Wölfe waren vom Bürgerkrieg traumatisiert

Wölfe hatten traumatische KindheitBild: Obwohl es häufiger vorkommt, daß Schafe Wölfe reissen, ist der Vorfall doch bedauerlich. Er ist offenbar Resultat von Flucht und Bürgerkrieg. Weswegen Verständnis gefragt ist.

 …Zur Panik besteht allerdings kein Grund. Friedrich Noltenius empfiehlt allen Tierhaltern der Region, trotzdem jetzt vorsichtiger zu sein. Die Wölfe hätten jetzt gelernt, dass sie an dieser Stelle und der Umgebung leicht an Fleisch kommen können. Da ihr Nachwuchs jetzt besonders viel davon braucht, nutzen sie leichte Gelegenheiten gern. „Wer die Möglichkeiten dazu hat, sollte seine Tiere jetzt lieber nicht über Nacht auf waldnaher, freier Weide lassen “, macht der Wolfsexperte des Kamenzer Kreisjagdverbandes klar. … *Sächsische Zeitung*

 

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19 Responses to “Wölfe waren vom Bürgerkrieg traumatisiert”


  1. 1 Tante Lisa 16. Juli 2015 um 17:10

    @Karl Eduard

    „Obwohl es häufiger vorkommt, daß Schafe Wölfe reissen, ist der Vorfall doch bedauerlich.“

    Und das haben Dir die Wölfe gesagt, Hollywood oder die Wolfsbeauftragten, die vom Import von Wölfen leben?

    So hinterfragte es der erfundene „Waidmann88“ in Deinem hervorragenden themenbezogenen Artikel „Wölfe sind zutiefst mißverstanden“.

    Sehr lesenswert sind überdies die lebhaften Kontroversen im Strang.

    Siehe bitte dazu hier:

    https://karleduardskanal.wordpress.com/2015/04/22/wolfe-sind-zutiefst-misverstanden/

    Sobald die Wölfe die Überhand haben, wird es kein stirnrunzelndes Hinterfragen mehr geben.
    Das, was Hollywood bereits heute in seinen Filmen und die Wolfsbeauftragten sonst wo als immer schon so gewesen färben, wird dann kraft der normativen Kraft des Faktischen auch so sein; so als hätte es schon immer ausschließlich Neger auf diesen Planeten gegeben.

    Noch schmunzeln wir über derlei Wahnvorstellungen.

    The Marshal of Finland Trailer Marshal Mannerheim

    Das sind zwar auch Wahnvorstellungen in der nachstehenden Filmsequenz. Die sind aber in Hinblick der obigen Filmsequenz harmlos, weil hier nicht etwas als Historie vorgemacht wird, was rassistisch gesehen niemals so war und biologisch gesehen auch niemals so sein hätte können.

    Helsinki Intl Film Festival 2014 trailer: Mannerheim finds out ENGLISH SUBS

  2. 2 Onkel Peter 16. Juli 2015 um 22:08

    Was bin ich froh dass der Säbelzahntiger ausgestorben ist!

  3. 3 Avantgarde 17. Juli 2015 um 03:22

    Es gab eine Zeit,ja da regulierte Mensch.

    Ich lebe im grössten zusammenhängenden Nataturschutzgebiets Deutschland. Und Natur und Heimat sind hier was ganz wunderbares. Ich danke dem ehememaligen Reichsforstmeister Göring der als erstes Naturschutzgesetze die heute immer noch gültig sind verabschiedete.

    Herr Görig war quasi der geistige Gründervater der grünen, ohne deren Hang anfang der 80er zu pädophilie.

    Wölfe werden in Rumänien oder auch Bulgarien folgendermaß gejagt, man sucht ein Wolfsgebiet, spannt darum ein Seil welches mit menschlicher Kleidung behangen ist. Die Wölfe werden dann getrieben. Kein Wolf springt oder kriecht unter dem Seil. Das Rudel welches gejagt wird bleibt innerhalb des gespannten Seil bis es von der Roma und Sinti Sippe totgeschlagen wird.

    Nichtsdestototrotz überspitzen natürlch die Presse, und schürt damit Ängste, denn mit Angst verdient man Geld, der Hang zum morbiden. Das die Schäfer einen Ausgleich bekommen seitens der Landesregierung vergisst man gerne.

    Nun wie dem auch sei,mittlerweile ist es auch günstiger und entspannter zu Aldi zu gehen stat zu jagen , so wie der Mensch so auch der Wolf.

