gezählt. Das zählt unter deutscher Gerichtsbarkeit als „Beihilfe zum Mord“. Der Blogwart meint: Was, wenn diese Leute, die Koffer wegräumten, Seife verteilten oder die weinenden Kinder beruhigten,  weggestorben sind, was dann? Werden dann die Lokomotivführer, die Stellwerksleiter und Rangierer verfolgt? Die, die die Fahrpläne schrieben? Die die Gleise verlegten, die Waggons bauten oder die Lokomotive erfanden? Wenn dann keiner mehr da ist, um ihn vor Gericht zu zerren, was dann? Das, meint der Blogwart, wäre wirklich der Super Duper Gau.

Höchste Zeit

Die Verteidigung von SewastopolRußlands AggressionBild: Darf Rußland die Krim behalten, nachdem sie ein sowjetischer Staatschef generös mit der Ukraine verschenkt hat? Und ist Wiederholen nicht Gestohlen? Darüber diskutierte in einer offenen, freundschaftlichen und sachlichen  Atmosphäre Bundesfriedensministerin Ursula von der Laien mit dem Chef des Pentagons. Ausgangspunkt der Disskussion war die These, was ein Staat einmal errungen habe, ob mit friedlichen oder militärischen Mitteln, zum Beispiel Texas oder die Bundesrepublik Deutschland, das könne kein anderer Staat für sich zurückfordern, sei es Rußland, Mexiko oder die Bundesrepublik Deutschland. Der Pentagonchef einigte die Bundesfriedensministerin darauf, alle Anstrengungen zu unternehmen, Rußland die Krim aus Zähnen und Klauen zu reißen, notfalls unter Aufbietung aller wehrfähigen Wöchnerinnen und Cyberkrieger. Frau von der Laien versicherte, die deutsche Befreiung der Krim sei bei ihr in guten Händen, ihr Büro habe Putin bereits mehrmals gemailt, er sei abgesetzt, leider hätte Putin noch nicht auf diesen Schlag reagiert.

Wie wir die Krim zurückerobern sollen, bei gleichzeitiger täglicher Speisung von künftig 5 Millionen Negern, das wollte die Friedensministerin nicht verraten. Der Goldesel im Keller des Kanzleramtes ist jedenfalls schon lange verreckt.

Radeln auf der Achse des Bösen

Wo bleiben eigentlich die Chinesen?

Admiral Seymour 1910Admiral Seymoure. Kommandant des europäischen Expeditionskorps zur Niederschlagung des chinesischen Boxeraufstands.

Das deutsche Seebataillon 1910Das deutsche Seebataillon des Expeditionskorps in Paradeuniform.

SMS Hansa 1910Bild: Seiner Majestät Schiff „Hansa“, Teil der Streitkräfte, die nach China entsandt wurden.

Ostasiatisches Artillerieregiment 1910Bild: Das Ostasiatische Artillerieregiment bei der Einwaggonierung auf dem Schießplatze in Jüterbog bei Berlin.

Wo bleiben eigentlich die Chinesen? Da China nicht nur unter dem englischen Zwang zu leiden hatte, Opium einzuführen und zu konsumieren, um England mit Tee und Silber zu versorgen, sondern auch europäische und japanische Invasionen verkraften mußte, von der kommunistischen Diktatur ganz zu schweigen, mutet es doch seltsam an, daß es keine chinesischen Bootsflüchtlinge nach Europa schaffen. Hier, in das deutsche Land, wo Milch und Honig nicht mehr lange fließen und Dissidenten und sogenannte Künstler, wie Auweia Weia, es zu Ehren und Rum bringen.


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