Ablass gibt es gratis

Ablass gratisBild: Da haben die Deutschen noch einmal Glück gehabt. Der bekennende Kosmopolit und Jude, Herr Broder, beschwichtigt, bis zum nächsten Sinneswandel, die Deutschen, daß frühere Adolf-Hitler-Plätze oder Straßen keinesfalls mit nationalsozialistischem Gedankengut auf ewig kontaminiert sind, so daß keine Ansteckung droht. Selbst Fremdenfeinde, als die Herr Broder Pegida verortet, würden nach längerem Aufenthalt nicht zu SS-Bestien mutieren, wie man sie in Hollywood oder in den Erzählungen umtriebiger Holocaustbarden geschaffen hat.

Puh, sagt der Blogwart, das hätte auch ins Auge gehen können, denn jeder Ort, der etwas auf sich hielt, hatte wenigstens eine Adolf-Hitler-Straße und was hätte da alles passieren können, auch nach der Umbenennung in Erzberger oder Thälmann oder Karl Liebknecht, mit der der Teufel gebannt werden sollte.

Aber woher wissen wir, daß Herr Broder, der mal so tut als ob und dann wieder anders spricht, für solchen Exorzismus qualifiziert ist oder die Berechtigung hat, solche Aussagen zu treffen. 99 Mal ging es gut und dann schimmert der Himmler durch. Oder gar der Hitler. Nur weil man nicht wußte, auf welch gefährlichem Terrain man wandelt. Da wäre es schon besser, Stadtpläne herauszugeben, die die Stellen markieren, in denen die Gefahr lauert. Der Herr Broder übernimmt hinterher nicht die Verantwortung. Das ist das Einzige, was ganz sicher ist.

Bild: Früher war alles voller Nazis, weil die Guten im KZ waren. Selbst wenn sie nicht im KZ waren und im Widerstand unterwegs, die Menge der Nazis war die Überwältigende. Und das soll keine Spuren hinterlassen haben. Herr Broder sagt „Nein“. Aber mit Pegida hat er ja auch daneben gegriffen. Absicht? Sicher.

1 Response to “Ablass gibt es gratis”


  1. 1 Waffenstudent 11. November 2015 um 14:06

    Der Hitlergruß von 1892

    Quelle: https://eulenfurz.wordpress.com/2014/09/19/bellamygrus/

    BELLAMYGRUS
    Ursprünglich veröffentlicht auf eulenfurz:

    Bellamy Gruss

    Fünfzig Jahre lang wurde er an US-amerikanischen Schulen zelebriert, der vom christlich-sozialen Minister Francis Bellamy initiierte Bellamygruß. Vor allem zu patriotischen Anlässen hoben die Kinder und Jugendlichen den rechten Arm und salutierten zur Nationalflagge.

    Die Anweisungen zum Bellamygruß, der erstmalig im Jahr 1892 zur National School Celebration am Columbus Day gezeigt wurde, veröffentlichte Bellamy in der Kinderzeitschrift Youth’s Companion:

    https://www.google.de/search?q=bellamy+gru%C3%9F&espv=2&biw=1366&bih=667&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0CDUQsARqFQoTCIbevq_EiMkCFQgnDgodiPQACg

    Auf ein Signal des Rektors stehen die Schüler in geordneten Reihen, die Hände an der Seite, das Gesicht der Fahne zugewandt. Ein weiteres Signal ertönt – jeder Schüler erweist der Fahne den militärischen Gruß, erhebt die rechte Hand mit der Handfläche nach unten, so daß diese eine Linie mit der Stirn ergibt. Alle stehen so zusammen und wiederholen langsam: „Ich schwöre Treue meiner Fahne und der Republik, für die sie steht; eine unteilbare Nation, mit Freiheit und Gerechtigkeit für alle.” Bei den Worten, „meiner Fahne“ wird die rechte Handfläche langsam aufwärts…

    https://en.wikipedia.org/wiki/Bellamy_salute


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