    Schafe sind also quasi das Aldi der Wölfe, bon appetit, Wolf.

  4. 4 Karl Eduard 17. Juli 2015 um 06:34

    Zu Relativieren, wenn anderen Menschen die Früchte der Arbeit genommen werden, hier die Schafe dem Schäfer, passt eigentlich ins typisch linke Denkschema. Es gibt kein Menschenrecht der Wölfe, Nutztiere zu reißen. Zwar gibt es absonderliche Gestalten, die meinen, die Rechte der Tiere wären mit denen der Menschen gleichwertig oder stünden sogar darüber, aber warum die sich nicht den Strick nehmen, um Lebensraum für den Wolf zu schaffen, muß wohl an einer Art Schizophrenie liegen. Die gleiche Schizo, die Einwanderungsbeschleuniger davon abhält, den Abschaum aus Afrika auf eigene Kosten unterzubringen und zu unterhalten. Eigenartig. Nicht?

  5. 5 Waffenstudent 17. Juli 2015 um 12:51

    Der 17. Juni 1953 – Bis 1990 war dieser Tag auch der Nationalfeiertag in der BRD – Mindestens 125 wurden erschossen!

    Und Heute, heute will unsere Nomenklatura davon nichts, aber auch gar nichts wissen! Gut, damals wollte das Volk noch mitbestimmen. Und so etwas das geht in der EU schon mal gar nicht:

    Politische und wirtschaftliche Probleme der SED haben dazu geführt, dass diese Partei nicht mehr so angesehen war. Sie musste deshalb Fehler zugeben und gleichzeitig Gründe dafür finden, trotzdem weiter im Amt zu bleiben. Am 17. Juni 1953 (nach dem Tod Stalins) kam es dann in der DDR zu einer Arbeiterrebellion, die zu einem Volksaufstand gegen das SED-Regime wurde. Dieser Volksaufstand wurde gewaltsam niedergeschlagen (inkl. Kriegsrecht).

    Quellen:

    http://www.17juni53.de/material/bpb/bedok009.html

    https://17juni1953.wordpress.com/17-juni-1953/

  6. 6 Avantgarde 17. Juli 2015 um 13:28

    @Karl Eduard

    der Wolf war vor dem Mensch hier in der Mark unterwegs bis der Mensch ihn vertrieb.

    Nun kehrt der Wolf zurück und das seid Jahren und er nutzt das was ihm am einfachsten erscheint, die Schafe und andere Nutztiere.

    Wenn ein Mensch, einem anderen Mensch etwas wegnimmt, dann ist dies ein Unrecht.

    Nun ist ein Wolf kein Mensch sondern ein Tier, der die judäischen-christlichen Gebote nicht kennt, der auch Unrecht und Recht nicht unterscheiden kann.

    Sondern nach seinen Instinkten lebt, daher Tier und nicht Mensch. Obwohl manche eigenartige Wesen wohl eher zum Tier tendieren oder darunter.

    Weiterhin werden die Kosten der getöteten Schafe, von den Landesregierungen kompensiert, das ist zwar für den Schäfer nur ein kleiner Trost zum Wert seiner Arbeit ( möchte hier nicht von Frucht schreiben) aber auch der Schäfer kann sich wappnen mit leichten Tricks wie sie in anderen Länder angewandt werden.

    Wenn es zum Einwanderung fremder Lebewesen in der Heimat geht, müssten Waschbär ausgerottet werden,Wollhandkrabbe ebendso der Damhirsch und einige Fisch und Vogelarten.

    Obwohl der Waschbär ganzjährig gejagt werden darf, ist es bei anderen Tierarten und aufrechtgehenden Individuen/Subjekten und Ungeziefer aller Art, etwas problematischer. Leider.

    Beste Grüsse

  7. 7 Karl Eduard 17. Juli 2015 um 16:30

    Die Kosten der getöteten Schafe werden nicht von der Landesregierung kompensiert sondern …. na, na, wo bekommt die Landesregierung wohl das Geld her, mit dem sie kompensiert? Ich vergaß, Geld wächst im Bankautomaten und Essen im Supermarkt.

    Du spricht von Ausrotten aber das ist Blödsinn. Ausrotten heiß nämlich, es bleibt nichts übrig. Die Viecher kommen aber irgendwoher und da gibt es noch Massen davon.

