Archiv für 24. April 2015

Es war ein furchtbarer Geruch

Furchtbarer GeruchBild: Im Prozess gegen den geständigen Buchhalter von Auschwitz, der, mutmaßt der Focus, mehr als ein Buchhalter des Todes sein könnte, kommen immer neue Anklagepunkte zur Sprache. Ankommenden in Auschwitz wäre der furchtbare Geruch, der über dem ganzen Lager hing sehr unangenehm aufgefallen. Der die Augen tränen ließ und im Hals kratzte.

„Ich habe einen Wachmann gefragt“, sagt eine Augenzeugin aus,  „ob das nicht auf die Dauer gesundheitsschädlich sei“,  aber der habe nur zynisch gelacht und gemeint, sie, die Wachleute,  müßten das ja länger aushalten. „Das hat mich“, schluchzte die Zeugin, „total fertiggemacht. Und“, ergänzte sie empört, „im Prospekt stand davon auch nichts!“ Das Gericht soll jetzt prüfen, inwieweit der geständige Angeklagte auch für den fürchterlichen Geruch verantwortlich wäre und welche Schadenersatzforderungen die Überlebenden in 6stelliger Summe erheben könnten. Das wird sicher spannend.

Sparkasse verzinst mit 4 Prozent

4 Prozent ZinsenTagesgeldzinssatzBild: Was will uns das Bild sagen, das damit wirbt, daß die Coburger städtische Sparkasse 3  3/4 Prozent Zinsen auf Tagesgeldkonten gibt 1915? Daß es unserer Wirtschaft schlechter geht als im Ersten Weltkrieg? Und da hatten wir sogar militärische Auseinandersetzungen mit Rußland. Um es einmal nett zu sagen. Kann natürlich auch sein, damals waren England und Frankreich unsere Feinde, während sie heute unsere Freunde sind. Und es der Wirtschaft deshalb besser ging.

Der ehrliche Joachim

Honest JoachimBild: Wenn es darum geht, anderen Staaten die ungeschminkte Wahrheit ins Gesicht zu salbadern, nimmt unser Bundespräsident kein Blatt vor den Mund. So hat er sich gerade selbst übertroffen, als er das Gemetzel von Türken an Armeniern als Völkermord bezeichnete. Das tat er in der Abwesenheit von Türken. Klar, wer will schon dabei zuschauen, wie ein alter, verlogener Pharisäer, der seine Reden von Söldlingen der US – Regierung geschrieben bekommt, ins Koma getreten wird? Und hinterher kann er nicht mal mehr zahnlos mümmeln, daß die Gewalt gegen Ausländer in Deutschland allgegenwärtig ist und wir jeder einen mit nach Hause nehmen sollen. Zur Pflege. Als unseren Ssssschatz, unssser Eigen.

Der Blogwart bestimmt nicht!

Hier an dieser Stelle macht sich wieder schmerzhaft das Fehlen der „Backpfeifenbeauftragten“ bemerkbar, aber welches Parlament ist so masochistisch veranlagt, ein Gesetz zu beschließen über die Einrichtung von Stellen, die keinen anderen Zweck haben, als beim Anzeichen kleinsten Unsinns und wohlfeiler Lüge, dem Abgeordneten richtig in die Schnauze zu hauen. Das wäre wohl zuviel verlangt.

Es reichte ja auch, wie bei den Cäsaren auf ihren Triumphzügen, daß hinter ihnen jemand steht und ihnen zuflüstert, sie wären keine Götter,  sondern nur lausige Steuergeldempfänger, die deshalb in ihrem Amt sind, um den Willen des Deutschen Volkes zu erfüllen. Und keine Lakaien fremder Mächte.


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