Archiv für 23. November 2015

Müssen Deutschlands Windparks bangen?

Saschas Elegien

Bild: Stehen bald deutsche Windkraftanlagen auf Kiews Anschlagsagenda? Das unbekümmerte Anschleimen an den Herrscher im Kreml läßt es befürchten. Und das nur, weil der in Syrien die gemäßigte Opposition bombardiert.

Wer Putin wählt, wählt den Terror. So Sascha Lehnartz in der DIE WELT online. Die Bevölkerung der Krim, die durch ihre Wahl die Zugehörigkeit zu Rußland brutal herbei demokratisierte, hat nun den Salat. Finsternis und Kälte. Das hätte ihr aber auch vorher eine Lehre sein müssen, daß man die Bombenleger Kiews besser nicht reizt. Wer nämlich Putin hofiert, so der Sascha, muß mit diesen Konsequenzen rechnen. Finsternis, Kälte, eventuell den Tod wegen nichtfunktionierender medizinischer Geräte.

Aber, sagt der Blogwart, es geht auch anders. Millionen Deutsche haben die CDU gewählt und damit, über Umwege, auch die derzeitige Bundeskanzlerin. Oder die SPD. Und damit, über Umwege, die derzeitige Bundeskanzlerin. Und nur weil die Terroristen, die auf Geheiß der Bundeskanzlerin gekommen sind, um unser Leben bunter zu machen, zuerst in Paris im Blut badeten, kann das auch auf einen Fehler in Navigationssystem der Kraftfahrzeuge zurückzuführen sein.

Denn wer die Bundeskanzlerin hofiert, muß sich später nicht darüber wundern, daß das Büro neue Glasscheiben braucht und die Mitarbeiter neue Arme, Augen oder ein zweites Leben. Das hätte man schließlich vorher wissen können.

Weihnachtsfeiern gegen Terror

Evakuierung

Nach der erfolgreich abgesagten Veranstaltung „Kicken gegen Terror“, in deren Anschluß kleinmütige Koranmißversteher den Schwanz vor so viel Kicker- und Regierungscourage einzogen, müssen auch die diesjährigen Weihnachtsfeiern als schweres zivilgesellschaftliches Geschütz in Stellung gebracht werden, gegen Intoleranz, Dunkeldeutsche und mordende PEGIDA – Selbstmordattentäter, die den weiten Weg aus Afghanistan oder Mali unternommen haben, um den Islam zu diskreditieren.

Jetzt sind wir alle aufgerufen, trotz abwesender Bodyguards und abgebauter Polizeidienststellen, wacker unseren Glühwein zu schlürfen, Mutzenmandeln zu mampfen oder mit Lebkuchenabschneidemessern Lebkuchen abzuschneiden, um zu zeigen, uns schüchtert Ihr nicht ein, die, die Ihr den Koran nicht verstanden habt und Euch auch die Zeit nicht nehmen wollt, ihn von Margot Käßmann oder Herrn Gauck erklären zu lassen.

Wir sind Paris, Brüssel oder auch Amerika, wo immer es knallt, nur Deutschland werden wir nicht sein, denn das verbietet sich ja von selbst. Und schießt man auch auf uns oder sprengt uns in die Luft, dann denken wir immer daran, daß das weiche Wasser den Stein bricht, wir darüber reden könnten oder daß der, der da gerade das Blutbad anrichtet, sicher seine guten Gründe dafür hat, die man ihm nicht verübeln sollte. Noch sollte man seine Tat verallgemeinern oder Vorbehalte entwickeln, so man noch dazu in der Lage ist, gegen Menschen, die herkommen, wo er herkommt (gerne auch sie) oder so aussehen oder die ebenso Allah preisen. Aber der kann ja nichts dafür.

Machen wir das Fest des Friedens zum Friedensfest, halten wir fest am Frieden, auch wenn der Krieg unter uns wütet, denn wenn man den Krieg nur lange genug ignoriert, geht er schon von selber weg. Und danken wir der Bundeskanzlerin und ihren unterwürfigen Medien für den Zustand, in dem wir uns befinden, in dem wir recht lange daran denken. An die Rolle, die sie dabei gespielt haben.

Bild: Evakuierung regierungstreuer Beamter und Medienschaffenden. 1973. Saigon. Leider haben die Hubschrauberplätze nicht ausgereicht. Das gibt Hoffnung für Deutschland.


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