Archiv für November 2015

Widerlich

Von der InvasionsfrontOhne Worte.

Mit welchem Mandat eigentlich?

Ein neuer AnfangDie Kanzlerin will nun auch Aufklärungsflüge über Syrien unternehmen lassen. Da fragt sich der Blogwart, ob Präsident Assad sie dazu eingeladen hat? Aber ein Rechtsbruch unter den vielen macht den Kohl auch nicht mehr fett, wird sie sich denken. Und immerhin müssen die Russen ja davon abgehalten werden, den Erdöldiebstahl aus Syrien zu unterbinden.

Wegen langer schwerer Krankheit

Die Türkei ist unser NachbarBild: Paraguay ruft. Mit zittriger Stimme trat Bundeskanzlerin Merkel vor den Bundestag und stellte fest, wenn in Syrien oder dem Irak ein Sack Reis umfällt, hat das auch Auswirkungen auf Deutschland. Weil die Reispreise steigen. Und wenn unser lieber Freund, Amerika, im Verbunde mit dem noch lieberen Israel, einen Nachbarstaat destabilisiert, dann, so die Kanzlerin, müssen wir die Folgen bedenken. Was sie offensichtlich die ganzen Jahre ihrer Kanzlerschaft nicht getan hat.

Atomausstieg? Gibt es keine Folgen? Erneuerbarer Energienunfug? Alles Paletti. „Ihr Kinderlein kommet! – Nun sind sie eben da und es kommen mehr und mehr und mehr. Aber da können wir nichts gegen machen.“ Außer die Grenzen zu schließen. Sagt der Blogwart.

Offenbar bereitet die Bundeskanzlerin gerade ihr Ausscheiden aus der Politik vor, und mimt einen auf krank und bemitleidenswert. Und, ja, nun laßt doch die arme Frau, sie ist ja krank, hat ihre Gedanken nicht beeinander, macht einen fahrigen, zitterigen Eindruck, nur, daß sie nicht im Bonker sitzt und auf die Rote Armee wartet, die die Armee Wenck abwehren soll.

Jetzt ist es auch höchste Zeit, ehe sich die Menschen besinnen, wer diese Millionen da über uns gebracht hat, den Seesack zu packen und dahin zu fliehen, wo der Alterssitz wartet. Bevor es zu spät ist. Amerika vergißt bekanntlich seine treuesten Vasallen, wenn der Wind sich dreht.

Angriffe auf Politiker sind nicht o.k.

Nicht in OrdnungBild: Nach den Blutbädern in Paris hat die Gewalt nun eine neue Qualität erreicht. Nachdem zuvor AfD – Politiker und PEGIDA – Aktivisten terrorisiert wurden, ohne daß es einen Aufschrei der Empörung über Parteigrenzen hinweg gab, ist der jüngste Buttersäureanschlag auf die Wohnung des sächsischen Justizministers der Gipfel der Menschenverachtung. Regierungschef Tillich nannte das Vorgehen der Täter feige und skrupellos, worin es sich maßgeblich von den Gewalttaten gegen Frau Beatrix von Storch (AfD) oder Herrn Andrè Poggenburg (AfD) unterscheide.

Weswegen auch der zitierte parteiübergreifende Empörungsaufschrei ausblieb.

Zudem hätten die Täter keine Rücksicht darauf genommen, daß der sächsische Justizminister junger und überhaupt Vater sei oder eine Frau habe. Es wäre zwar niemand verletzt worden, aber was hätte nicht alles passieren können?

«Unsere freiheitliche Gesellschaft lebt von der demokratischen Auseinandersetzung zwischen Politikern», erklärte die Leipziger Grünen-Landtagsabgeordnete Claudia Maicher. «Solch ein Anschlag ist Ausdruck der Ablehnung dieser Freiheit.» Wen Frau Claudia Maicher von ihren Politikerkollegen konkret verdächtigt, den Anschlag verübt zu haben, wird aber noch ihr kleines süßes Geheimnis bleiben..

