Hitler war kein Kind von 2016

Unseren täglichen Hitler gib uns heuteBild: Hitler hat ohne Quellenangaben den „Mein Kampf“ verzapft. Müssen wir Hitler nun den Doktortitel aberkennen? Zeit wird es. Mindestens aber sollte er zurücktreten.

Wir sind uns jedenfalls einig, daß „Mein Kampf“ schlecht erzählt ist, sich holperig liest, die Story hat etliche Lücken, es gibt weder den Einsatz von Magie, noch ist der Ich – Erzähler eine Frau, auch kein Vampir oder eine Kuh mit schlechtem Karma. Weder spielt Sex eine Rolle, noch irgendwelche Feuchtgebiete, außer den Sümpfen in Flandern, Der Held ist weder schwarz, noch behindert oder ein von Nazis verfolgtes junges, jüdisches Mädchen, das, während sie flieht, Killerfähigkeiten entwickelt, noch rettet er die Welt vor einer Alieninvasion. Ziemlich schwach. Insgesamt.

Immer wieder kommt Erstaunliches an das Licht der Aufklärung. Nicht nur, daß Hitler einen Hoden mehr als die amtierende Untergangsbeschleunigerin hatte, er dachte auch ganz anders als die heutige Generation. Das klingt zwar unglaublich, ganz so unglaublich ist das aber wiederum nicht.

Was hat Hitler so werden lassen, daß er so wurde, wie er wurde und nicht der Teddybärenschmeißer, Autoanzünder, Homoehenbefürworter, Genderaktivist und Friedensmarschierer, der er hätte werden müssen. In der Vorstellung der heutigen Generation.

Zuerst einmal: Der kleine Adolf mußte ohne Fernsehen aufwachsen. Das unterscheidet ihn von all denen, die mit unfaßbarem Unverständnis seine Taten und Gedanken in heutiger Zeit beurteilen. Vor allem ohne Öffentlich Rechtliches Fernsehen. KIKA und Co. hätten ihm von Anfang an klar gemacht, daß Patriotismus und Vaterlandsliebe keine Tugenden sind, daß Weiße für die Rückständigkeit andersfarbiger Völker die Verantwortung tragen und daß Österreich und Deutschland das Grundübel der Epoche darstellen und jeder anständige Mensch sich freuen sollte, wenn diese Nationen durch England, Frankreich und Rußland ausgelöscht werden.

Jetzt hat hoffendlich auch der Letzte begriffen, warum die Demokratieabgabe für die ÖR unverzichtbar, alternativlos und indiskutabel ist. Oder nicht?

1 Response to “Hitler war kein Kind von 2016”


  1. 1 Tante Lisa 4. Januar 2016 um 22:43

    Hitler war ein Kind von 1900.

    Nach vier Jahren voller Blut, Tränen und Knochenbruchstücken, nach der elendigen Schau rattengenagter Kadaver, wußte er, wie unvorstellbar schrecklich Krieg ist.
    Er wurde zweimal schwer verwundet, lag stundenlang auf dem Schlachtfeld mit kaputtem Bein, bis er im Schutze der Nacht von seinen Kameraden geborgen und versorgt werden konnte; er wurde von Gas geblendet, bis seine Augen wie glühende Kohlen brannten und er zeitweise erblindete.
    Er erhielt das Eiserne Kreuz Erster Klasse (EK 1) für außerordentliche Tapferkeit; nur den Allertapfersten innerhalb der Mannschaftsgrade wurde diese hohe Auszeichnung zuteil.
    Schließlich rackerte er sich 31 Jahre lang für sein Volk ab, nämlich von 1914 bis 1945. Das ließ ihn zuletzt schrecklich aussehen, wie die Bilder aus dem Bunker zeigen; verschlissen war er – in Gänze aufgebraucht im Dienste seines deutschen Volkes!

    Die Zusammenfassung „Wie kam es 1933/34 zur Revolution?“ zeigt meiner Meinung nach in aller Kürze aufschlußreich, was ihn in den Zwanziger Jahren bewegte und antrieb, wie viel Können und Mut er besaß. Und er hatte Glück, im Gewirr der Gefahren nicht umzukommen, wie beispielsweise ab Minute 4.35 im Film eindrucksvoll veranschaulicht.


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