Archiv für 10. November 2015

Acht Jahre nach Mügeln

Strukturelle Gewalt ohne DeutscheBild: Acht Jahre nach dem grandiosen Inderlynchen von Mügeln, das alle Inder leichtverletzt überlebten, das aber Herrn H. M. Broder zu schriftstellischen Höchsleistungen beflügelte, in dem er den Bogen gekonnt von Adolf Hitler über Gerhard Schröder, Wladimir Putin und den kriegslüsternen Iran spannte, um dann zu konstatieren, daß der Schoß eben noch fruchtbar sei, hat sich ein weiteres Inderlynchen ereignet, nur ohne deutsche Beteiligung.

Wie zu lesen ist, sollen drei Inder in einem Asylbewerberheim in Haldensleben (Landkreis Börde) einen anderen Inder so stark geprügelt und getreten haben, daß er an den Folgen starb.

Die Abgebildeten sind übrigens die Helden von Mügeln.

Kein Aufschrei geht durch die Presse, kein empörter Herr Broder geißelt Indien und die Inder als die, die aus der Vergangenheit nichts gelernt haben, schon gar nicht von Mohandas Karamchand Gandhi, dem folgendes Zitat über PEGIDA und die AfD zugeschrieben wird:

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Nichts. Als hätte es vor acht Jahren die furchtbare Bluttat in Mügeln nicht gegeben. Wobei natürlich der manipulative Journalist folgende Fragen stellen könnte:

Warum suchen Inder in Deutschland Asyl? Haben die inzwischen den Laptop abgelegt? In Indien? Waren das Fachkräfte auf Mitarbeitersuche?

Wohin die CDU gedriftet ist, beweist eine Aussage des Jürgen Rüttgers. Der meinte nämlich zu denen, die uns damals bereichern sollten:

Ich bleibe bei den Formulierungen“, sagte Rüttgers. Er habe lediglich die Tatsachen beschrieben. Es gehe nicht nur um 30.000 Computer-Fachleute, inklusive ihrer Angehörigen kämen sofort bis zu 150.000 Menschen. Angesichts der nicht gelungenen Integration der Moslems sei dies unverantwortlich.

Außerdem sei es „schlichtweg unmoralisch“, aus Ländern der Dritten Welt die Eliten abzuziehen, weil in Deutschland Fachleute fehlten.

Womit er schon im Jahr 2000 als Nazi hätte gelten müssen.

Heute ist es nicht nur moralisch, Syrien, Afghanistan und all die Staaten, aus denen die kommen, die die Bundeskanzlerin eingeladen hat, von ihren Menschen zu entblößen, es soll auch geschafft werden, was mit Hunderttausenden nicht gelang, wobei Renan Demirkan nicht die Regel bildet, sondern die Ausnahme. Sich aber gegenseitig totzuschlagen ist ein Anfang. Wenn auch kein schöner. Auf jeden Fall ist es kein Aufreger.


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