Archiv für 22. April 2015

Allein auf einer Insel

Wölfe sind zutiefst mißverstanden

Socke ist tot*Das interessante Blatt 07.02.1901*Der strengste Winter seit 52 Jahren herrscht gegenwärtig in Ober- Ungarn und in Siebenbürgen. Die Quecksilberskala des Thermometers blieb wochenlang tief unter dem Nullpunkte. Da ereignete sich dann wieder ein Schauspiel, das der Schrecken der Dorfbewohner im strengen Winter ist. Vom Hunger gepeitscht dringen große Rudeln von Wölfen über die weiten Schneefelder bis in die Nähe der Dörfer und zu einzelnen Gehöften, und sonst feige und heimtückisch, treibt der Erhaltungstrieb sie nun an, nicht nur Thiere, sondern auch Menschen anzugreifen.

Am 12. Jänner d. J. überfiel eine stattliche Zahl von Wölfen im Marmaroser Comitat zwischen den Ortschaften Majdanka und Ökormezö den an diesem Tag früh 8 Uhr von dem ersten Orte abgegangenen Fahr-Postwagen und zerfleischte nicht nur die beiden Pferde, sondern auch den Postillon Theodor Kimpian.

Als dann einige Stunden später vorübergehende Holzschläger die im Schnee zerstreuten blutigen Körperteile fanden und dies dem Postmeister in Majdanka meldeten, machte sich derselbe mit mehreren bewaffneten Bauern auf den Weg und fand im Straßengraben den unversehrten Postwagen.

Am nächsten Tage überfielen Wölfe eine Gendarmerie-Patrouille auf der Straße von Tornya nach Priszton. Die Gendarmen hörten zwar bereits von weitem das Geheul der hungrigen Wölfe, kehrten sich jedoch nicht daran. Doch nach einigen Minuten gewahrten sie zu ihrem Erstaunen und Schrecken einen großen Rudel Wölfe, welche sich aus dem Walde von rückwärts an sie herangeschlichen hatte. Die Gendarmen gaben Feuer und konnten sich die wilden Bestien nur mit genauer noth 15 bis 20 Schritte vom Leibe halten.

Mit vierundzwanzig Schüssen töteten die Gendarmen acht Wölfe, aber das immer ungestümer angreifende Rudel zerstob erst, als eine Kugel den größten männlichen Wolf getödtet hatte. Der aufregende Kampf währte über eine Stunde und hätte unbedingt mit dem Untergange der Gendarmen geendet, wenn diese zufällig nicht ihren vorschriftsmäßigen Patronen – Vorrath bei sich gehabt hätten. …

Aus dem Kommentarbereich:

Liebchen1970. Vor 8 Minuten. Immer mal erfrieren Postillone oder fallen besoffen vom Kutschbock aber wegen der paar Wölfe machen sie gleich so einen Aufriss. Wieso war die Polizei überhaupt mit Waffen und Munition unterwegs? Was da hätte passieren können!

Hutschenreuter. Vor 6 Minuten. @Liebchen1970. Es geht nicht darum, ob Postmeister besoffen unter die Räder kommen, denk doch mal an die Pferde! Die waren ja nicht besoffen.

Salmonelle816. Vor 5 Minuten. @Hutschenreuter. Für die von Wölfen getöteten Pferde haben Sie bestimmt eine Statistik? Und nein, der Wald ist nicht gefährlich, wenn Ihnen das auch Jäger und andere Mordgesellen weismachen wollen. Glauben Sie nicht alles, was die Gebrüder Grimm geschrieben haben. Wölfe fressen keine Menschen. Pferde schon gar nicht. Mäuse vielleicht oder Salate und Müsli. Im Grunde sind es Vegetarier, die vom Menschen verteufelt wurden.

Pinoccio85. Vor 4 Minuten. Wölfe sind total scheu. Schaut euch mal diesen Film mit dem Costner an, wie der Mensch das arme Tier nur zum Spaß abknallt. Und natürlich war es der Ami wieder. Da kommt so ein Rudel aus dem Wald und die Polizisten schei**en sich in die Hosen und greifen gleich zum Gewehr, die Schwachmaten. *Bitte sachlich bleiben, die Redaktion* Aber das kennen wir ja. Erst schießen, dann fragen. Wie in Fergusson. Drecks – Amis.