    Es geht einfach nur darum – zum Mitschreiben – um die Bewahrung unserer Natur, unseres Lebensraumes und unserer Kultur. Während andere Völker ein gottgegebenes Recht darauf haben, auch in Hekatomben über uns herzufallen, sollen wir auf die Rote Liste und still verschwinden.

  8. 8 Avantgarde 17. Juli 2015 um 19:09

    Dessen bin ich mir bewusst, die Viecher,sind eingewandert,eingeschleppt oder ausgebüchst,beispiel Waschbär.

    Diese Viecher gehören nicht in unsere Natur sie gehören nicht in die Heimat da sie die angestammt Arten vertreiben.

    Ähnlich wie bei uns in der BRD (gmbh), nur das wir leider rausgezüchtet werden.

    In anderen Ländern bzw. auch Inseln wo fremde Lebewesen eindringen werden dies gnadenlos gejagt und ausgerottet, wenn es möglich ist.

    Um die Einheimischen Arten zu schützen.

    Auf deinen letzten Abschnitt steh ich voll auf deine Seite ohne Wenn und aber.

    Aber ,ich frage mich ,warum hatte der Schäfer keinen Hütehund,normalerweise hat sowas jeder Schäfer.

    Desweiteren an wen verkauft er die Schafe, wer sind die, die Schafe so gern essen oder schächten?

    Gut dafür haben wir keine Beweislage,sei es drum, die Möglichkeit besteht ja. Fakt ist das die hauptsächlichen Schafsfleischkonsumenten keine Einheimischen sind.

    Und der Wolf gehört zu unserer Natur und Kultur, bis er hier vom Menschen ausgerottet wurde aus Jagdlust, aus bösen „gute“ Nachtgeschichten, aus Dummheit, aus Raffgier und einigen mehr Gründen.

    Der Wolf gehörte schon immer zu den Deutschen, siehe Geri und Freki, die beiden Begleiter der höchsten germanischen Gottheit.

    Auch Namen wie Wolfgang, Wulfgar, usw entstammen vom Wolf.

    Oder auch die Wolfsangel, in vielen Städtewappen noch zu finden, obwohl sie für Menschen die Nonkorfm denken im Sinne der Gmbh Justiz, verboten ist.

    Übrigens der eigene Deckname in der Kampfzeit vom letzten Reichskanzler war: Wolf.

    besten Gruss

  9. 9 Tante Lisa 17. Juli 2015 um 22:46

    @Avantgarde

    Den hübschen und schmackhaften Fasan hast Du vergeßlicherweise (?) nicht mit aufgezählt.

    Dazu ein Auszug aus dem sogenannten Wikipedia, Stichwort „Fasan“:

    – Anfang –
    Seit dem frühen Mittelalter ist die Fasanenhaltung vereinzelt an Fürstenhöfen und Klöstern belegt und seit dem ausgehenden Mittelalter oder der frühen Neuzeit ist ein freilebender Bestand oder ein solcher in großen Fasanerien bekannt.
    – Ende –

    In Deinem Kommentar um 13.28 Uhr verlautbarst Du im letzten Abschnitt, daß der Waschbär ganzjährig zur Bejagung freigegeben ist.
    Das ist nicht ganz richtig, denn es wird zwischen den erwachsenen Waschbären und den Jungwaschbären unterschieden.
    Nur die Jungwaschbären sind ganzjährig zur Bejagung freigegeben. Bei ganzjährig zur Jagd freigegebenen Wild ist jedoch grundsätzlich die Brut- und Setzzeit zu Beachten!

    Dazu ein Auszug aus dem sogenannten Wikipedia, Stichwort „Brut- und Setzzeit“:

    – Anfang –
    Die Brut- und Setzzeit bezeichnet die Zeit, in der Tiere brüten beziehungsweise Junge zur Welt bringen.
    Im Bundesjagdgesetz heißt es: „In den Brutzeiten und Setzzeiten dürfen bis zum Selbständigwerden der Jungtiere die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere, auch die von Wild ohne Schonzeit, nicht bejagt werden.“
    – Ende –

    Selbstredend stammt das vom Reichsjägermeister Hermann Göring.
    Um der Fraktion „Die Autobahn wurde schon vor Hitler gebaut“ entgegenzukommen, hier ein Auszug, den ich just aus den Weiten des Weltnetzes aufgelesen habe, der sich genau dieser Thematik widmet.