Der Schuh passt nicht

Keine NazisBild: Rotfrontkämpferbund – hat in der Imagination heutiger Dumpfbratzen Blumen und Konfekt verteilt.

Also, Genossen, manchmal überkommt mich ja das heulende Selbstmitleid.  Haben wir dafür gutbürgerliche Schädel oder Nasen zerschlagen? Hat dafür der Genosse Mielke zwei Bullen erschossen, damit das jetzt SA und SS angerechnet wird? Daß der Klassenfeind vernichtet werden muß, ist doch auf unserem Mist gewachsen, auf den Theorien von Marx, Engels, dem Genossen Lenin und Stalin. Und vernichtet heißt eben nicht, mit ihm über den besten theoretischen Weg zu diskutieren, weil wir den bereits kennen.

Die Lehre von Marx, Engels, Lenin und Stalin ist richtig, Genossen,  weil sie wahr ist. Und wer das nicht glaubt, gehört nicht zu uns. Der gehört eleminiert.

Wer hat denn in der Novemberrevolution die Menschen bewaffnet? Das war doch nicht Hitler, den kannte man da noch gar nicht. Und der Hamburger Aufstand, war keine Diskussionsrunde mit dem Stadtrat. Was meinen die denn, was wir mit unserer Macht angefangen hätten? Demokratische Wahlen abgehalten, um die Macht gleich wieder zu verlieren?

Und dann muß ich voller Entsetzen hören, daß Aktionen sich selbst bezeichnender Antifaschisten unentwegt an den Taten der NSDAP gemessen werden. Sie werden verglichen mit SA oder der SS, die sicher nicht von schlechten Eltern waren, aber haben wir etwa unentwegt Friedenslieder gesungen, Gebetskreise veranstaltet und Kuchen gebacken? Nein!

Ist das etwa unsere Schuld, daß wir nicht den russischen Genossen nacheifern konnten, was die Vernichtung der Adeligen, der Großbauern, der Sozialrevolutionäre, der Menschewiki usw. in Deutschland betrifft, daß wir niemals die Millionen Tote produzieren konnten, wie die Genossen Lenin, Trotzki und Stalin, weil der Hitler davor stand? Nein, es ist nicht unsere Schuld. Oder wenn, dann vielleicht nur ein bischen. Aber haben wir es darum verdient, vergessen zu werden?

Ich meine nein.

Keiner will sie haben

Keine Syrer

*Freiburger Zeitung vom 24.11.1938* Mit vor Empörung bebenden Lippen zitiert der Blogwart aus einer Tageszeitung:

Alle lieben sie, keiner will sie haben.

Mailand, 23. November. Zur Judenfrage stellt das „Regime Fasiesta“ fest, seit Deutschland und Italien eine ausgesprochene Rassenpolitik betreiben, habe sich die ganze „demokratische Welt“ gegen die beiden Nationen aufgelehnt und finden Worte der Solidarität und der Liebe für die „armen“ verfolgten Juden.

In England habe man die italienischen antijüdischen Maßnahmen als ungerecht bezeichnet. Aber die Dominions erklärten sofort, daß sie ihre Tore den aus anderen Ländern kommenden Juden verschließen.

Roosevelt habe  zahlreichen Reden zur Verteidigung Israels gehalten, aber seine Regierung ergriff unverzüglich Maßnahmen, um die Einwanderung der „armen“ Verfolgten nach Amerika auf ein Mindestmaß herabzudrücken.

Auch Frankreich, in dem die Volksfront und die Liga für Menschenrechte triumphieren, habe seinen Konsuln in Italien und Deutschland Anweisungen gegeben, bei der Erteilung von Passvisa für Juden äußerst vorsichtig zu sein.