Obamagimpel1988. Vor 3 Minuten. @Pinoccio85. Klar, Du Putintroll. Hast Du überhaupt den Artikel gelesen? Es ging da um ungarische Postillione, Holzfäller und Gendarmen. Aber natürlich geht es wieder gegen Amerika. Ohne uns würdet ihr immer noch „Heil!“ rufen, Du Arsch. *Bitte sachlich bleiben, die Redaktion*

Waidmann88. Vor 2 Minuten. @Salmonelle816. Und das haben Dir die Wölfe gesagt, Hollywood oder die Wolfsbeauftragten, die vom Import von Wölfen leben?

So ändern sich die Zeiten

Miami ViceBild: Der Blogwart erinnert sich noch. Damals. Als Sunny Crockett und sein Quoteneger Rauschgiftdealer jagten, um die Gesundheit der Amerikaner zu schützen, vor diesen Kolumbianern und Noriegas, die mittels Kokain das Intelligenzniveau der weißen Amerikaner zu senken trachteten, womit sie offenbar Erfolg hatten. Die Kolumbianer und Noriegas. Und es gehörte, klarer Fall, zur Tarnung von Crockett und Tubbs, daß sie an den Partys teilnahmen, die ihre Beute für sie ausrichtete und hätten sie die Prostituierte ablehnen sollen, mit den Worten: „Entschuldigung, eigentlich sind wir bei Miami Vice und dürfen keine Geschenke annehmen?“ Sicher. Sagt der Blogwart.

Merkelregime finanziert Journalistenmorde

Merkelregime finanziert JournalistenmordeBild: Oh, in der Ukraine werden Regimegegner von Todesschwadronen ermordet? Macht nichts. Ja, wenn es russische Dissidenten wären und Putin ihnen hätte Putinium in den Tee rühren lassen, ja, dann wäre es einen Aufschrei wert gewesen. Aber so. Und so lange das Merkel – Regime, auf Weisung des Obama – Regimes, dem Poroschenko – Regime in den Arsch kriecht und es finanziert, finanziert es auch die Morde an denen, die sagen, man wird doch noch mal fragen dürfen. Nein, darf man nicht. Sagt der Blogwart.

Die Geiselnehmer von der GDL

Der Terror der GDLBild: Also sagt die Gewerkschaft der Lokomotivführer, wobei man hier differenzieren muß, denn es sind immer die Funktionäre, die den Champagner saufen und die dicken Autos fahren, die die Geiselnahmen organisieren, die sie Streiks nennen, also sagt die GDL, daß es ihnen leid tut. „Liebe Geiseln, die wir genommen haben, um unseren Arbeitgeber zu erpressen, liebe Geiseln, wir würden Euch lieber befördern, zum Broterwerb, zu den Verwandten, in die Kur, zur Schule vielleicht oder in die Universität, vielleicht auch in den Urlaub, aber da wir nicht damit zufrieden sind, wie unser Arbeitsvertrag aussieht, das heißt, der der Lokomotivführer, da befördern wir Euch nicht. Ihr kommt verspätet dahin, wohin Ihr wolltet, oder gar nicht, oder mit Verspätung und mit erheblichem Mehraufwand aber Ihr müßt uns glauben, wie sehr wir das bedauern!

Betroffen

Ja, sagt der Blogwart, er weint schon regelrecht, beim Gedanken an die Lokführer und Bahnbediensteten, wie sie sich vor Gewissensqualen winden und seufzen und zähneklappern. Aber was sein muß, das muß eben sein. Da macht es auch nichts, daß Dank der bescheuerten rot-grünen Agenda sehr viele Menschen auf das Bahnmonopol angewiesen sind, weil das Auto ja des Teufels ist, solange es nicht mit Solarstrom und unter Segeln fährt. Und was die Arbeitsbedingungen betrifft, wer Arbeit und Familie nicht vereinbaren kann, der soll den Job doch kündigen, wenn er ihm nicht passt.

Etliche Berufszweige könnten über dasselbe klagen, wie die Lokomotivführer. Aber sie sind eben keine Monopolisten, nicht die Al Kaida unter den Branchen, wie die Bahn oder die Lufthansa, deren Piloten ja auch völlig unterbezahlt und überlastet sind. Da lohnt sich das Verbrechen der Geiselnahme nicht, weil man nur darüber lachen würde.

Im Übrigen geht es gar nicht um die Erfüllung irgendwelcher Forderungen. Es geht nur darum, die Wichtigkeit der Gewerkschaftsfunktionäre in Erinnerung zu rufen, denn wenn die nicht ab und zu Teile der Bevölkerung als Geiseln nehmen würden, würden sich die Mitglieder womöglich fragen, wozu sie sie brauchen.


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