    Ich zitiere aus dem Vorwort des Buches den heutigen Präsidenten des DJV Dr. jur. Gerhard Frank, der aus BRD-Sicht das Jagdwesen beleuchtet:

    – Anfang –
    Im Jahr 1875 als „Allgemeiner Deutscher Jagdschutzverein“(ADJV) gegründet, um der Wilderei und dem abnehmenden Wildbestand Einhalt zu gebieten, schafft der Verband bereits in der Anfangszeit des ADJV erste Ansätze zur Wildforschung, zur nachhaltigen Hege sowie zum Naturschutz in Deutschland. Dr. Frank schreckt nicht davor zurück, auch die dunklen Jahre deutscher Geschichte zu beleuchten.
    Nach dem 1. Weltkrieg zersplitterten Wilderei infolge der Hungersnot, leerer Kassen der Kommunen sowie 17 verschiedene Ländergesetze die Jägerschaft. Ein länderübergreifendes Jagdgesetz wurde nötig.
    Erste Überlegungen hierzu im Jahr 1920 stammten von dem preußischen Minister Otto Braun. Dessen Ideen sowie die ersten modernen Gesetzentwürfe aus Sachsen, Thüringen, Preußen und Bayern waren Vorläufer für das 1934 in Kraft tretende einheitliche deutsche Jagdreichsgesetz.
    Trotz Veranlassung dieses Gesetzes durch den preußischen Ministerpräsidenten Hermann Göring beinhaltete das
    R e i c h s – jagdgesetz kein nationalsozialistisches Gedankengut und stellt somit einen M e i l e n s t e i n auf dem Wege z u m heutigen
    B u n d e s – jagdgesetz dar.
    Nach dem Ende des Nationalsozialismus und dem Beginn der Besatzung standen die Jäger vor dem Nichts.
    Jagdausübung und Waffenbesitz waren für alle Deutschen verboten und standen unter Todesstrafe. Jagd- und Schonzeiten existierten nicht mehr. Das Wild fiel hemmungslosen Wilderern zum Opfer.
    Einzelne Jäger schafften es, durch Beharrlichkeit die Besatzungsmächte von der Notwendigkeit der Landesjagdverbände zu überzeugen. Schließlich wurde im Jahr 1949 der „Deutsche Jagdschutzverband“ gegründet.
    – Ende –

    Wenn Du Gevatter Wolf was Gutes tun möchtest, werter Avantgarde, dann schaffe die Wolfsbeauftragten ab und stärke die Jägerschaft!
    Unseren Wolf wird es nicht ergehen, wie dem Beutelwolf, der im Jahre 1936 geendlöst wurde, und zwar gewahrlich nicht von uns Deutschen.

    Quellenangabe:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Beutelwolf

    In Deinem Kommentar um 19.09 Uhr zeigst Du meines Erachtens auf, daß Du noch ein wenig Erläuterungsbedarf hast, wozu ich Dir an dieser Stelle ausdrücklich Karl Eduards Artikel „Wölfe sind zutiefst mißverstanden” sowie die dort notierten Kommentare – im Sinne einer Art Disputation – empfehle:

    https://karleduardskanal.wordpress.com/2015/04/22/wolfe-sind-zutiefst-misverstanden/

  10. 10 Hildesvin 18. Juli 2015 um 00:12

    Nun ich genötigt war, wegen des nicht existent gewesenen Amon Göth meine Deckung zu verlassen, ist es Wurscht. @ Vorh(a)ut (Avantgarde): Erst, wenn das letzte Schaf gefressen sein wird, werdet ihr erkennen, daß man Bernanke-Shekel nicht essen kann. Das zu „Entschädigungen“. Die angebliche Rede des Häuptling Seattle wurde zuerst von einem Heinrich Schmidt – siehe Bolschewikipedia – verfumfeit, und Anfang der 70er von wohlstandsverwahrlosten Hippies endgültig vergackeiert.

  11. 11 Avantgarde 18. Juli 2015 um 05:03

    @Hildesvin

    Wie gut das ich noch eine Vorhaut habe,im gegensatz zu anderen verschnittenen.

    Ich begnadige dich. Du bist nicht dumm oder hast meinen nicht Text verstanden ,du weisst eben nur nich viel.

    Wenn das letzte Schaf gefressen sein wir- werden wir sehen das man Benanke-Shekel nicht essen kann.

    Erstens, wer sind denn bitte die Schafsfresser? Es fressen mehr

    Muselmanen und Hebräer Schafe als der Wolf hier in Deutschland.

    Und wer verdient denn an den Schafen, der Schäfer. Bzw die Muselmanen und hebräischen Zwischenhändler.

