Julian Kinzel – Das war Mord

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Na gut, Julian Kinzel, der erfolgreich auf den Spuren Rebekka K. und Alois Mannichl wandelt,  wurde nicht mit dem Messer überfallen. Er wurde auch nicht von Rechten mit dem Messer überfallen. Die Polizei sagt, die Verletzungen wären nicht schlüssig. Aber was weiß schon die Polizei? Ist doch klar, daß sie die Nazis deckt. Das war schon bei Rebekka K. so, die sich selbst ein Hakenkreuz in die zarte Haut geschnitten haben soll oder beim Polizisten Mannichl. Dem von Nationalen Schlangenmenschen Gemeuchelte.  Hoffentlich reicht es nun aber wenigstens zu einem Preis für Zivilcourage. Das wäre das mindeste.

Der Blogwart kommentiert: Nicht jedem jungen Revolutionär ist es vergönnt, vor Madrid, auf Barrikaden, zu fallen, wie Thälmann, treu und kühn, unter den Bomben der Alliierten oder wie Oury Jalloh auf der Pritsche zu verbrennen. Dann wird der junge Mensch unzufrieden, der Sinn des Lebens geht verloren. Heldenhaft zu sterben. Oder zumindest verwundet zu werden. Von zarten Schwestern der Roten Hilfe hingebungsvoll gepflegt, die  die Bettpfanne wechseln.

Die Baikal – Amur – Magistrale ist gebaut, Der Lange Marsch ist marschiert, das Oderbruch wurde melioriert und Max benötigt schon lange kein Wasser mehr. Dann fragt er sich, ob er sich wie Rosa Luxemburg erschlagen läßt, um im Wasser des Landwehrkanals Schlagzeilen zu machen, verwirft es dann aber wieder, weil, wenn er tot ist, wird der Ruhm von anderen genossen.

Da kommt das Messer gerade recht, das da noch vom Lebkuchenabschneiden liegt. Eine Verzweifelungstat. Sicher. Ein Hilfeschrei. Aber diletantisch ausgeführt.

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4 Responses to “Julian Kinzel – Das war Mord”


  1. 1 Senatssekretär Freistaat Danzig 12. Januar 2016 um 16:57

    Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt.

  2. 2 Steffen Merkel 15. Januar 2016 um 05:17

    Schwachsinn. Jedes Wort! Sie wissen doch selber nicht was sie sagen wollen. Da hilft ihnen ihre großspurige Wortwahl auch nicht weiter.

  3. 3 Karl Eduard 15. Januar 2016 um 05:39

    So ist es. Voll ins Schwarze. Wieder hat das Schweinesystem ein Opfer gefunden und die Nazis kommen wieder davon. Wie immer. Kennen wir ja. Bin voll bei Dir, Genosse.

  4. 4 Suum Quique 15. Januar 2016 um 08:17

    Was ist das denn für ein Heckenpenner? Wahrscheinlich gerade besoffen nach Hause gekommen.


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