Brasilien, Argentinien und zahlreiche andere Staaten überbieten sich darin, ihre Tore gegenüber der gefräßigen jüdischen Heuschrecken – Invasion zu schließen.

Schließlich verteidigten alle die Juden, alle „lieben“ sie, aber keiner wolle sie haben. …

Das, sagt der Blogwart, gehört auch zur geschichtlichen Wahrheit.

Wir brauchen eine Obergrenze

Jensen

Hören Sie, Holm Hansen. Der Ministerpräsident weiß es, der Polizeipräsident weiß es, die Medien haben es gewußt und nun ist es auch dem Bürger aufgefallen, Diebstähle, Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Morde haben ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Verschweigen bringt nicht mehr die gewünschten Ergebnisse und das Umlügen der Täter zu echten Dänen auch nicht. Ja, Holm Hansen, das ist furchtbar. Nicht, das erschreckende Ausmaß der Verbrechen, sondern daß der Bürger es gemerkt hat.

Da haben sich Regierung, Medien und nicht zuletzt wir, die Polizei, die größte Mühe gegeben, haben aufopferungsvoll Überstunden geschoben, damit der Däne nicht merkt, was da neben ihm gedeiht, im Parallelen sozusagen, und jetzt soll alle Anstrengung umsonst gewesen sein?

Beachten Sie die Trillerpfeifen da draußen einfach nicht, Holm Hansen. Nachher kommen ein paar Wasserwerfer, die machen die Randalierer schön naß, bei den eisigen Temperaturen, dann kesseln wir sie ein und wenn sie sich alle eingemacht haben, überlegen sie es sich gut, ob sie noch ein weiteres Mal mehr Polizei und bessere Verbrechensbekämpfung fordern. Diese Anregung kam übrigens aus Deutschland. Gute Leute, die Deutschen. Die wissen noch, wie man mit Defätisten umgeht.

Verbrechensbekämpfung?! Daß ich nicht lache. Nein, Holm Hansen, das war nur so dahingesagt. Wenn die Politik die Bevölkerung vor Verbrechen schützen wollte, das nur unter uns, dann würde sie doch zuerst kontrollieren, wen sie nach Dänemark läßt, nicht wahr? Und die, die Verbrechen begehen und keine Dänen sind, abschieben. Oder denen die Staatsangehörigkeit entziehen, die sie bekamen und sich ihrer nicht als würdig erwiesen. Wenn die Politik wollte.

Jedenfalls, und nur das nebenbei, hat sich unser Ministerpräsident etwas ausgedacht. Etwas mächtig Gewaltiges. Die Obergrenze! Und der Zentralrat der Juden in Dänemark, Sie wissen schon, Holm Hansen, diejenigen, die die vertreten, die bisher noch jeden Staat ruiniert haben, hat die Idee abgesegnet. Und wenn der Zentralrat der Juden Obergrenze sagt, dann kann es ja nicht falsch sein. Heute Mittag kommt die Presseerklärung zur Obergrenze raus und dann können sich die Randalierer da draußen den Kopf zerbrechen, wieviele Gauner sie verkraften wollen.

Natürlich kann das lange dauern, bis sich das Pack darüber einig ist, ob es nur 10000 ausländische Ganoven sein dürfen oder 5 Millionen. Ein richtig kluger Schachzug, Holm Hansen, finden Sie nicht? Und wo jedermann über die Obergrenze diskutiert, marschieren täglich weitere Zehntausend über die Landesgrenzen, die sich gratis an dänischer Milch, Butter und dem guten dänischen Käse laben wollen. So macht man Politik!

Und jetzt zu dem, weswegen ich Sie habe kommen lassen. Haben Sie die Nasen und Hüte für unseren diesjährigen Revierausflug beschafft? Nicht? Sie haben Verbrecher gejagt? Holm Hansen, lassen Sie es sich gesagt sein, so werden Sie niemals befördert. Und nun beschaffen sie die Nasen und Hüte! Aber flott.


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