    Du tust so wäre es hier zu einem Schafs Kz gekommen und die bösen Wölfe sind die mordgierigen SS-Schergen mit Gedärm und Blut an den Lefzen.

    Bitte errichte eine Schafsgedenkstätte, wohin Schafe reisen können um ihrer gefressenen Mitschafen zu gedenken.

  12. 12 Onkel Peter 18. Juli 2015 um 09:41

    Das sind alles philosophisch sehr interessante Betrachtungen, welches
    angebliche Recht auf Aufenthalt die possierlichen Tierchen hätten.

    Ich würde gern die Meinung der durch die Wölfe im Raum Lieberose
    schon nahezu ausgerotteten Mufflons dazu hören.

    http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1376299

    Da ich selber Schafe gehalten habe ist meine Meinung zu Wölfen klar und unmissverständlich. Dasselbe gilt für einen befreundeten Jäger dem die Ergebnisse der Massaker an den Mufflonbeständen im Raum Lieberose aus eigener Anschauung vertraut sind. Daher kann ich über solche weltfremden Diskussionen nur den Kopf schütteln.

  13. 13 Suum Quique 18. Juli 2015 um 09:43

    Der Wolf gehört ins Jagdrecht.

  14. 14 AvantgardeAvantgarde 18. Juli 2015 um 12:11

    @Onkel Peter

    Mufflons sind nicht heimisch, danke für den Artikel. Mufflons kommen eher im Gebirge vor. Ich weiss das es sie auch in der Mark gibt,ich wohne quasi in der Schorfheide, war selbst zur Jagd und habe einige Schäfer im Bekanntenkreis.

    Ich will nicht schreiben das die Argumentation bzw. deine Meinung falsch oder nicht richtig sind. Sie sind schon aus deiner Sichtweise richtig.

    Nur wenn das Mufflon ein Recht auf Aufenthalt hat weil nicht heimisch, denn das Mufflon wurde von Menschen reingeholt, dann hat das der Wolf wohl schon eher denn er war schon einmal heimisch, bzw. es gab ihn schon immer hier bis zur seiner fast völligen Ausrottung in Deutschland.

  15. 15 Avantgarde 18. Juli 2015 um 12:27

    PS: hier noch ein Auszug aus dem Artikel.

    Klagen von Bauern aus der Region über von Wölfen getötete Schafe liegen der Behörde nicht vor. Die Raubtiere, die im Schlaubetal unterwegs sind, machen auch Jagd auf Mufflons. Dies ist eine Wildschafart, die im Zuge der DDR-Staatsjagden im Schlaubetal angesiedelt worden war.

  16. 16 Onkel Peter 18. Juli 2015 um 13:12

    Klagen von Bauern aus der Region über von Wölfen getötete Schafe liegen der Behörde nicht vor.

    Dort gibt es auch nicht gar sooo viele Schafe. Wegen der Wölfe würde ich es mir auch dreimal überlegen überhaupt Schafe zu halten.
    Es gibt aber dort einen großen Halter, der die Herde mit 4 speziellen Hunden absichert plus einem extra Zaun.
    Diese Zeitungsmeldung hat aber noch einen kleinen Haken: Sie stimmt nicht.
    Dass den Behörden über getötete Schafe nichts vorliegt ist Unfug. Die genauen Zahlen kann man bei den Kreisen LDS und LOS einholen.
    Und neulich erst wurden in Beeskow ( LOS) nicht nur Schafe sondern sogar Kälber von Wölfen gerissen.

  17. 17 Tante Lisa 18. Juli 2015 um 22:33

    @Avantgarde

    Den hübschen und schmackhaften Fasan hast Du vergeßlicherweise (?) nicht mit aufgezählt.

    Dazu ein Auszug aus dem sogenannten Wikipedia, Stichwort „Fasan“:

    – Anfang –
    Seit dem frühen Mittelalter ist die Fasanenhaltung vereinzelt an Fürstenhöfen und Klöstern belegt und seit dem ausgehenden Mittelalter oder der frühen Neuzeit ist ein freilebender Bestand oder ein solcher in großen Fasanerien bekannt.
    – Ende –

    In Deinem Kommentar um 13.28 Uhr verlautbarst Du im letzten Abschnitt, daß der Waschbär ganzjährig zur Bejagung freigegeben ist.
    Das ist nicht ganz richtig, denn es wird zwischen den erwachsenen Waschbären und den Jungwaschbären unterschieden.
    Nur die Jungwaschbären sind ganzjährig zur Bejagung freigegeben. Bei ganzjährig zur Jagd freigegebenen Wild ist jedoch grundsätzlich die Brut- und Setzzeit zu Beachten!

    Dazu ein Auszug aus dem sogenannten Wikipedia, Stichwort „Brut- und Setzzeit“:

    – Anfang –
    Die Brut- und Setzzeit bezeichnet die Zeit, in der Tiere brüten beziehungsweise Junge zur Welt bringen.
    Im Bundesjagdgesetz heißt es: „In den Brutzeiten und Setzzeiten dürfen bis zum Selbständigwerden der Jungtiere die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere, auch die von Wild ohne Schonzeit, nicht bejagt werden.“
    – Ende –

    Selbstredend stammt das vom Reichsjägermeister Hermann Göring.
    Um der Fraktion „Die Autobahn wurde schon vor Hitler gebaut“ entgegenzukommen, hier ein Auszug, den ich just aus den Weiten des Weltnetzes aufgelesen habe, der sich genau dieser Thematik widmet.

    Ich zitiere aus dem Vorwort des Buches den heutigen Präsidenten des DJV Dr. jur. Gerhard Frank, der aus BRD-Sicht das Jagdwesen beleuchtet:

    – Anfang –
    Im Jahr 1875 als „Allgemeiner Deutscher Jagdschutzverein“(ADJV) gegründet, um der Wilderei und dem abnehmenden Wildbestand Einhalt zu gebieten, schafft der Verband bereits in der Anfangszeit des ADJV erste Ansätze zur Wildforschung, zur nachhaltigen Hege sowie zum Naturschutz in Deutschland. Dr. Frank schreckt nicht davor zurück, auch die dunklen Jahre deutscher Geschichte zu beleuchten.
    Nach dem 1. Weltkrieg zersplitterten Wilderei infolge der Hungersnot, leerer Kassen der Kommunen sowie 17 verschiedene Ländergesetze die Jägerschaft. Ein länderübergreifendes Jagdgesetz wurde nötig.
    Erste Überlegungen hierzu im Jahr 1920 stammten von dem preußischen Minister Otto Braun. Dessen Ideen sowie die ersten modernen Gesetzentwürfe aus Sachsen, Thüringen, Preußen und Bayern waren Vorläufer für das 1934 in Kraft tretende einheitliche deutsche Jagdreichsgesetz.
    Trotz Veranlassung dieses Gesetzes durch den preußischen Ministerpräsidenten Hermann Göring beinhaltete das
    R e i c h s – jagdgesetz kein nationalsozialistisches Gedankengut und stellt somit einen M e i l e n s t e i n auf dem Wege z u m heutigen
    B u n d e s – jagdgesetz dar.
    Nach dem Ende des Nationalsozialismus und dem Beginn der Besatzung standen die Jäger vor dem Nichts.
    Jagdausübung und Waffenbesitz waren für alle Deutschen verboten und standen unter Todesstrafe. Jagd- und Schonzeiten existierten nicht mehr. Das Wild fiel hemmungslosen Wilderern zum Opfer.
    Einzelne Jäger schafften es, durch Beharrlichkeit die Besatzungsmächte von der Notwendigkeit der Landesjagdverbände zu überzeugen. Schließlich wurde im Jahr 1949 der „Deutsche Jagdschutzverband“ gegründet.
    – Ende –

    Wenn Du Gevatter Wolf was Gutes tun möchtest, werter Avantgarde, dann schaffe die Wolfsbeauftragten ab und stärke die Jägerschaft!
    Unseren Wolf wird es nicht ergehen, wie dem Beutelwolf, der im Jahre 1936 geendlöst wurde, und zwar gewahrlich nicht von uns Deutschen.

    Bei Interesse siehe bitte Näheres dazu im sogenannten Wikipedia, Stichwort „Beutelwolf“.

    In Deinem Kommentar um 19.09 Uhr zeigst Du meines Erachtens auf, daß Du noch ein wenig Erläuterungsbedarf hast, wozu ich Dir an dieser Stelle ausdrücklich Karl Eduards Artikel „Wölfe sind zutiefst mißverstanden” sowie die dort notierten Kommentare – im Sinne einer Art Disputation – empfehle.

    Den Pfad zum Artikel „Wölfe sind zutiefst mißverstanden” ersiehst Du in meinem oben genannten Kommentar vom 16. Juli dieses Jahres.


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